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Am sechsten Spieltag der Trendyol Süper Lig hat Fenerbahce ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt und einen historischen Erfolg gefeiert. Die Mannschaft von Chefcoach Ismail Kartal feegte den Aufsteiger Eyüpspor vor heimischem Publikum mit 8:0 vom Platz und fuhr damit den höchsten Sieg der Vereinsgeschichte ein. Bereits zur Halbzeitpause lagen die Gelb-Dunkelblauen uneinholbar mit 5:0 in Front und knüpften damit an glanzvolle Zeiten an. Nach den vorausgegangenen fünf Spieltagen mit wechselhaften Ergebnissen zeigte der „Klub aus Kadiköy“ eine geschlossene Machtdemonstration und sicherte sich nach den Erfolgen gegen TÜMOSAN Konyaspor (4:2) und Samsunspor (2:0) den dritten Dreier der laufenden Ligasaison.
Der 8:0-Kantersieg stellt zugleich den höchsten Erfolg in den bisherigen 13 Partien dar, die der Traditionsklub in dieser Spielzeit wettbewerbsübergreifend auf europäischer Ebene und in der heimischen Liga absolviert hat. Ein Blick in die Geschichtsbücher unterstreicht die Seltenheit dieses Resultats: Zuletzt hatte Fenerbahce in der Süper Lig-Saison 1994/95 gegen Kayserispor acht eigene Treffer bejubelt, als man das Spielfeld mit einem 8:1 verließ. Der Kantersieg gegen Eyüpspor stieg nun als torreichster Zu-Null-Erfolg direkt an die Spitze der Klubhistorie auf. Zudem gelang es dem Team erstmals seit der Saison 2023/24 wieder, fünf Tore in den ersten 45 Minuten eines Meisterschaftsspiels zu erzielen – damals besiegte man Konyaspor im Januar 2024 mit 7:1.

Vedat Muriqi glänzt mit Viererpack und reiht sich in Klubhistorie ein
Einer der überragenden Akteure des Abends war der kosovarische Angreifer Vedat Muriqi. Nach seiner Bankrolle in der Vorwoche in Gaziantep stand der 32-Jährige wieder von Beginn an auf dem Rasen und untermauerte seine Formstärke eindrucksvoll. Muriqi schnürte einen Viererpack und traf in der 7., 21., 47. und 55. Minute nach Belieben für die Hausherren. Damit schraubte der Stürmer seine Ausbeute in drei seiner vier Startelfeinsätze auf insgesamt sechs Saisontore hoch. In der 69. Minute verließ der Matchwinner unter großem Applaus das Feld und wurde durch Star-Einkauf Romelu Lukaku ersetzt.
Mit seinen vier Treffern in einer einzigen Partie trug sich Vedat Muriqi zudem in einen exklusiven Kreis der Vereinsgeschichte ein. Zuletzt war dieses Kunststück Cengiz Ünder in der Saison 2023/24 gelungen, als dieser im Trikot von Fenerbahce beim Kantersieg gegen Istanbulspor ebenfalls vierfach einnetzte.

Irfan Can Kahveci beendet Durststrecke nach 482 Tagen
Neben dem Viererpack von Muriqi feierte auch der türkische Nationalspieler Irfan Can Kahveci einen ganz besonderen Abend im Sükrü Saracoğlu Stadion. Der 31-Jährige, der seine mittlerweile sechste Spielzeit bei Fenerbahçe absolviert und in der Rückrunde der vergangenen Saison auf Leihbasis für Kasimpasa aufgelaufen war, beendete eine lange Flaute. Nach 482 Tagen erzielte Kahveci wieder ein Tor im gelb-dunkelblauen Trikot. Zuletzt hatte der Mittelfeldakteur am 26. Mai 2025 gegen Hatayspor für seinen Stammverein getroffen, ehe er für Kasimpasa zweimal erfolgreich gewesen war.
Gegen die Violett-Gelben stand Kahveci über die vollen 90 Minuten auf dem Feld und drückte dem Spiel als Dreh- und Angelpunkt seinen Stempel auf. Mit einem Treffer und zwei Torvorlagen avancierte er neben Muriqi zum maßgeblichen Erfolgsgaranten für den Rekordsieg. In der laufenden Liga-Saison verzeichnet der Mittelfeldspieler bislang fünf Einsätze, davon vier von Beginn an, und unterstreicht damit seine wichtige Rolle im System von Trainer Ismail Kartal.


2 Kommentare
Ich geh mit euch jede Wette ein, dass Vedat gegen Eyüpspor noch mehr Tore geschossen hätte, wenn man ihn nicht (frühzeitig) ausgewechselt hätte……
Haa hocam, sen niye Neneyi hic oynatmiyorsun?
Gecen sene takimdan gönderilen Irfani ve sifir gol katkisi yapan Keremi oynatabiliyorsun, ama gecen sene 10 gol ve 7 asist yapan Neneyi hic oynatmiyorsun sen bunu gercekten dogru ve adil buluyormusun?
Gut möglich…aber wetten Eyüp hätte dieser Bananentruppe einen Kampf geliefert, hätte man sie nicht (frühzeitig) bestochen.
Hut ab vor Aziz. Zeugt von Weitsicht auch den Ersatzhampelmann der zur 2. HZ gewechselt wurde gleich mit zu schmieren.
Wie er sich wohl ärgern wird wenn seine Idioten mit dem nächsten unbestochenen Gegner nix geschissen kriegen…