Im Duell der europäischen Champagner-Klubs hat Paris Saint-Germain seinen nächsten internationalen Titel gefeiert. Der amtierende UEFA Champions-League-Sieger setzte sich im Finale des UEFA-Supercups in der österreichischen Red Bull Arena in Salzburg gegen den UEFA-Europa-League-Sieger Aston Villa knapp mit 2:1 durch. Durch den hart erkämpften Erfolg sicherte sich die Mannschaft von Cheftrainer Luis Enrique die begehrte Trophäe bereits zum zweiten Mal in Folge.
Führung durch Kvaratshelia und Ausgleich kurz vor der Pause
In der vom somalischen Unparteiischen Omar Abdulkadir Artan geleiteten Partie erwischte der französische Branchenprimus den besseren Start. In der 20. Minute brachte Offensivstar Khvicha Kvaratskhelia seine Farben mit einem platzierten Abschluss mit 1:0 in Führung. Die Engländer steckten jedoch keineswegs auf und schlugen kurz vor dem Pausenpfiff zurück: In der 45. Minute markierte Brian Madjo den 1:1-Ausgleichstreffer, womit es mit einem Unentschieden in die Halbzeitkabinen ging.

Desire Doue entscheidet das Duell nach Dembele-Traumpass
Im zweiten Durchgang übernahm die französische Spitzenmannschaft zunehmend die Spielkontrolle und belohnte sich für den betriebenen Aufwand. Nach einer feinen Vorarbeit von Ousmane Dembele, der den Ball maßgeschneidert hinter die gegnerische Abwehrkette spielte, nahm Desire Doue das Spielgerät auf, drang über die rechte Seite dynamisch in den Strafraum ein und vollendete in der 61. Minute eiskalt zum 2:1-Endstand. Da in der Schlussphase keine weiteren Treffer mehr fielen, jubelte die Enrique-Elf nach dem Schlusspfiff über die erfolgreiche Titelverteidigung.

