Die Transferaktivitäten der Schwarz-Weißen laufen in diesem Sommer auf Hochtouren, doch im Poker um den absoluten Königstransfer droht den Verantwortlichen nun ein herber Rückschlag. Im Werben um den ägyptischen Superstar Mohamed Salah hat sich Besiktas-Präsident Serdal Adali mit einer deutlichen Stellungnahme zu Wort gemeldet und Einblicke in die stockenden Verhandlungen gegeben. Demnach habe der Angreifer dem Wechsel an den Bosporus grundsätzlich bereits zugestimmt. Die Gespräche seien jedoch ins Stocken geraten, nachdem die Vertretung des Spielers die finanziellen Bedingungen nachträglich drastisch angepasst habe. Im Gespräch mit der Plattform Win Win erklärte der Klubchef den aktuellen Stand der Verhandlungen unmissverständlich und nahm dabei kein Blatt vor den Mund.
Unerwartete Berater-Forderung blockiert Megadeal: Adali reagiert fassungslos
Trotz einer grundsätzlichen Einigung mit dem Offensivstar droht der Wechsel nun auf der Zielgeraden an den finanziellen Rahmenbedingungen der Beraterseite zu scheitern. „Mohamed Salah hat sowohl mit Vincenzo Italiano als auch mit unserem Sportdirektor (Önder Özen) persönlich gesprochen und dem Transfer zugestimmt. Als anschließend in den Medien Berichte erschienen, wonach der Wechsel bereits perfekt sei, erhöhte sein Berater plötzlich seine finanziellen Forderungen“, berichtete Adali verärgert über den plötzlichen Wendepunkt in den Gesprächen. Die neuen Bedingungen der Spielerseite sprengen laut dem Vereinspräsidenten jegliche wirtschaftliche Vernunft. „Er verlangte eine Provision von 35 Prozent – eine völlig unrealistische Größenordnung. Einen solchen Prozentsatz können wir unter keinen Umständen akzeptieren. Außerdem glauben wir nicht, dass Mohamed Salah überhaupt von diesen Forderungen seines Beraters weiß“, stellte der Funktionär klar.

Verstärkung aus Turin im Visier: Vincenzo Italiano fordert Juan Cabal
Während die Offensivabteilung weiter auf den Königstransfer wartet, treibt die sportliche Führung die Schließung der defensiven Baustellen intensiv voran. Nach Informationen der italienischen Sportzeitung Tuttosport hat der Traditionsklub ein Auge auf die Serie A geworfen und konkretes Interesse an Juan Cabal von Juventus Turin bekundet. Dem Vernehmen nach hat Trainer Vincenzo Italiano den 25-jährigen Kolumbianer ausdrücklich für die Defensive empfohlen, woraufhin die Vereinsführung umgehend Kontakt zur alten Dame aufnahm. Der italienische Rekordmeister fordert für den vielseitig einsetzbaren Defensivspieler eine feste Ablösesumme in Höhe von zehn Millionen Euro. Juan Cabal, der sowohl als Linksverteidiger als auch in der Innenverteidigung agieren kann, absolvierte in der vergangenen Saison 19 Pflichtspiele für die Turiner, kam dabei auf 514 Einsatzminuten und steuerte zwei Tore sowie eine Vorlage bei. Sein Vertrag in Italien läuft noch bis zum 30. Juni 2029, während sein Marktwert auf sieben Millionen Euro taxiert wird.
Großangriff auf dem Transfermarkt: Besiktas bastelt am neuen Luxus-Kader
Die intensive Suche nach neuem Personal unterstreicht die hohen Ambitionen des Istanbuler Traditionsklubs für die kommende Spielzeit. Besiktas zählt bislang zu den aktivsten Akteuren der laufenden Transferperiode und hat das Team bereits in allen Mannschaftsteilen namhaft modifiziert. Die Vereinsführung investierte bereits erheblich in den Kader und präsentierte mit Kassoum Ouattara, Ilhan Fakili, Dogan Alemdar, Alexander Nübel, Salih Özcan und Leandro Trossard hochkarätige Neuzugänge. Neben der weiterhin offenen Personalie von Mohamed Salah genießt die zusätzliche Stabilisierung der Abwehrreihe oberste Priorität bei den Planern am Bosporus, um den Kader endgültig meisterschaftstauglich zu formen.

