Abschieds-Details enthüllt: Ex-Marseille-Direktor Benatia spricht über Mason Greenwoods Wechsel zu Fenerbahce
Der Wechsel von Mason Greenwood zu Fenerbahce sorgte auf dem europäischen Transfermarkt für erhebliches Aufsehen. Nun hat der ehemalige Fußballdirektor von Olympique Marseille, Mehdi Benatia, die Hintergründe des Millionendeals beleuchtet. Vor rund zwei Monaten wanderte der englische Flügelstürmer für eine Ablösesumme von 39 Millionen Euro von der südfranzösischen Hafenstadt zum türkischen Spitzenklub nach Istanbul. Der 39-jährige Funktionär nahm als Studiogast in der beim französischen TV-Sender Canal+ ausgestrahlten Sendung „Canal Football Club“ Stellung zu den Spielerverkäufen der vergangenen Wechselperiode und ging dabei gezielt auf die Beweggründe des Offensivstars ein.
Schnelle Zusage an Istanbul verhinderte höhere Ablösesumme
Nach den Worten des ehemaligen Managers habe der englische Angreifer sehr früh klare Fakten geschaffen und damit den Handlungsspielraum des französischen Traditionsklubs stark eingeschränkt. Wie aus einem Bericht der Fernsehsendung hervorgeht, hätte der Verein bei Verhandlungen mit anderen Interessenten finanzielle Vorteile erzielen können. „Mason Greenwood tendierte stärke zu einem Wechsel zu Fenerbahce und hatte sehr schnell seine Zusage gegeben“, erklärte der frühere Profi im Gespräch mit dem Sender.
Der schnelle Entschluss des Spielers habe das Erreichen einer noch lukrativeren Summe verhindert. „Ich habe den Verkauf nicht geleitet, aber auf Wunsch des Aufsichtsrats habe ich dafür gesorgt, dass zwischen Präsident Alban Juster, den beteiligten Beratern, Atletico Madrid, Al-Ahli und Fenerbahce Kontakte hergestellt wurden. Wenn der Spieler damals etwas offener gewesen wäre, hätte man ihn für eine höhere Ablösesumme und in eine Liga verkaufen können, die besser zu ihm gepasst hätte – vielleicht sogar zu Atletico Madrid“, gewähre Mehdi Benatia einen tiefen Einblick in die abgelaufenen Verhandlungen der Vereine.

