Bittere Niederlage nach Schiedsrichter-Wirrwarr: Okan Buruk kritisiert Elfmeter-Entscheidung scharf
Nach der überraschenden 1:3-Niederlage von Galatasaray bei Sporting Lissabon zum Auftakt der UEFA Champions League herrscht im Lager des türkischen Meisters große Enttäuschung. Cheftrainer Okan Buruk zeigte sich im Interview mit dem übertragenden Sender tief frustriert über den Spielverlauf und sparte nicht mit Kritik an den Unparteiischen. „Wir waren spielerisch überlegen, aber der Gegentreffer per Elfmeter hat uns mental aus der Bahn geworfen. Wir hätten hier problemlos gewinnen können. Wir müssen diese Anfälligkeit überwinden“, analysierte der Betreuer die Partie. Der Übungsleiter hob hervor, dass sein Team extrem dominant begonnen hatte: „Wir haben früh das Tor erzielt. Wir hatten den Ball, wir hatten das Spiel unter Kontrolle. Eigentlich haben wir eine sehr komfortable erste Halbzeit gespielt. Unser Gegner kam überhaupt nicht vor unser Tor. Unsere Chancen, unser Ballbesitz, die Tatsache, dass wir den Gegner in die eigene Hälfte gedrängt haben … Während also alles sehr gut lief, haben wir ein sehr einfaches Gegentor kassiert. Der erste Ball, der auf unser Tor kam, war direkt ein Treffer.“
Scharfe Kritik am norwegischen Unparteiischen
Besonders die Leistung des norwegischen Schiedsrichters Espen Eskas geriet in den Fokus des Trainers, der dem Referees direkte Einflussnahme auf das Endergebnis vorwarf. „Auch der Beginn der zweiten Halbzeit war für uns nicht schlecht, aber der gegebene Elfmeter war natürlich kein Elfmeter, den man auf diesem Niveau, in der Champions League, geben darf. In der Türkei beschweren wir uns über die Schiedsrichter, aber nun haben wir auch gesehen, wie es hier ist und wie der norwegische Schiedsrichter pfeift. Wir hatten bereits zuvor in Istanbul Erfahrungen mit ihm gemacht. Die Rote Karte, die er in der ersten Halbzeit nicht gegeben hat, und der Elfmeter, den es nicht gab und den er trotzdem gepfiffen hat, hatten direkten Einfluss auf das Ergebnis und haben unsere Mannschaft nach dem 1:2 stark heruntergezogen“, schimpfte Okan Buruk.
Mentalitätsproblem nach Rückschlag eingestanden
Der Coach begründete den späten Zusammenbruch seiner Elf auch mit personellen Maßnahmen und psychischen Blockaden. „Wir haben Wechsel vorgenommen und versucht, das Spiel zu drehen, aber dann haben wir durch einen Freistoß das dritte Gegentor kassiert. Nach der 80. Minute haben wir mit Deniz Gül und Leao noch drei weitere Wechsel vorgenommen. Wir haben uns in der gegnerischen Hälfte festgesetzt, waren aber nicht besonders produktiv. Ich denke, dass uns der Gegentreffer per Elfmeter mental heruntergezogen hat. Die Lehre, die wir daraus ziehen müssen, ist, diese Anfälligkeit zu überwinden. Im vergangenen Jahr haben wir im Spiel gegen Frankfurt eine ähnliche Situation erlebt. Das darf uns nicht passieren. In solchen Momenten müssen wir aufstehen und Verantwortung übernehmen“, forderte der Cheftrainer. Angesichts des Spielverlaufs trauerte er den vergebenen Gelegenheiten nach: „Es war unser erstes Spiel. Über weite Strecken haben wir sehr gut und dominant gespielt. Über die gesamte Partie hinweg haben wir unserem Gegner vielleicht eine klare Torchance und einen Eckball ermöglicht. Wir hatten die Oberhand, aber nach dem 1:2 hätten wir unser Selbstvertrauen steigern und versuchen müssen, das Spiel zu gewinnen. Die Spieler waren wegen der Schiedsrichterentscheidungen sehr aufgebracht. Wir sind enttäuscht, aber wir werden wieder aufstehen. Was mich mehr als die Niederlage ärgert, ist die Tatsache, dass wir hier wirklich ganz locker hätten gewinnen können. Nach dem 1:0 hätten wir das 2:0 und das 3:0 erzielen können. Solche Möglichkeiten bekommt man in der Champions League nicht oft.“

Yunus Akgün fordert Reaktion – Lucas Torreira mahnt zur Selbstkritik
Auch die Protagonisten auf dem Spielfeld äußerten sich im Gespräch mit TRT Spor zu der verpassten Chance. Stellvertretend für den fehlenden Abdülkerim Bardakci führte Yunus Akgün das Team als Kapitän auf den Platz und ordnete die Lage ein. „Eigentlich sind wir genau so gestartet, wie wir es wollten. Wir haben das Tor erzielt, hatten den Ball und haben gut gespielt. Unser Trainer hatte uns bei der Analyse das Umschaltspiel erklärt. Nach einer Umschaltsituation haben wir ein einfaches Gegentor kassiert. Insgesamt haben wir sehr gut gespielt. In der ersten Halbzeit waren wir sehr gut. Als das Spiel ausgeglichen war, kam eine Schiedsrichterentscheidung … Ich habe es mir nicht genau angesehen, aber man sagt, dass es keiner war. Das hat das Spiel ein wenig in eine andere Richtung gelenkt. Auch im vergangenen Jahr sind wir nicht so gestartet, wie wir es uns gewünscht hatten, haben danach aber eine gute Reaktion gezeigt. Wir haben die Stärke, das erneut zu schaffen. Ich glaube an meine Mannschaftskameraden. Wir haben unsere Fans enttäuscht, aber es liegen noch viele Spiele vor uns. Wir wollen hart arbeiten und Galatasaray bestmöglich repräsentieren“, zeigte sich der Flügelspieler kämpferisch.
Torschütze Lucas Torreira, der für den einzigen Treffer der Gelb-Roten verantwortlich zeichnete, lenkte den Blick im Gegensatz zu den Schiedsrichterdiskussionen primär auf die eigenen Unzulänglichkeiten. „Wir dürfen uns nicht mit den Entscheidungen des Schiedsrichters beschäftigen. Wir haben eine erste Halbzeit erlebt, die unter unserer Kontrolle stand. Aufgrund unserer Fehler in der zweiten Halbzeit fahren wir mit leeren Händen nach Hause. Wir hatten das Spiel in der Hand, es war unter unserer Kontrolle. Wir werden uns nicht auf die Fehler des Schiedsrichters konzentrieren, sondern darauf, was wir verbessern müssen“, stellte der Mittelfeldspieler unmissverständlich klar.


1 Kommentar
Senin Götünü Siktimin Amina kodumun Oruspu Evladi. Ligde birsey demiyorsun, bütün haksiz kazandigin penaltilari güle güle aliyorsun, sana karsi haksiz oldu zaman mi kuduriyorsun amina kodumun pici.
Allah senin belani versin, Insallah passiert und wieder fährt deiner Familie, deiner Sippschaft schlimme Sachen.
Deine ganzen Beleidigungen, Flüche habe ich nicht vergessen du Pic, du magst in der Türkei Narrenfreiheit und exklusive Rechte nutzen, aber in Europa bist du ein Nichts.
Laut NTV : Der türkische Fußball erlebt aktuell den größten strukturellen Wettskandal seiner Geschichte, der weit über bloße Spekulationen hinausgeht. Basierend auf den massiven Ermittlungen staatlicher Behörden (wie der Finanzrechnungsbehörde MASAK) und des türkischen Fußballverbandes (TFF) ist das Ausmaß an bewiesener Spielmanipulation und illegalen Wetten in der Süper Lig als historisch hoch einzustufen.
https://www.n-tv.de/sport/der_sport_tag/Wettmanipulation-Festnahmen-bei-Besiktas-und-Galatasaray-id31096621.html
Und wie wissen, wer alles vom GS Ex – Vorstand im Knast sitzt und das nicht wegen privaten Drogenkonsum, was mir egal wäre, sondern wegen Spielmanipulation, Wettskandale, Steuerhinterziehung, Schwarzgeldhandel und Besitz.
Das unverschämte Krasse dabei ist ja auch noch, dass diese Mafia Strukturen von GS immer noch da sind.
Und dann kommt so ein Hurensohn wie dieser Okan Oruspu Buruk und beschwert sich auch noch über Schiedsrichter. Mir platzt der Kragen. Der Junge gehört so richtig geschlagen.