Die intensive Vorbereitungsphase an der Schwarzmeerküste biegt auf die Zielgerade ein, während hinter den Kulissen kräftig am Kader für die neue Spielzeit gefeilt wird. Vor der jüngsten Übungseinheit auf dem vereinseigenen Mehmet Ali Yilmaz Trainingsgelände stellte sich Trabzonspor-Cheftrainer Fatih Tekke den Fragen der Medienvertreter, um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Der Coach zeigte sich mit dem Verlauf der bisherigen Einheiten überaus zufrieden und wünschte seinem Team eine erfolgreiche sowie verletzungsfreie Spielzeit. Gleichzeitig gab der Übungsleiter im Rahmen der Medienrunde tiefe Einblicke in den aktuellen Stand der Personalplanungen und kündigte weitere Aktivitäten auf dem Transfermarkt an.
Der Transfer-Fahrplan steht: Neue Gesichter im Anflug und offene Personalien
Die sportliche Führung arbeitet im Hintergrund unermüdlich an der endgültigen Zusammensetzung des Aufgebots und kann bereits konkrete Termine nennen. Der Trainer skizzierte den zeitlichen Ablauf für die kommenden Tage und bestätigte die Ankunft von zwei wichtigen Hoffnungsträgern. „Cabral und Pina werden am 18. Juli zu uns stoßen. Die Situation um Oulai ist hingegen noch nicht geklärt. Die Gespräche darüber, ob er bleibt oder den Verein verlässt, laufen weiter. Es wird zwar viel geschrieben und spekuliert, aber unser Fokus liegt auf anderen Dingen“, erklärte Fatih Tekke gelassen. Dass die Transferaktivitäten damit noch nicht abgeschlossen sind, stellte der Coach ebenfalls klar: „Auf dem Transfermarkt haben wir zuletzt deutlich an Tempo gewonnen und wichtige Schritte gemacht. Ein oder zwei Verpflichtungen werden noch folgen. Gemeinsam mit unserem Präsidenten und der Vereinsführung setzen wir unsere Arbeit fort.“

Kompletter Neustart: Die Mannschaft muss ihr Spiel von Grund auf neu erlernen
Der radikale Umbruch im Kader bringt für das Trainerteam erhebliche taktische Herausforderungen mit sich, da die Zeit bis zum ersten Pflichtspiel drängt. Die zahlreichen personellen Fluktuationen erfordern laut dem Coach eine intensive taktische Neuausrichtung in den kommenden Wochen. „Wenn man die Zahl der neuen Spieler und der möglichen Abgänge betrachtet, müssen wir unser Spiel im Grunde von vorne aufbauen. Gestern haben wir mit den ersten Besprechungen begonnen. Wir müssen die Spieler erneut an unsere Spielweise und unsere Formationen heranführen. Uns bleibt dafür allerdings nicht viel Zeit. Deshalb wird insbesondere der Saisonstart eine große Herausforderung. Insgesamt bin ich mit unserer Arbeit auf dem Transfermarkt aber sehr zufrieden und blicke dieser Entwicklung mit großer Vorfreude entgegen“, analysierte der Trainer die aktuelle Lage detailliert. Dennoch überwog bei ihm der Optimismus für die anstehende Runde, die er mit folgendem Wunsch einleitete: „Ich wünsche allen eine erfolgreiche neue Saison. Unserer gesamten Mannschaft und allen Spielern wünsche ich eine Spielzeit ohne Unfälle, Verletzungen oder Rückschläge. Hoffentlich erleben wir eine faire Saison, in der sich am Ende derjenige durchsetzt, der es verdient.“

Rätselhafte Schlussworte: Trainer verweist auf die unumstößliche Wahrheit
Zum Ende der Medienrunde reagierte der Coach auf kritische Nachfragen der Journalisten mit einer vielsagenden und philosophischen Botschaft. Als die anwesenden Berichterstatter tiefer in die verschiedenen sportpolitischen Themen rund um den Verein eintauchen wollten, blockte der Übungsleiter weitere Detailfragen ab, hinterließ jedoch Raum für Spekulationen. „Es gibt viele Fragen. Für mich stehen sie zwar nicht im Mittelpunkt, aber die Themen sind da. Eines zeichnet die Wahrheit aus: Früher oder später kommt sie immer ans Licht – man kann sie nicht dauerhaft verbergen“, gab der Coach den Journalisten mit auf den Weg. Nach diesem Statement setzte die Mannschaft die sportliche Vorbereitung fort. Während der ersten 20 Minuten, die für die Presse zugänglich waren, absolvierten die Profis unter der Leitung des Trainerstabs diverse Aufwärmübungen sowie erste spielerische Elemente auf dem Rasen.

