Nach dem souveränen Einzug in die Playoff-Runde der UEFA Champions League zeigte sich Fenerbahce-Chefcoach Ismail Kartal extrem zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Die Gelb-Dunkelblauen setzten sich im Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde auswärts beim österreichischen Vertreter SK Sturm Graz durch ein Elfmetertor von Anderson Talisca mit 1:0 durch und schafften nach dem 2:0-Hinspielsieg mit einem Gesamtergebnis von 3:0 den Aufstieg in die nächste Phase. Wie der Übungsleiter auf der anschließenden Pressekonferenz betonte, sei die Erleichterung groß, doch der Fokus richte sich bereits auf die kommenden Aufgaben.
Disziplinierte Leistung und Zuversicht vor dem Lyon-Duell
Der erfahrene Übungsleiter lobte den konzentrierten Auftritt seines Teams in beiden Begegnungen und blickte bereits auf die nächste Hürde in der „Königsklasse“. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zog der Fenerbahce-Coach eine positive Bilanz: „Wir haben in beiden Spielen sehr diszipliniert gespielt. Auch heute Abend haben wir uns, wenn man unseren Gegner betrachtet, sehr viele Torchancen herausgespielt, aber nur ein Tor erzielt. Letztlich gibt es Dinge, die wir Schritt für Schritt und von Tag zu Tag besser machen. Auch heute haben wir einige Defizite gesehen. Wir arbeiten jeden Tag daran, diese Defizite so schnell wie möglich zu beheben. Letztlich sind wir heute hierhergekommen, um die nächste Runde zu erreichen, und ich bin sehr glücklich darüber, dass uns dies mit einem Sieg gelungen ist. Ich gratuliere meinen Spielern“, erklärte Kartal glücklich.
Mit Blick auf den vollen Terminkalender und den kommenden Gegner in der Playoff-Runde fügte der Cheftrainer hinzu: „Noch ist nicht alles geschafft, wir haben uns noch nicht für die Champions League qualifiziert. Um die Gruppenphase der Champions League zu erreichen, haben wir noch ein weiteres K.-o.-Duell vor uns, unser Gegner ist Lyon. Auch darauf werden wir uns weiter vorbereiten. Zunächst steht jedoch am Wochenende das Spiel gegen Genclerbirligi an. Es wird unser erstes Ligaspiel sein. Darauf werden wir uns bestmöglich vorbereiten“, so der Coach weiter.
Fehlende Konsequenz vor dem Tor hält Gegner im Spiel
Trotz des Erfolgs sprach der Trainer auch die Chancenverwertung an. Seine Mannschaft habe die Partie frühzeitig entscheiden können, habe den Widerstand der Grazer dadurch jedoch unnötig aufrechterhalten. „Der Gegner hatte einen Kopfball und ein oder zwei Distanzschüsse. Wir hingegen hatten sechs oder sieben hundertprozentige, klare Torchancen. Ja, in solchen Auswärtsspielen gibt es phasenweise Druck. Denn die gegnerische Mannschaft spielt zu Hause, wie wir alle wissen, sehr leidenschaftlich und aggressiv und ist zugleich ein junges Team“, analysierte Ismail Kartal. „Wenn man kein Tor erzielt, wächst der Widerstand des Gegners. Phasenweise haben wir dem Gegner auch den Ball überlassen. Das ist einer der Bereiche, die wir verbessern müssen, und daran arbeiten wir.“
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Großer Dank an die Fans, Update zu Fred und die 18-jährige Sehnsucht
Besonderen Dank richtete der Trainer an die mitgereisten Anhänger, die das Team in Österreich lautstark unterstützten. Zudem äußerte er sich zum aktuellen Stand bei Mittelfeldakteur Fred sowie den großen Zielen des Vereins. „Auch heute haben sie uns vom Anfang bis zum Ende des Spiels unterstützt. Sie lassen uns nirgendwo allein. Sie unterstützen die Mannschaft außergewöhnlich stark. Was Fred betrifft, arbeitet das Transferkomitee daran. Es gibt einige Dinge, die mit der Vereinsführung zu klären sind. Deshalb sollten wir abwarten und sehen, was im Laufe der Zeit passiert“, führte Kartal aus. „In den Playoffs treffen wir auf Lyon. Wir wollen nach 18 Jahren unbedingt wieder die Gruppenphase der Champions League erreichen. Wir wollen unsere Fans glücklich machen. In der Champions League anzutreten, ist wirklich schwierig. Ich denke, dass wir diese Herausforderung bewältigen können.“
Taktische Anpassungen bringt den gewünschten Erfolg
Abschließend erläuterte der Cheftrainer die personellen und taktischen Umstellungen im Laufe des zweiten Durchgangs, die letztlich zur Spielentscheidung führten. „Als wir gesehen haben, dass es dort nicht funktioniert, haben wir unsere zentralen Spieler Talisca und Asensio weiter zurückgezogen, um die Innenverteidiger aus ihrer Position zu locken und anschließend mit langen Bällen Kerem und Greenwood hinter die Abwehr zu schicken und so zum Erfolg zu kommen. Das ist uns teilweise gelungen“, verriet Ismail Kartal. „Der Gegner hatte drei Tage zuvor ein Ligaspiel bestritten. Wir wussten, dass sie ab der 55. oder 60. Minute weiter aufrücken und dadurch hinter sich Räume öffnen könnten. Uns war klar, dass wir diese Räume nutzen mussten, und entsprechend hatten wir uns darauf vorbereitet. In der Schlussphase haben wir auf diese Weise noch drei oder vier klare Torchancen herausgespielt.“



5 Kommentare
Ich will auch hocam….ich meine ich will auch in die CL, nicht das was ihr jetzt denkt…..obwohl das will ich auch….. 😉
Was Kerem angeht, so denke ich mir das so….er hat uns vor 2 Jahren mit Benfica aus den CL Playoffs rausgeschossen, vor einigen Monaten hat er die türkische NM mit seinem Tor zur WM geschossen und jetzt wird er UNS mit seinem Tor gegen Lyon nach 18 Jahren in die CL schießen stimmts oder hab ich Recht?
#VEDATistAUCHeinTÜRKE
Hoffentlich hast du recht.
Noch nie hat eine türkische Mannschaft die CL quali gepackt…. Es wird langsam mal Zeit
Ich will nicht zu hart sein, aber es würde schon reichen, wenn man Kerem durch jemanden ersetzt der schießen kann. Dann wäre mehr als 0:1 drin gewesen. Erachte ihn mittlerweile als einen Schwachpunkt.
ali und seine speichellecker haben fenerbahçe in ein abscheuliches auffangbecken für überbezahlte söldner verwandelt. diese parasiten saugen den verein finanziell und sportlich komplett leer. süperlig clubs zahlen seit jahren die europaweit höchsten provisionen an dubiose spielervermittler. spieler werden nie nach system gekauft, sondern danach, welcher berater den präsidenten die taschen vollquatscht.
Also selten sowas dummes gelesen hahaha noch nie hat eine türkische mannschaft die cl quali geschafft? Vor paar jahren war das noch Gala wie alt bist du?