Anzeige Artikel anhören ca. 2 Min.
Anzeige — danach startet der Artikel.
Nach seinem offiziellen Amtsantritt als neuer Trainer der deutschen Nationalmannschaft hat Jürgen Klopp erstmals seinen Kader nominiert und dabei für erhebliche Aufmerksamkeit gesorgt. Während der Bundestrainer den Besiktas-Torhüter Alexander Nübel in das Aufgebot berief, verzichtete er überraschend auf eine Nominierung von Galatasaray-Offensivstar Leroy Sane. Direkt im Anschluss an die Bekanntgabe der Kaderzusammenstellung äußerte sich der deutsche Übungsleiter zu den genauen Beweggründen für diese Entscheidung.
Wie der Cheftrainer offen darlegte, gaben vor allem die schwankenden Leistungen des Flügelstürmers in den vergangenen Wochen den Ausschlag für das Fehlen im DFB-Aufgebot. „Leroy hat in dieser Saison wirklich noch nicht zu sich selbst gefunden“, begründete Jürgen Klopp den Schritt, auf den Angreifer von Galatasaray vorerst zu verzichten.
Klare Vorgaben für künftige Gespräche
Zugleich stellte der Bundestrainer klar, dass der persönliche Austausch mit dem Spieler noch bevorsteht. Er habe nach seiner Übernahme des Amtes intensiv daran gearbeitet, Kontakt zu den Akteuren aufzunehmen, wollte jedoch gezielte Inhalte abwarten, bevor er den Offensivakteur kontaktiere.
„Ich werde mit ihm sprechen, habe es aber noch nicht getan. Ich habe mehr als 50 bis 60 Telefongespräche geführt“, gewährte der Nationaltrainer Einblicke in seine arbeitsintensive Anfangszeit an der Seitenlinie des DFB. Abschließend unterstrich der Coach seine klare Haltung bezüglich der Kommunikation mit seinen Nationalspielern: „Diese Gespräche müssen einen Inhalt haben und dürfen nicht nur aus ‚Hallo, ich bin da!‘ bestehen. Wenn es etwas zu besprechen gibt, werden wir darüber sprechen.“

