Salah-Auswechslung sorgt für Wirbel: Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan bezieht Stellung
Die Entscheidung, den ägyptischen Ausnahmespieler Mohamed Salah in der zweiten Halbzeit des Länderspiels zwischen Ägypten und Angola vorzeitig vom Feld zu nehmen, hat für erhebliche Diskussionen gesorgt. Die beiden Mannschaften trennten sich in der Gruppe B der Qualifikation zur Afrikameisterschaft nach einer umkämpften Partie mit einem 0:0-Unentschieden. Der Superstar stand zwar in der Startelf der Pharaonen, musste jedoch bereits nach 61 Minuten das Spielfeld verlassen und wurde durch Zizo ersetzt. Die vorzeitige Herausnahme des Kapitäns entwickelte sich im Anschluss umgehend zum beherrschenden Gesprächsthema in Fußballdeutschland und Ägypten.
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Direkt nach dem Schlusspfiff wurde Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan auf der Pressekonferenz konsequent zu den Hintergründen dieser Maßnahme befragt. Der Übungsleiter entkräftete dabei sofort sämtliche Spekulationen über eine erneute Verletzung des Offensivstars und stellte klarsichtige Gründe für seinen Schritt heraus. „Nein, er ist nicht verletzt. Die Auswechslung von Mohamed Salah beruhte ausschließlich auf einer taktischen Entscheidung und ist entsprechend den Erfordernissen dieses Spiels das natürliche Recht des Trainerteams“, betonte der Cheftrainer mit Nachdruck gegenüber den anwesenden Medienvertretern.
Taktischer Schachzug statt Verletzungssorgen
Mit seiner klaren Ansage versuchte Hossam Hassan, die aufkeimende Unruhe rund um den Schlüsselspieler umgehend im Keim zu ersticken. Nach dem torlosen Remis gegen Angola richtet sich der Fokus der ägyptischen Auswahl nun auf die kommenden Aufgaben in der Qualifikationsgruppe, wobei die Auswechslung nach etwas mehr als einer Stunde reine Ermessen- und Ausrichtungssache des Trainerstabs war.



