Vor dem mit Spannung erwarteten UEFA-Champions-League-Heimspiel gegen den englischen Spitzenklub FC Liverpool hat sich Fenerbahce-Stürmerstar Romelu Lukaku auf der offiziellen Pressekonferenz den Fragen der Medienvertreter gestellt. Neben den sportlichen Herausforderungen in der „Königsklasse“ ging der belgische Star-Stürmer dabei auch offen auf die jüngsten Turbulenzen und den schmerzhaften Abschied von Cheftrainer Ismail Kartal ein. Der Angreifer betonte, dass die Mannschaft bereit sei, auf internationalem Parkett ein anderes Gesicht zu zeigen und die eigene Qualität unter Beweis zu stellen.
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Klare Ansage für das Liverpool-Spiel: „Wir wollen unsere Qualität unter Beweis stellen“
Mit Blick auf das anstehende Kräftemessen mit den Reds gab sich Romelu Lukaku fokussiert und kämpferisch. Auf die Frage nach der Marschroute erklärte der Angreifer: „Wir sind auf alle möglichen Situationen vorbereitet, die uns morgen erwarten könnten. Gegen einen großen Verein wie Liverpool anzutreten, kann für uns eine Herausforderung sein. Wir wollen für unseren Klub ein möglichst erfolgreiches Ergebnis erzielen. Wir möchten unsere Qualität auf europäischem Niveau unter Beweis stellen.“ Gleichzeitig machte der belgische Nationalspieler keinen Hehl aus seinem Ehrgeiz und seiner Frustration über die jüngsten sportlichen Rückschläge: „Natürlich möchte man in jedem Spiel noch mehr zeigen. Unser Matchplan war ziemlich klar. Ich wusste genau, was von mir erwartet wurde. Wir verlieren Spiele, und ich hasse es, zu verlieren. Natürlich möchte auch der Verein nicht in der Situation sein, in der wir uns derzeit befinden. Ich werde weiterhin noch härter arbeiten. Wir haben gemeinsam mit unserem Trainer einen Plan und wissen, was wir tun müssen.“

Zusammenspiel mit Vedat Muriqi und verbesserte körperliche Verfassung
Auch auf sein Zusammenspiel mit Sturmpartner Vedat Muriqi angesprochen, zeigte sich Lukaku optimistisch. Er betonte, dass beide Angreifer ihre jeweiligen Stärken optimal einbringen müssten: „Wenn Vedat und ich gemeinsam auf dem Platz stehen, müssen wir das Spiel des jeweils anderen verstehen. Ich habe bereits früher in einem System mit zwei Stürmern gespielt. Dabei hatte ich auch ein sehr enges Zusammenspiel mit Angreifern wie Martinez und Alexis Sanchez. Vedats Qualitäten ergänzen meine eigenen. Wir versuchen, gemeinsam möglichst effektiv zu sein. Wir arbeiten daran, dass Fenerbahce gewinnt, und sprechen sehr viel darüber.“ Bezüglich seiner Anspiele und taktischen Einbindung fügte er hinzu: „Ich kommuniziere mit meinen Mannschaftskameraden und sage ihnen, wo ich den Ball haben möchte. Letztlich geht es mir immer um die gemeinsame Arbeit als Mannschaft. Ich kann viele Vorlagen geben oder viele Tore erzielen. Ich mache das, was unser Trainer von mir verlangt.“
Zu den Aussagen von Aziz Yildirim, der im Hohen Rat geäußert hatte, man werde bald den echten Lukaku sehen, äußerte sich der Stürmer erleichtert über seine physische Entwicklung: „Ich kann sagen, dass ich körperlich inzwischen an diesem Punkt angekommen bin. Jetzt müssen wir uns als Mannschaft weiterentwickeln. Ich bin in einer sehr guten Verfassung und kann die erforderliche Leistung und Kraft aufbringen. Es hat etwas Zeit gebraucht. Ich war bei der Saisonvorbereitung nicht dabei. Ich habe kontinuierlich weitergearbeitet, und man kann sehen, dass ich mich körperlich verbessert habe.“

Emotionale Worte zum Abschied von Ismail Kartal
Besonders tief blicken ließ Lukaku bei seiner emotionalen Aufarbeitung des Abschieds von Übungsleiter Ismail Kartal. Der Angreifer fand sehr persönliche Worte für den Ex-Coach: „Es ist keine gute Sache, wenn ein Trainer den Verein verlässt. Er war wirklich jemand, der aus dem Inneren dieses Vereins kam. Solche Situationen durchzumachen, kann sehr traurig sein. Wenn wir ein schlechtes Ergebnis erzielten, konnten wir sehen, wie sehr ihn das schmerzte. Er wollte immer nur das Beste für Fenerbahce. Allerdings konnten wir dem Verein nicht das geben, was er sich von uns erhofft hatte. Deshalb hat der Klub eine Entscheidung getroffen. Ich persönlich werde ihm immer dankbar sein, weil er mir die Möglichkeit gegeben hat, hierherzukommen. Er hat immer versucht, mir zu helfen und mir den Verein näherzubringen. Jetzt müssen wir wieder einen Aufwärtstrend einleiten.“




2 Kommentare
Nach Abpfiff werden wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das 3. Spiel in Folge verlieren….
Mach dir keine Sorgen, Lukaku. Ismail kommt garantiert auch ein sechstes Mal wieder.