Mert Müldür und Oguz Aydin blasen zur Attacke: Nationalspieler wollen bei der WM Geschichte schreiben
Die Euphorie rund um die türkische Nationalmannschaft kennt im Vorfeld der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 kaum noch Grenzen. Mit einem deutlichen und hochverdienten 4:0-Erfolg gegen Nordmazedonien hat die Auswahl von Trainer Vincenzo Montella ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Nach dem Abpfiff standen vor allem die sportlichen Ziele in Übersee und der Zustand des Kaders im Mittelpunkt des Interesses. In der Mixed Zone herrschte nach der Gala gelöste Stimmung, während die Akteure bereits den Blick nach vorne auf das anstehende Abenteuer richteten. Die Vorfreude im Lager des Teams steigt spürbar an, während die Koffer für die anstehende Atlantik-Überquerung bereits gepackt sind.
Mert Müldür glänzt als taktische Allzweckwaffe
Defensivallrounder Mert Müldür zeigte sich nach dem Kantersieg überaus zufrieden mit dem Auftritt der gesamten Mannschaft. Wie der 27-jährige Defensivspieler im Gespräch mit den Pressevertretern bilanzierte, habe man eine sehr gute Leistung abgeliefert. Der Gegner sei keineswegs leicht zu bespielen gewesen, weshalb das klare Resultat umso höher zu bewerten sei. Besonders hob er hervor, dass die Vorbereitungen absolut nach Plan verlaufen und sich die Intensität der Einheiten im Hinblick auf das Turnier spürbar steigert. Für eine humorvolle Randnotiz sorgte der Profi, als er lächelnd anfügte, dass er hoffe, den Fans gefalle seine neue Frisur.
Im Laufe der Partie stellte der Außenverteidiger einmal mehr seine enorme taktische Flexibilität unter Beweis, als ihn sein Trainer auf beiden Abwehrseiten einsetzte. Mert Müldür sieht darin jedoch Routine und erklärte die Positionswechsel gelassen: „Solche Wechsel gibt es im Laufe des Spiels. Ich habe als rechter Außenverteidiger begonnen und als linker Außenverteidiger beendet. Für mich macht das keinen großen Unterschied. Wo auch immer mein Trainer mich aufstellen möchte, da spiele ich.“
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Hinsichtlich der Zielsetzung für die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko verfolgt der Abwehrspieler eine klare Philosophie von Spiel zu Spiel. Die Priorität liegt für ihn ganz eindeutig auf dem Eröffnungsspiel der Gruppenphase, um ein stabiles Fundament für das weitere Turnier zu legen. Der Abwehrprofi betonte die Wichtigkeit des Auftakts unmissverständlich: „Unser erstes Spiel ist unser wichtigstes Spiel. Wir wollen unser erstes Spiel gewinnen. Das ist unser wichtigstes Spiel. Unser erstes Ziel ist es, die Gruppenphase zu überstehen. Danach wollen wir hoffentlich Schritt für Schritt weiterkommen.“
Oguz Aydin verspricht den Fans ein Sommermärchen
Ebenso selbstbewusst präsentierte sich Offensivspieler Oguz Aydin nach dem Abpfiff vor den Mikrofonen. Der Angreifer lobte das Engagement des gesamten Kaders im aktuellen Trainingslager und versprach den türkischen Anhängern Großes für die Endrunde. Man habe auf dem Platz das Bestmögliche gegeben und ein wunderschönes Resultat erzielt, welches die harte Arbeit der letzten Wochen widerspiegele. Die Grundlagen für ein erfolgreiches Abschneiden seien im Camp gelegt worden.
Für die kommenden Wochen im Rampenlicht des Weltfußballs hat sich der Offensivakteur jedenfalls nichts Geringeres als den maximalen Erfolg vorgenommen. Er schickte eine kämpferische Botschaft in die Heimat: „Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt. Wir haben unser Bestes gegeben. Wir haben ein schönes Ergebnis erzielt. Wir bereiten uns im Trainingslager sehr gut vor. Die Früchte davon werden wir hoffentlich bei der Weltmeisterschaft sehen. Hoffentlich werden wir Geschichte schreiben. Wir sind auf dem Weg, Geschichte zu schreiben.“

Große Erleichterung: Medizinische Entwarnung bei Eren Elmali
Neben den sportlichen Schlagzeilen gab es für die medizinische Abteilung der Milli Takim eine extrem wichtige Nachricht zu vermelden. Linksverteidiger Eren Elmali hatte die Begegnung gegen die mazedonische Auswahl nach einem harten Zweikampf frühzeitig verletzungsbedingt abbrechen müssen. Um jedwedes Risiko im Hinblick auf die Endrunde zu minimieren, war der Abwehrspieler umgehend als reine Vorsichtsmaßnahme für eingehende Untersuchungen in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert worden. Dies hatte im ersten Moment für große Sorgenfalten im Umfeld gesorgt.
Am späten Abend folgte jedoch die offizielle Entwarnung, die das gesamte Team aufatmen ließ. In einer offiziellen Stellungnahme des türkischen Fußballverbandes TFF, über die unter anderem das Verbandsorgan flüssig berichtete, wurde Entwarnung gegeben. Im Wortlaut hieß es von Verbandsseite: „Die Untersuchungen unseres Nationalspielers Eren Elmali im Krankenhaus sind abgeschlossen, und es liegen keine gesundheitlichen Probleme vor.“ Damit steht der Abreise des kompletten Kaders zur großen WM-Mission am morgigen Tag nichts mehr im Wege, da der Linksverteidiger voll einsatzfähig bleibt.


