Weltelite des Nachwuchsfechtens zu Gast in Samsun: Longoni Cup bringt 606 Athleten zusammen
Die türkische Hafenstadt Samsun hat sich in ein internationales Zentrum des Fechtsports verwandelt. In der dortigen Bogensporthalle ist die Florett-Weltmeisterschaft der Kadetten und Junioren offiziell an den Start gegangen. Insgesamt 606 Athleten aus 52 Ländern kämpfen bei dem viertägigen Großevent auf der Planche um die begehrten WM-Medaillen. Das Gastgeberland stellt dabei mit insgesamt 80 Sportlern ein starkes Aufgebot, um sich vor heimischem Publikum zu beweisen. Am Eröffnungstag standen zunächst die Wettkämpfe der U17-Kadetten auf dem Programm, bei denen die Nachwuchstalente mit ihren Florettwaffen um die ersten wichtigen Zähler fochten.
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Stolz beim Verband: Vier Tage Spitzensport in der Bogensporthalle
Ilgin Güclüer Sürekcigil, Vorstandsmitglied des Türkischen Fechtverbandes, unterstrich die Bedeutung der Ausrichtung für den heimischen Sport: „Wir sind in Samsun Gastgeber des Florett-Weltcups, der vier Tage dauern wird. An unserem Turnier nehmen 606 Athleten aus 52 Ländern teil. Auch 80 türkische Sportler kämpfen auf der Planche um Medaillen. Wir hoffen, sowohl mit der Qualität unserer Organisation als auch mit unseren Athleten auf der Planche Gastgeber eines sehr schönen Turniers zu sein.“

Blick nach vorn nach verhaltenem Auftakt der Kadetten
Sportlich verlief der erste Wettkampftag für das türkische Aufgebot noch nicht ganz nach Wunsch. Gökhan Akyalcin, Koordinator des Technischen Ausschusses des Verbandes, zog eine ehrliche Zwischenbilanz, richtete den Blick jedoch optimistisch auf die kommenden Entscheidungen: „Wir nehmen mit insgesamt 80 türkischen Athleten am Turnier teil: 20 Mädchen und 20 Jungen bei den Kadetten sowie 20 Frauen und 20 Männer bei den Junioren. Wir sind stolz darauf, das Turnier in unserem Land auszutragen. Auch wenn die Ergebnisse für unsere Nationalmannschaft am ersten Tag nicht gut waren, hoffe ich, dass wir das Turnier erfolgreich zu Ende bringen werden. Heute waren unsere Kadetten im Einsatz. Morgen treten unsere Athleten in der Juniorenkategorie an. Auch dort haben wir Sportler dabei, die bereits bei Welt- und Europameisterschaften Erfolge erzielt haben. Wir haben sehr hart gearbeitet. Im Sommer haben wir schwierige und intensive Trainingslager absolviert. Die Saison hat gerade erst begonnen. Da wir die Vorbereitungsphase gut gemeistert haben, hoffe ich, dass wir gute Ergebnisse erzielen werden.“

Athleten peilen in den U20-Entscheidungen Medaillen an
Auch die Aktiven selbst zeigten sich nach den ersten Gefechten selbstkritisch, aber hochmotiviert. Nationalfechter Bulut Ali Yildiz, der seit acht Jahren aktiv ist, verpasste nach seinem Einzug in die Runde der letzten 32 im Vorjahr diesmal den erhofften Erfolg bei den Kadetten. Dennoch richtet er den Fokus direkt auf die nächste Chance: „In Samsun findet ein wirklich schönes Turnier statt. Auch wenn ich am ersten Tag nicht das gewünschte Ergebnis erzielt habe, ist die Qualität des Turniers sehr gut. Im vergangenen Jahr hatte ich beim Weltcup die Runde der letzten 32 erreicht. Dieses Jahr ist mir das nicht gelungen, aber morgen steht die Juniorenkategorie an. Dort werde ich darum kämpfen, erfolgreiche Ergebnisse zu erzielen.“

Ähnlich kämpferisch gibt sich Nationalfechterin Ada Kefeciler, die nach einer starken geschlossenen Mannschaftsleistung in der Vorsaison noch höher hinaus möchte. „Die vergangene Saison ist für die Nationalmannschaft gut verlaufen. In diesem Jahr werden wir versuchen, noch bessere Leistungen zu zeigen. Wir haben sehr hart gearbeitet und ich denke, dass wir schöne Erfolge erzielen werden. Unser größtes Ziel ist es, eine Medaille zu gewinnen“, betonte die Nachwuchsfechterin im Hinblick auf die anstehenden U20-Entscheidungen.



