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Scharfe Kritik an beIN SPORTS: Fenerbahce und Besiktas fordern Konsequenzen nach Okan-Buruk-Eklat
Nach den Vorkommnissen im Topspiel zwischen Trabzonspor und Galatasaray (4:0) ist ein offener Konflikt zwischen den Istanbuler Traditionsvereinen und dem übertragenden Sender beIN SPORTS entbrannt. Grund für die Empörung bei Fenerbahce und Besiktas ist die Art und Weise, wie der Sender die Aussagen von Galatasaray-Chefcoach Okan Buruk verbreitete, nachdem dieser während der Partie mit der Roten Karte des Feldes verwiesen worden war. Beide Klubs werfen dem Pay-TV-Anbieter eine eklatante Verletzung der Neutralität vor und fordern organisatorische sowie juristische Konsequenzen.
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Fenerbahce droht mit Beziehungsstopp: „Erwarten notwendige Erklärungen“
Den Anfang machte Fenerbahce mit einer offiziellen Stellungnahme, in der der Klub das Vorgehen des Medienpartners scharf verurteilte. Der gelb-dunkelblaue Verein teilte mit, man habe genauestens verfolgt, wie der Sender die Äußerungen des gegnerischen Trainers zu dessen Feldverweis über den eigenen Reporter an die Öffentlichkeit weitergegeben habe. Der Klub forderte Antworten auf die Frage, warum umstrittene Entscheidungen gegen das eigene Team in der Vergangenheit nicht mit derselben Sensibilität aufgearbeitet worden seien: „Warum wurden die seit Jahren umstrittenen Roten Karten gegen Fenerbahce, Situationen, in denen wir einen Elfmeter erwartet haben, und VAR-Entscheidungen nicht mit derselben Sensibilität thematisiert? Unsere Forderung ist keine Sonderbehandlung, sondern ein einheitlicher Übertragungsstandard, der für jeden Klub gleichermaßen gilt.“

Der Traditionsverein stellte der Führung des Senders ein klares Ultimatum, um die gebotene Gleichbehandlung im Fernsehen wiederherzustellen. „Um diesen Standard zu gewährleisten, erwarten wir von der Führung von beIN SPORTS die notwendigen Erklärungen und Korrekturen. Andernfalls teilen wir der Öffentlichkeit mit, dass wir die Möglichkeit prüfen werden, unsere Beziehungen zum übertragenden Sender auszusetzen“, hieß es in der Erklärung von Fenerbahce Spor Kulübü unmissverständlich weiter.
Kamuoyuna Açıklama
Yayıncı kuruluşun, kırmızı kart gören rakip takım teknik direktörünün hakem kararına ilişkin sözlerini kendi muhabiri aracılığıyla kamuoyuna aktarmasını dikkatle takip ettik.
Fenerbahçe’nin yıllardır tartışmalı kırmızı kartları, penaltı beklediği pozisyonları… pic.twitter.com/22g4SdFm1R
— Fenerbahçe SK (@Fenerbahce) September 20, 2026
Besiktas verweist auf Strafanzeige: „Prinzip der Neutralität mit Füßen getreten“
Kurz nach der Mitteilung aus Kadiköy schloss sich auch Besiktas der Welle der Entrüstung an und unterstrich seine Haltung mit Verweis auf bereits eingeleitete rechtliche Schritte. Der schwarz-weiße Klub kritisierte, dass die Äußerungen des des Feldes verwiesenen Trainers noch während der laufenden Begegnung in der Liveübertragung in einer Weise wiedergegeben worden seien, die beinahe einer Verteidigung gleichkam. Dies habe einmal mehr gezeigt, wie der Sender das Prinzip der Neutralität mit Füßen trete. Der Verein verurteilte die selektive und manipulative Vorgehensweise bei der Darstellung von Spielszenen auf dem Bildschirm sowie im VAR-Raum auf das Schärfste.
Gleichzeitig stellte der Klub klar, dass man sich nicht nur auf Aufrufe in den sozialen Medien beschränke, sondern bereits handfeste Maßnahmen ergriffen habe: „Tatsächlich hat unser Klub bereits in der vergangenen Woche bei der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft offiziell Strafanzeige gegen den übertragenden Sender erstattet und damit im Namen des türkischen Sports einen historischen und konkreten juristischen Prozess eingeleitet. Die Entwicklungen der vergangenen Tage und die Tatsache, dass auch andere Klubs begonnen haben, ähnliche Beschwerden zu äußern, haben einmal mehr deutlich vor Augen geführt, wie berechtigt und rechtzeitig dieser von uns eingeleitete juristische Schritt war.“
Abschließend richtete der Vorstand von Besiktas einen dringenden Appell an das gesamte sportliche Umfeld im Land. Man rufe die gesamte türkische Sportöffentlichkeit und alle Klubs, die es mit ihrer Forderung nach Gerechtigkeit im Sport und neutraler Berichterstattung ernst meinen, dazu auf, sich nicht mit bloßen Wünschen zufriedenzugeben, sondern hinter diesem eingeleiteten konkreten juristischen Kampf zu stehen und dessen weiteren Verlauf aktiv zu verfolgen.
Kamuoyuna Duyuru
Beşiktaş Kulübü olarak sporda adaletin, şeffaflığın ve eşitliğin sağlanması yolunda her zaman lafla değil, somut ve kararlı adımlarla hareket ettik.
Dün oynanan müsabakada, kırmızı kart görerek oyundan ihraç edilmiş bir teknik direktörün açıklamalarının maç… pic.twitter.com/p9kYO0yzPP
— Beşiktaş JK (@Besiktas) September 20, 2026




3 Kommentare
Das kann sich doch jeder denken warum das so ist oder?
Dieses beIN Sports ist nämlich mit GS’li unterwandert, genauso wie der TFF, der MHK und andere Organisationen…..
Haa, deswegen würde ich bei diesem Kacksender auch niemals ein Abo abschließen….
3:1 Amed SK…. 😉
Haa, Amedspor ist übrigens eine sehr knackige und bissige Mannschaft, da werden noch einige „große“ Teams Federn lassen, da geb ich euch allen Brief und Siegel drauf….
Können wir ja nix dafür, dass viele GSli eine außerordentlich gute Ausbildung haben und alle hohen Posten besetzen.
Demek ki Fenerliler hepsi Förderschule und nur Kabelträger.
Es gibt keinen „einheitlichen Übertragungsstandart“ weil ihr small Klubs seid und nicht die Legacy von Galatasaray/Sir Okan habt.
Almanyanın tek büyüğü Bayern, Türkiyenin tek büyüğü Galatasaray!