Nach der bitteren 0:1-Heimniederlage gegen den deutschen Bundesligisten SC Freiburg am dritten Spieltag der UEFA Conference League zeigten sich Trabzonspor-Trainer Thomas Reis und Stürmer Paul Onuachu auf der anschließenden Pressekonferenz enttäuscht über das Ergebnis, aber keineswegs unzufrieden mit der generellen Leistung. Während der Coach vor allem die vergebenen Möglichkeiten und einfache Fehler bemängelte, hob der Angreifer die geschlossene Mannschaftsleistung hervor.
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Thomas Reis kritisiert einfache Fehler und fordert mehr Effizienz bei Standards
Für Thomas Reis war es nach eigenen Angaben die erste Niederlage, nach welcher er sich den Fragen der Medienvertreter stellen musste. Der Übungsleiter ging hart mit den Fehlern seines Teams ins Gericht, sah das Endergebnis jedoch als unglücklich an: „Zum ersten Mal sitze ich nach einer Niederlage vor Ihnen. Wir haben sehr einfache Passfehler gemacht und nach einem Eckball ein Gegentor kassiert. In der zweiten Halbzeit haben wir uns gefangen und gut gespielt. Ich denke, dass ein Unentschieden das gerechte Ergebnis dieser Begegnung gewesen wäre. Aber am Ende des Tages sind wir diejenigen, die verloren haben. Jetzt müssen wir uns auf das nächste Spiel in der Süper Lig konzentrieren.“
Zudem verwies der Coach auf die entscheidende Disziplin im modernen Fußball: „Wir haben kein Tor erzielt, dafür aber eines nach einer Standardsituation kassiert. Das ist für uns natürlich nicht gut. Heute haben wir erneut gesehen, wie wichtig Standardsituationen sind und dass sie über den Ausgang eines Spiels entscheiden können.“

Paul Onuachu spricht über strittige Szene und lobt Mohamed Salah
Auch Angreifer Paul Onuachu analysierte das Spielgeschehen kritisch, betonte jedoch den positiven Einsatz seiner Mannschaft: „Obwohl wir verloren haben, haben wir ein gutes Spiel gemacht. Wir hatten einen starken Gegner vor uns. Leider konnten wir unsere Torchancen nicht nutzen. Natürlich möchte auch ich Tore erzielen. Aber das Wichtigste ist, dass die Mannschaft gewinnt. Solange das Team erfolgreich ist, gibt es kein Problem. Wenn sich mir die Gelegenheit bietet, möchte ich selbstverständlich mit meinen Toren zum Erfolg der Mannschaft beitragen.“
Zu einer hitzigen Diskussion um eine strittige Strafraumszene äußerte sich der nigerianische Torjäger gewohnt sachlich: „Die Entscheidung des Schiedsrichters kann entscheidend sein. Ich wurde von hinten geschubst, aber letztendlich ist es der Schiedsrichter, der die endgültige Entscheidung trifft.“ Abschließend schwärmte Paul Onuachu von der Zusammenarbeit mit Teamkollege Mohamed Salah: „Jeder würde gerne mit einem Star wie Mohamed Salah zusammenarbeiten. Mit seiner Erfahrung leistet er einen großen Beitrag für unsere Mannschaft.“



