Nach dem enttäuschenden 0:0-Unentschieden am fünften Spieltag der Trendyol Süper Lig im Auswärtsspiel gegen Gaziantep FK saß der Frust bei Fenerbahce tief. Die Istanbuler bauten ihr Punktekonto durch die Punkteteilung lediglich auf sieben Zähler aus und rangieren im Klassement vorerst auf dem elften Tabellenplatz. Nach dem Schlusspfiff fand Cheftrainer Ismail Kartal deutliche Worte zur Leistung seiner Mannschaft, den Platzverhältnissen sowie umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen der ersten Wochen.
Kartal übt scharfe Kritik an Platzverhältnissen und Referees
Der Übungsleiter machte aus seiner Enttäuschung über das Ergebnis keinen Hehl, sah aber vor allem nach der Pause eine engagierte Vorstellung seiner Elf. „Der Zustand des Platzes war einer Stadt wie Gaziantep nicht würdig. Meine Spieler haben mir gesagt, dass der Platz schlecht war. Wir haben alles dafür getan, das Spiel zu gewinnen, ohne dabei unsere spielerische Disziplin zu verlieren. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir gut gespielt. Wir hatten klare Torchancen und Bälle, die vom Pfosten zurückkamen. Unser Ziel waren drei Punkte, aber wir haben sie nicht geholt. Deshalb sind wir sehr enttäuscht“, bilanzierte Kartal. Der Betreuer betonte, dass der Ballbesitz nicht der entscheidende Maßstab sei, da sein Team in den zweiten 45 Minuten enorm viele Gelegenheiten erarbeitet habe: „Wir haben es lediglich nicht geschafft, ein Tor zu erzielen und die drei Punkte mitzunehmen. Ich denke, dass wir in der Champions League konzentrierter sind und auf besseren Plätzen spielen. In der Liga haben wir dagegen Schwierigkeiten mit schlechten Platzverhältnissen und gegen Mannschaften, die sich hinten reinstellen. Es gibt kein ‚dort ist es anders, hier ist es anders‘. Wir spielen jedes Spiel, um zu gewinnen. Heute Abend ist uns das entscheidende Tor zum Sieg einfach nicht gelungen.“
Angesprochen auf die bereits acht liegengelassenen Punkte in den ersten fünf Ligaspielen, verwies der Cheftrainer im Interview mit beIN SPORTS flüssig auf benachteiligende Schiedsrichterentscheidungen. „Im ersten Ligaspiel wurden uns zwei Elfmeter nicht gegeben. Im Spiel gegen Besiktas wurde uns ein Elfmeter nicht gegeben. Der Schiedsrichter in diesem Spiel hat lediglich drei Minuten Nachspielzeit gegeben. Ist das alles richtig? Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Eine ausführlichere Antwort kann ich nicht geben“, ärgerte sich der Coach über die bisherigen Unparteiischen.
Profilmütige Töne der Profis: Greenwood, Elmaz und Ake analysieren Remis
Auch die Akteure auf dem Feld äußerten sich selbstkritisch, blickten jedoch optimistisch auf die kommenden Aufgaben. Offensivstar Mason Greenwood, der die vollen 90 Minuten auf dem Rasen stand, stufte die gezeigte Leistung trotz des Punktverlusts nicht als Katastrophe ein. „Wir haben sehr viele Chancen herausgespielt, aber weil wir kein Tor erzielt haben, konnten wir nicht gewinnen. Wir hätten dieses Spiel 3:0 oder 4:0 gewinnen können, aber ich denke, dass diese Chancen im nächsten Spiel zu Toren führen werden. Das ist eine Frage der Ergebnisse … Wenn wir über die Champions League und die Süper Lig sprechen, kann ich nicht sagen, dass wir in der Liga sehr schlecht sind. Wir haben Chancen kreiert, aber daraus sind keine Tore entstanden. Wir werden weiterhin Chancen herausspielen“, gab sich der Angreifer zuversichtlich.
Der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Mittelfeldspieler Bartug Elmaz betonte wiederum die Notwendigkeit einer raschen Fehlersuche: „Es gibt nicht viel zu sagen. Wir hätten dieses Spiel gewinnen müssen. Wir hatten unsere Möglichkeiten, konnten sie aber nicht nutzen. Wir wollen aus unseren Fehlern lernen und uns bestmöglich auf das Spiel gegen Eyüpspor vorbereiten.“ Ähnlich ordnete Neuzugang Nathan Ake die Geschehnisse ein und verwies auf das fehlende Tempo im Aufbauspiel. Man könne zwar sagen, dass das Team defensiv besser gestanden habe, doch mit dem Ball hätte man schneller agieren und mehr Möglichkeiten kreieren müssen. In der zweiten Halbzeit seien zwar Chancen da gewesen, doch je mehr Zeit verstrichen sei, desto mehr Selbstvertrauen habe der Kontrahent getankt, so der Abwehrspieler abschließend.


6 Kommentare
Her sene Sir Okan’ın kucağına oturup çay trinken 😂
Kerem verdient in Wirklichkeit 7 Millionen Euro. Offiziell „asgari üçret“. Jetzt spielt er auch wie Mindestlohn. Karma.
Genduzi große Fresse in Lyon. Jetzt leere Tor nicht getroffen. Karma.
Das Spiel war echt temporeich, das Mittelfeld war quasi nicht existent auf beiden Seiten und wurden einfach so überrannt.
FB hätte durch mehr Konzentration das Tor erzielen können, Gaziantep hätte durch besseres Kontern auch das Siegtor schießen können. Generell hätte Guendouzi das Tor schießen müssen als Kerem den Ball quer gelegt hat.
Aber was Kerem da fabriziert ist wirklich grottenschlecht, unglaublich, in was für eine Form er sich befindet. Letzte Saison mit Benfica noch der Shooting Star und die große Hoffnung und nun total unbrauchbar.
Auch Lukaku ist ein Totalausfall und in der Form nicht zu gebrauchen, der Typ kann ja gar nicht auf den Beinen stehen. Für eine Ablöse von 6 Mio Euro und das üppige Gehalt eine totale Fehlinvestition die sich angekündigt hatte.
Man sieht ganz gut, ein FB ohne Asensio oder Talisca ist kaum produktiv und unkreativ, auch das hatte sich ganz gut angekündigt dass das so kommen wird.
Der Rasen, die Schiedsrichter und das Glück, das sind alles Dinge, auf die wir keinen Einfluss haben.
Wir haben die Kaderplanung vergeigt und unser Trainer findet keine Lösungen.
Du hast einen formstarken Oguz Aydin für LA, verwendest aber lieber diesen Kerem, obwohl der schon gegen die Roma desaströs war.
Die Liga können wir nach so einem Start fast schon abharken, also Ich hätte dich schon nach dem Besiktas Spiel gekündigt und AY gleich mit, ihr habt nämlich beide keinen Plan von Fußball, eine Heulsuse und ein Großmaul mehr seid ihr nicht.
Kartal kann mir höchstens tee servieren