Nach der schmerzhaften 0:4-Niederlage gegen Trabzonspor und den aufkommenden Gerüchten über eine interne Trainerdiskussion hat Galatasaray-Präsident Dursun Özbek ein unmissverständliches Zeichen der Geschlossenheit gesetzt. In einer offiziellen Kluberklärung stärkte das Vereinsoberhaupt Cheftrainer Okan Buruk demonstrativ den Rücken und wies alle Spekulationen über eine angebliche Abkehr des Vorstands vehement zurück. Wie aus dem vom gelb-roten Klub veröffentlichten und persönlich von Dursun Özbek unterzeichneten Schreiben hervorgeht, stehen Führung und Trainerteam weiterhin felsenfest zueinander.
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Persönlicher Zuspruch und Krisengespräch auf dem Trainingsgelände
Der Präsident stellte klar, dass die in verschiedenen Medien und sozialen Netzwerken verbreiteten Spekulationen frei erfunden seien, und gewährte tiefere Einblicke in den internen Austausch nach dem Misserfolg. „In den vergangenen Tagen wurden in einigen Medien und auf Social-Media-Konten Behauptungen über unseren Trainer Okan Buruk und unsere Fußballmannschaft verbreitet, die mir und unserem Vorstand zugeschrieben werden und nicht der Wahrheit entsprechen“, stellte Dursun Özbek unmissverständlich klar. Er betonte, dass der Kontakt zum Meistertrainer keineswegs abgerissen sei: „So wie wir mit unserem Trainer Okan stets in Kontakt stehen, habe ich ihn auch nach der Partie gegen Trabzonspor persönlich angerufen und ihm gesagt, dass er sich nicht entmutigen lassen soll und dass unser Vertrauen in ihn vollkommen ist.“

Darüber hinaus habe am Sonntag ein persönliches Treffen auf dem Vereinsgelände stattgefunden, um die aktuelle Lage der Mannschaft sachlich zu analysieren und die kommenden Schritte zu planen. „Am Sonntag haben wir uns nach dem Training außerdem persönlich auf unserem Vereinsgelände getroffen und die Situation unserer Mannschaft sowie den vor uns liegenden Prozess bewertet. Unser Glaube und Vertrauen in Okan Buruk war gestern vollkommen – und ist es auch heute“, bekräftigte der Klubchef die unveränderte Rückendeckung für den Übungsleiter.
Scharfe Kritik an Krisenszenarien und klare Ansage für die Zukunft
Gleichzeitig übte der Klubpräsident deutliche Kritik an externen Störfeuern und warf gewissen Medien sowie Rivalen vor, gezielt Unruhe in das Umfeld von Galatasaray tragen zu wollen. Man sehe sich erneut mit einer Haltung konfrontiert, die jeden Punktverlust als günstige Gelegenheit nutze, um hervorzutreten. Özbek verwies darauf, wie aufmerksam man verfolge, dass diejenigen, die bei Siegen schwiegen, bereits nach einem einzigen negativen Ergebnis sofort düstere Krisenszenarien entwürfen. Den Urhebern gehe es dabei offensichtlich keineswegs um das Wohl des Vereins.

An der langfristigen Ausrichtung des Rekordmeisters ändere dies jedoch rein gar nichts. „Unsere Haltung ist heute dieselbe wie gestern. So wie wir unter Okan Buruk seit vier Jahren mit Überzeugung und Entschlossenheit unseren Weg fortgesetzt haben, werden wir diesen Weg auch in Zukunft auf die gleiche Weise weitergehen“, kündigte der Präsident entschlossen an. Man sei sich zwar vollkommen bewusst, die eigenen Anhänger mit dem Resultat gegen Trabzonspor enttäuscht zu haben, doch werde man als geschlossene Einheit niemals von den gesteckten Zielen abweichen. Die gesamte Konzentration gelte weiterhin dem Gewinn der fünften Meisterschaft in Folge in der Trendyol Süper Lig sowie den ambitionierten Aufgaben in den europäischen Wettbewerben.




2 Kommentare
Schon crazy.. da hat er mal eine Niederlage in der CL und Süper Lig bekommen und zack, drehen alle durch. Will gar nicht wissen wie alt mittlerweile Okan Buruk mental ist.
Richtig so. Alle Hater kriegen Cumshot ins Gesicht bei der nächsten Meisterschaftsfeier.