Nach dem spektakulären Wechsel von Mohamed Salah zu Trabzonspor hat sich Besiktas-Präsident Serdal Adali ausführlich zu den Hintergründen geäußert und mit den kursierenden Transfergerüchten aufgeräumt. Der Klubchef stellte unmissverständlich klar, dass der ägyptische Superstar keineswegs an den Konkurrenten verloren wurde, sondern sich der eigene Verein bewusst gegen eine Verpflichtung entschieden habe.
„Wir wollten den Salah-Transfer nicht“ – Klare Absage an Wechsel-Gerüchte
Im Gespräch mit den Medienvertretern fand Serdal Adali deutliche Worte zur Causa Mohamed Salah. „Wir wollten den Salah-Transfer nicht. Das sollen alle ganz genau wissen. Wir haben Salah nicht verpflichtet. Es stimmt nicht, dass uns der Transfer weggeschnappt wurde oder wir ihn nicht bekommen haben. So eine Situation gibt es nicht“, betonte der Klubchef von Besiktas nachdrücklich. Nach den Worten des Präsidenten gab es folglich kein Nachsehen gegenüber dem Rivalen von der Schwarzmeerküste.
Der Vereinschef ergänzte rückblickend auf die Verhandlungen: „Fußballdirektor Önder Özen hat das sehr höflich erklärt. Er sagte damals ‚wir sind vorerst vom Verhandlungstisch aufgestanden‘, doch das wurde missverstanden. Wir hätten an diesem Tag auch sagen können: ‚Wir stehen vom Verhandlungstisch auf und sind raus.‘ Jetzt wird jedoch der Eindruck erweckt, wir seien noch am Tisch gewesen und jemand anderes habe den Spieler vor unserer Nase verpflichtet. Das verfolge ich mit Bedauern. Seit ich im Amt bin, hat uns niemand einen Spieler weggeschnappt. Außerdem pflegen wir ein gutes Verhältnis zu Trabzonspor. So etwas würde ohnehin nicht passieren.“
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Störung im Verhandlungsprozess und Transferstrategie
Mit Blick auf das Verhalten der Spielerseite ließ der Präsident tief blicken. „Ihr kennt mich – ich schaue nicht auf Kleinigkeiten. Mit dem Berater des Spielers haben wir Dinge erlebt, die wir so noch nie erlebt hatten. Ich denke, am Ende war es das Beste. Wenn die Zeit gekommen ist, werden einige Dinge ans Licht kommen, und jeder wird verstehen, warum dieser Transfer nicht zustande gekommen ist“, erklärte Adali. Er fügte hinzu, dass der Angreifer weder zum Plan noch zum Programm der Schwarz-Weißen gehört habe und der eigene Trainer erst zwölf Tage später informiert worden sei.
Zudem zeigte sich der Klubchef gelassen bezüglich der Kaderplanung: „Unsere Transferplanungen laufen weiterhin planmäßig. Ab der kommenden Woche werden neue Spieler dazukommen. Am Ende entscheidet ohnehin alles auf dem Platz. Die Euphorie um Transfers hält drei bis fünf Tage an. Wir haben eine gute Mannschaft zusammengestellt. Gemeinsam werden wir sehen, was die neue Saison bringt.“
Sprechchöre bei Trossard-Vorstellung und Entwarnung beim Lizenzthema
Auch die Fan-Reaktionen bei der Präsentation des Neuzugangs Leandro Trossard kommentierte der Präsident offen. „Nach den Salah-Sprechchören bei Trossards Vorstellung hat jeder meine Mimik interpretiert. Ich sage ganz ehrlich: In diesem Moment habe ich gar nicht gehört, was die Fans gerufen haben. Alle haben anhand meines Gesichtsausdrucks behauptet, der Transfer sei geplatzt“, stellte Adali klar.
Bezüglich der Spielberechtigung des belgischen Offensivspielers gab es zeitgleich positive Nachrichten für die Anhänger von Besiktas. „Bei Leandro Trossard gibt es kein Lizenzproblem. Das wurde gestern Abend geklärt. Wir warten lediglich noch auf ein Dokument aus England. Im ersten Spiel wird er nicht zum Einsatz kommen, aber wir hoffen, dass er im zweiten Spiel spielberechtigt sein wird“, erläuterte der Klubchef den aktuellen Stand.
Jagd auf Vlahovic läuft – Aus bei Brahim Diaz und Fokus auf U23-Verstärkung
Im Zuge der Medienrunde gab Adali zudem konkrete Einblicke in die laufenden Kaderaktivitäten und bestätigte das Interesse an einem hochkarätigen Stürmer. Besiktas arbeite derzeit intensiv an einer Verpflichtung von Dusan Vlahovic, während eine Verpflichtung von Brahim Diaz aktuell kein Thema beim Verein sei. Darüber hinaus blickte der Präsident auf die verbleibenden Suchprofile im Kader: „Wir wollten für die rechte Außenbahn einen U23-Spieler verpflichten. Wenn sich eine passende Möglichkeit ergibt, werden wir einen holen.“



2 Kommentare
Sayın başkan das werden die BJK Fans nicht verstehen, da Fussballanhänger insbesondere in der Türkei nicht rational, sondern rein emotional reagieren, deshalb wirds hier von ihrer Anhängerschaft keinerlei Verständnis für diesen geplatzten Salah Wechsel zu BJK geben da können Sie im Grunde erzählen was Sie wollen…
Erzähl doch nichts, den Dusan bekommst Du auch nicht. Welche Pretige @ Image-Verlust für Besiktas. Fikret Orman where are you, Come back to Besiktas Fikooooo