Argentinien ist enttrohnt, die Messi-Mania bei dieser WM eiskalt beendet. Der neue Weltmeister kommt von der iberischen Halbinsel und heißt nach 2010 zum zweiten Mal Spanien. Die „Seleccion“ dominierte über die gesamte Partie hinweg das Geschechen nach Belieben. Es war ein Spiel auf ein Tor und der südamerikanische Titelverteidiger nahm nahezu gar nicht an der Begegnung teil. Über 120 Minuten plus Nachspielzeit gelang der „Albiceleste“ nicht ein einziger erfolgreicher Schuss aufs Tor. Dennoch dauerte es bis in die Verlängerung hinein, bis Spanien das argentinische Abwehrbollwerk knacken konnte, wobei zwei Tore der Spanier wegen knappen Entscheidungen nicht zählten. Somit darf sich Spanien jetzt offiziell Europa- und Weltmeister in Personalunion nennen, der Inbegriff der Fußball-Dominanz.
Fernandez kassiert Platzverweis – Spanien münzt Überlegenheit um
Im New York-New Jersey Stadium blieb die reguläre Spielzeit torlos. Sowohl die erste als auch die zweite Halbzeit endeten 0:0. In der Schlussphase der regulären Spielzeit sah Enzo Fernandez nach einem Foul an Pau Cubarsí die Gelb-Rote Karte, nachdem er bereits zuvor verwarnt worden war. Zu Beginn der Verlängerung jubelte zunächst Spanien über den vermeintlichen Führungstreffer durch Nico Williams. Der Treffer wurde jedoch aberkannt, da Mikel Merino bei einem Querpass im Strafraum Nicolas Otamendi auf den Fuß stieg, der daraufhin zu Boden ging. Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte der Verlängerung gelang den Spaniern schließlich doch noch das entscheidende Tor: Ferran Torres brachte Spanien mit 1:0 in Führung. Ein weiterer Treffer von Torres (113.) nach schönem Pass von Lamine Yamal zählte aufgrund einer hauchdünnen Abseitsstellung nicht. Doch am Ende reichte der eine Treffer, damit Spanien in grenzenlosen Jubelstürme ausbrechen konnte, da Argentinien die verbleibenden Minuten in Unterzahl vergeblich versuchte, mit langen Bällen noch zum Ausgleich zu kommen.
Goldener Schuh geht an Kylian Mbappe
Nach dem Ende der Weltmeisterschaft sicherte sich der französische Nationalspieler Kylian Mbappe den Goldenen Schuh. Der Angreifer beendete das Rennen um die Torjägerkrone mit zehn Treffern auf dem ersten Platz. Lionel Messi folgte mit acht Toren auf Rang zwei, während Erling Haaland mit sieben Treffern den dritten Platz belegte. Darüber hinaus schrieb Mbappe WM-Geschichte: Mit nun 22 Weltmeisterschaftstoren überholte er Messi, der bei 21 Treffern steht, und ist damit der erfolgreichste Torschütze der WM-Historie.


2 Kommentare
Ich bin ja nicht völlig herzlos, natürlich tuts mir am Ende leid für Lionel Messi, aber Spanien war bei diesem Turnier einfach die beste Mannschaft und hat den WM Pokal absolut verdient gewonnen.
Ich bleibe dabei, dass Argentinien das mit Abstand bevorzugteste Team dieser WM war, die hätten schon zuvor gegen Ägypten rausfliegen müssen und gegen England wurden sie vom Unparteiischen auch absolut bevorzugt behandelt, auch heute Abend gegen Spanien gabs Momente im Spiel wo ich mir gedacht habe, also mein lieber Scholli jeder andere hätte hier jetzt gelb gesehen.
Also mit Null Torschüssen in der Partie hätte Argentinien den WM Pokal niemals verdient gehabt, da waren die Spanier klar besser und ich finde auch, dass Argentinien ein schlechter Gewinner, aber noch sehr viel mehr ein schlechterer Verlierer ist, das hat man heute Abend bei Paredes wieder mal sehen dürfen.
Es gibt bei Argentinien so Leute wie Simeone, Paredes, Fernandez und Co. die durch sehr grobes und unfaires Spiel sehr negativ auffallen und auch noch damit davonkommen, so einen unfairen Weltmeister will doch keiner sehen, da sind mir die Spanier sehr viel lieber und sympatischer auch wenn ich wie Millionen anderer Fussballanhänger natürlich auch ein Messi Trikot im Schrank stehen habe.
Glückwunsch an Spanien zum 2. WM Sieg und zu Messi….das war sicherlich sein letzter Tango in der argentinischen NM…..
Pure Dominanz der Spanier, die hätten das 100 Mal gewinnen können und die beiden aberkannten Tore waren zumindest strittig, wirkte kaum überzeugend. Die zahllosen vergebenen, eher schwachen Abschlüsse der „Seleccion“ mal nicht mitgerechnet. Ich sah nur ein Team auf dem Platz.