Trainersuche bei Trabzonspor: Stefano Pioli rückt in den Fokus und stellt erste Bedingung
Bei Trabzonspor nimmt die Nachfolge auf der Trainerbank konkrete Formen an. Nach der Trennung von Fatih Tekke und der kurzzeitigen Interimslösung unter Hüseyin Cimsir läuft die Suche nach einem neuen Cheftrainer beim Schwarzmeer-Klub auf Hochtouren. Nach der bitteren Niederlage gegen TÜMOSAN Konyaspor möchte die bordeauxrot-blaue Vereinsführung baldmöglichst Planungssicherheit schaffen. Das große Ziel der Klubspitze steht fest: Bereits im anstehenden Spitzenspiel der Trendyol Süper Lig am Wochenende gegen Galatasaray soll der neue starke Mann an der Seitenlinie stehen. Dabei rückt ein prominenter Name aus Italien immer weiter in den Vordergrund: Stefano Pioli.
Vertragsverhandlungen laufen: Pioli fordert Arbeitspapier bis zu drei Jahren
Die Verantwortlichen haben bereits konkrete Verhandlungen mit dem italienischen Erfolgs-Coach aufgenommen. Wie aus einem Bericht des Journalisten Nicolo Schira hervorgeht, hat der Übungsleiter den Klubverantwortlichen auch schon seine erste klare Bedingung für ein Engagement an der Schwarzmeerküste mitgeteilt. Stefano Pioli fordert demnach einen Vertrag über 2+1 Jahre, um das Angebot von Trabzonspor anzunehmen und das Projekt langfristig zu gestalten. Während die Gespräche mit der Seite des Italieners intensiv andauern, befinden sich nach wie vor zwei weitere Kandidaten auf der engeren Auswahlliste der Vereinsführung.
Reichlich Erfahrung aus der Serie A und Meistertitel mit Milan
Mit dem 60-jährigen Taktikexperten würde der Traditionsklub ein namhaftes Schwergewicht des europäischen Fußballs an die Seitenlinie holen. Seinen größten Karriereerfolg feierte der Italiener in der Saison 2021/22, als er den AC Mailand zur italienischen Meisterschaft in der Serie A führte. Seit seiner Trennung vom AC Florenz am 4. November 2025 ist der erfahrene Coach vereinslos. In seiner langen Trainerlaufbahn betreute er unter anderem renommierte Stationen wie US Salernitana, FC Modena, Parma Calcio, US Grosseto, FC Piacenza, US Sassuolo, FC Verona, Palermo FC, FC Bologna, Lazio Rom sowie Al-Nassr FC.

