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Gescheiterter Wechsel am Deadline Day: Anwalt verrät Gründe für geplatzten Raskin-Transfer zu Besiktas
Der dramatische Versuch von Besiktas, den belgischen Mittelfeldakteur Nicolas Raskin am letzten Tag der offiziellen Meldefrist für den Kader der UEFA Europa League zu verpflichten, ist auf den letzten Drücker gescheitert. Der Istanbuler Traditionsklub hatte zwei konkrete Angebote für den 25-jährigen Mittelfeldspieler von den Glasgow Rangers abgegeben. Obwohl die Verhandlungen bereits weit fortgeschritten waren und der Transfer in Branchenkreisen als nahezu perfekt galt, kam der Deal im entscheidenden Moment nicht zustande. Wie Le Soir berichtet, hat sich nun der Rechtsvertreter des belgischen Profis, Sebastien Ledure, zu den Hintergründen des geplatzten Wechsels geäußert.
Interessenkonflikte und Vermittler verhinderten Einigung
Der Jurist gab deutliche Einblicke in das Verhandlungsgebaren und deutete an, woran der Wechsel letztlich scheiterte. „Transfers können manchmal aufgrund von Interessenkonflikten zwischen Vereinen oder Vermittlern der Vereine nicht zustande kommen“, erklärte Sebastien Ledure offen über die strukturellen Hürden am Verhandlungstisch. Mit Blick auf die weitere Karriere seines Klienten betonte der Rechtsberater zudem, dass der Profi künftig womöglich eine aktivere Rolle einnehmen müsse, um die Kontrolle über seine eigene Zukunft selbst zu übernehmen, wenn er die Schotten verlassen wolle.
Der bei den Rangers noch bis zum 31. Mai 2028 unter Vertrag stehende Nicolas Raskin absolviert in dieser Spielzeit weiterhin seine Pflichtspiele für die Schotten. In der laufenden Saison kam der Belgier in bisher acht Spielen für die schottische Mannschaft zum Einsatz und sammelte dabei 616 Minuten auf dem Platz, blieb jedoch bislang noch ohne eigenen Scorerpunkt. Durch das Verpassen der UEFA-Meldefrist platzte der angestrebte Wechsel zu den Schwarz-Weißen endgültig.

