Bei Besiktas zieht die sportliche Führung nach anhaltenden Defensivproblemen die Reißleine. Da die Schwarz-Weißen in ihren vergangenen acht Pflichtspielen insgesamt 15 Gegentore hinnehmen mussten und jüngst sowohl in der Liga beim 2:2 nach 2:0-Führung gegen Kasimpasa als auch in der UEFA Europa League beim 2:3 gegen Celtic Glasgow schmerzhafte Führungsverluste erlitten, steht die Hintermannschaft im Fokus. Vor allem individuelle Patzer – wie die von Emmanuel Agbadou – kosten den Tabellenpunktgewinn. Cheftrainer Vincenzo Italiano und die sportliche Leitung haben daher für die Wintertransferperiode drastische Maßnahmen beschlossen, um die wackelige Abwehr zu stabilisieren.
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Milot Rashica vor dem Abschied: Platz im Ausländerkontingent soll frei werden
Um die dringend benötigten personellen Veränderungen im Winter realisieren zu können, müssen im Kader zunächst Plätze freigemacht werden. Wie die türkische Tageszeitung Sabah berichtet, hat sich die Vereinsführung auf einen ersten Streichkandidaten geeinigt. Demnach wird sich Besiktas im Januar von Milot Rashica trennen, um den Weg für externe Neuzugänge im Ausländerkontingent zu ebnen. Der kosovarische Offensivspieler, der in der laufenden Saison bislang acht Pflichtspiele absolvierte und dabei ein Tor erzielte, konnte sich langfristig nicht als unumstrittene Stammkraft etablieren. Über weitere Kaderkorrekturen soll nach einer detaillierten Leistungsbewertung in den kommenden Wochen entschieden werden.

Johan Vasquez im Visier: Serie-A-Profi soll die wackelige Abwehr stabilisieren
Als Wunschlösung für das Abwehrzentrum haben die Verantwortlichen offenbar einen gestandenen Profi aus Italien ausgemacht. Wie die Tageszeitung Milliyet vermeldet, wollen die Istanbuler im Januar einen Vorstoß für Johan Vasquez wagen. Der 28-jährige mexikanische Nationalspieler steht derzeit beim italienischen Erstligisten CFC 1893 Genua unter Vertrag, wo sein Arbeitspapier noch bis zum 30. Juni 2028 gültig ist. In der laufenden Spielzeit stand der robuste Abwehrchef in elf Partien auf dem Platz und stellte mit zwei Treffern auch seine Gefährlichkeit bei Standards unter Beweis. Mit seiner Verpflichtung soll die fehleranfällige Defensive des Traditionsvereins ab Januar die nötige Stabilität erhalten.



