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Überraschender Coup in der Süper Lig: Amed SK bezwingt Besiktas
Am sechsten Spieltag der Trendyol Süper Lig hat Amed Sportif Faaliyetler für ein dickes Ausrufezeichen gesorgt. Der zuhause angetretene Klub setzte sich vor heimischem Publikum gegen den Favoriten Besiktas mit 3:2 durch. Die Gastgeber legten bereits in den ersten 45 Minuten den Grundstein für den dreifachen Punktgewinn und gingen mit einer verdienten 2:0-Führung in die Halbzeitpause. Trotz eines späten Tores in der Nachspielzeit belohnte sich der Außenseiter für eine effiziente Chancenverwertung und fügte den Gästen eine schmerzhafte Niederlage zu.
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Traumtore schockieren Besiktas vor der Halbzeit
Die Partie nahm von Beginn an Fahrt auf, wobei die Hausherren die entscheidenden Akzente setzten. In der 13. Minute kam Stürmer Gift Orban außerhalb des Strafraums an den Ball und brachte seine Mannschaft mit einem wuchtigen Schuss aus der Distanz mit 1:0 in Führung. Die Gäste aus Istanbul hatten sichtlich Mühe, ins Spiel zu finden, während der Gastgeber kompromisslos nachlegte. Nach Vorarbeit des Torschützen Orban war es in der 22. Minute Mittelfeldakteur Dia Saba, der den Ball hinter dem Strafraumbogen aufnahm und ebenfalls mit einem platzierten, wuchtigen Distanzschuss unhaltbar zum 2:0-Halbzeitstand im Netz unterbrachte.

Vlahovic verkürzt, Furkan kontert Salih-Patzer
Zu Beginn der zweiten Hälfte drängte Besiktas auf den Anschlusstreffer und belohnte sich in der 55. Minute. Nach einem Schuss von Orkun Kökcü aus halblinker Position im Strafraum konnte Amed SK-Torhüter Alban Lafont den Ball nur zur Seite abwehren, wo Dusan Vlahovic richtig stand und den Abpraller vor dem Tor eiskalt zum 1:2-Anschuss verwertete. Die Hoffnungen der Schwarz-Weißen auf eine Wende wurden jedoch nur vier Minuten später jäh gedämpft: Nach einem verhängnisvollen Fehler von Salih Ucan nach unnötigem Zuspiel von BJK-Keeper Alexander Nübel eroberte Furkan Ceylan in der 59. Minute das Leder, tauchte völlig frei vor Torhüter Nübel auf und beförderte den Ball mit einem gefühlvollen Lupfer zum 3:1 über die Linie.

Später Handelfmeter sorgt für hektische Schlussphase
In der verbleibenden Spielzeit warf der Favorit alles nach vorne, rannte jedoch immer wieder fest. Erst in den letzten Minuten der Nachspielzeit wurde es noch einmal dramatisch. In der 90.+6 Minute schaltete sich der Video-Assistent ein: Schiedsrichter Ali Sansalan sah sich nach einem Hinweis des VAR eine Szene auf dem Monitor an, bei der Mehmet Yesil nach einem Schuss von Kökcü den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand gespielt hatte, und entschied auf Strafstoß. In der 90.+8 Minute trat Kökcü selbst zum Elfmeter an und verwandelte sicher zum 3:2-Endstand. Der anschließende Schlusspfiff besiegelte schließlich den gefeierten Heimerfolg für Amed Sportif Faaliyetler. Durch diesen wichtigen Heimerfolg eroberte das Team aus Diyarbakir Rang eins in der Liga und geht als Tabellenführer in die knapp dreiwöchige Länderspielpause.

Aufstellungen
Amed Sportif Faaliyetler: Lafont – Bates, Dellova, Krasniqi, Meraş (83. Bülbül) – Raveleson, Soyalp, Ballet, Khalil (46. Cisse), Saba (86. Yesil) – Orban (76. Üstündag)
Besiktas: Nübel – Murillo, Djalo (46. Topcu), Agbadou (79. Oh), R. Yilmaz – Özcan, Poku (46. Cerny), Olaitan (46. Miretti), Kökcü, Fakili (71. Rashica) – Vlahovic
Tore: 1:0 Orban (13.), 2:0 Saba (22.), 2:1 Vlahovic (55.), 3:1 Soyalp (59.), 3:2 Kökcü (90.+8/HE)
Rote Karten: Cisse (84,/Amed Sportif Faaliyetler)
Gelbe Karten: Khalil, Krasniqi, Ballet, Dellova, Lafont, Yesil, Raveleson (Amed Sportif Faaliyetler) – Fakili, Murillo, Kökcü, Topcu




1 Kommentar
Was soll man dazu sagen….. Gestern hat mich Gala bis zum geht nicht mehr enttäuscht und heute hat mein Heimatclub meinem Gesicht ein Lächeln gegeben.
Amedspor wird es trotzdem in der Liga sehr schwer haben, weil sie auch noch die Schiris gegen sich haben. Innerhalb von 5 Sekunden rennt Cerny in den Amedspor Spieler, wo nicht gepfiffen wird, nur damit 5 Sekunden später ein normaler Zweikampf als Foul gegen Amedspor gewertet wird und das war nur eine szene.
Alle Istanbuler Clubs werden, wenn es sein muss, von den Schiris bevorzugt. Und das sage ich als Galafan.