Nach den aufsehenerregenden Meldungen über eine verhängte Transfersperre über drei Transferperioden durch den Weltfußballverband FIFA hat der türkische Spitzenklub Fenerbahce eine offizielle Klarstellung verfasst und Entwarnung gegeben. Wie die Vereinsführung auf ihrer offiziellen Website mitteilte, handele es sich bei der Sanktion lediglich um eine rein vorübergehende Maßnahme, die im direkten Zusammenhang mit der Ablösesumme für den marokkanischen Stürmer Youssef En-Nesyri steht. Der Angreifer war in der Saison 2024/25 zur Mannschaft gestoßen. „Aufgrund der in den Medien erschienenen Berichte über die von der FIFA gegen unseren Verein verhängte Transfersperre möchten wir unsere Fans und die Öffentlichkeit informieren. Die gegen unseren Verein verhängte Transfersperre über drei Transferperioden ist vorübergehend und betrifft die Ablösesumme von Youssef En-Nesyri, der in der Saison 2024/25 zu unserer Mannschaft gestoßen ist“, stellte die Vereinsführung direkt zu Beginn ihrer Stellungnahme klar.
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Der Hintergrund der Streitsache liegt in einer überfälligen Transferrate, die ursprünglich zum 30. April 2026 zur Zahlung fällig gewesen wäre. Da dieser Betrag vom vorherigen Management nicht fristgerecht überwiesen worden war, schaltete der abgebende Klub die FIFA ein. Nach dem Amtsantritt der neuen Klubführung wurde die bereits abgelaufene Rate unverzüglich nachgezahlt. „Da die zum 30. April 2026 fällige Transferrate für die Ablösesumme des Spielers nicht gezahlt worden war, leitete der betreffende Verein ein Verfahren bei der FIFA ein. Nachdem unsere Vereinsführung ihr Amt angetreten hatte, wurde die überfällige Rate von uns beglichen“, berichtete die Klubspitze über die Aufarbeitung der Altlasten.

Zahlung erfolgt am ersten Werktag – Aufhebung der Sperre steht bevor
Im laufenden Verfahren forderte der Partnerverein schließlich auch die Begleichung der nächsten anstehenden Rate ein. Fenerbahce wartete daraufhin das offizielle Urteil des Weltverbandes ab, um rechtssicher zu handeln. „In dem vom betreffenden Verein bei der FIFA eingeleiteten Verfahren wurde auch die Zahlung der nächsten Rate verlangt. Wir haben für die Zahlung die Entscheidung der FIFA abgewartet. Unser Verein wird die durch die FIFA-Entscheidung angeordnete Zahlung am ersten Werktag (Montag) leisten. Nach Abschluss der bürokratischen Verfahren bei der FIFA wird die Transfersperre aufgehoben“, kündigte der Klub in aller Deutlichkeit an.

Transparenzoffensive bei der anstehenden Generalversammlung
Neben der Aufklärung des Transferverzugs versprach der Vorstand seinen Mitgliedern und Anhängern eine lückenlose Offenlegung aller finanziellen Belange. Auf der für den morgigen 27. September 2026 angesetzten ordentlichen Generalversammlung sollen sämtliche Zahlen und Verbindlichkeiten der Vergangenheit offen auf den Tisch gelegt werden. „Darüber hinaus werden sämtliche Finanzdaten und Verpflichtungen aus der vergangenen Periode bei unserer morgigen ordentlichen Generalversammlung am 27. September 2026 unseren Mitgliedern und der Öffentlichkeit transparent offengelegt“, hieß es abschließend im Statement des Traditionsklubs aus Istanbul.




1 Kommentar
Ikincibahçe macht jedes Jahr Investitionen um die 200-300 Millionen Euro. Also ist alles „auf pump“ und wird in Raten abbezahlt. Peinlich.