Die Transferaktivitäten bei Besiktas erreichen den nächsten Siedepunkt. Nach dem spektakulären Coup rund um die Verpflichtung von Leandro Trossard, der in ganz Europa für großes Aufsehen sorgte, taucht nun der nächste absolute Weltstar auf dem Radar der Schwarz-Weißen auf. Der ägyptische Superstar Mohamed Salah, der nach seinem emotionalen Abschied vom FC Liverpool derzeit ablösefrei auf dem Markt ist, wird intensiv mit dem Istanbuler Traditionsklub in Verbindung gebracht. Wie die türkische Tageszeitung Türkiye berichtet, ist der Berater des Offensivspielers in den vergangenen Tagen persönlich nach Istanbul gereist, um seinen namhaften Klienten bei Besiktas anzubieten. Demnach könne sich der torgefährliche Ägypter ein Engagement in der Trendyol Süper Lig durchaus vorstellen.
Finanzielle Hürden im Salah-Poker: Berater nennt konkrete Millionen-Forderung
Obwohl das sportliche Interesse riesig ist, stellt das geforderte Gehalt des ägyptischen Nationalspielers die Verantwortlichen vor eine immense wirtschaftliche Herausforderung. Bei den ersten Sondierungsgesprächen in der türkischen Metropole wurden auch direkt die finanziellen Rahmenbedingungen für einen potenziellen Mega-Deal abgesteckt. Der Berater des Flügelstürmers machte der Klubführung unmissverständlich klar, unter welchen Bedingungen sein Schützling am Bosporus unterschreiben würde. Dem Vernehmen nach fordert der Angreifer ein garantiertes Jahresgehalt von stolzen 15 Millionen Euro. Ob die Vereinsführung diesen finanziellen Kraftakt nach den jüngsten Transferausgaben stemmen kann oder will, bleibt abzuwarten, eine Art Dementi gab es bereits von Klubchef Serdal Adali. Dennoch zeigt die bloße Bereitschaft der Spielerseite, Verhandlungen zu führen, in welchen internationalen Sphären sich der Klub mittlerweile bewegt.

Nach Trossard-Deal: Abwehr-Verstärkung Leo Pereira im Visier
Neben dem offensiven Prunkstück soll auch die Defensive hochkarätig verstärkt werden, wobei die Spur nach Südamerika führt. Parallel zu den Offensiv-Planungen arbeitet die sportliche Leitung mit Hochdruck an einer Verstärkung für die Innenverteidigung. Nach Angaben des Sportjournalisten Pablo Rua ist der brasilianische Abwehrhüne Leo Pereira vom brasilianischen Spitzenklub Flamengo Rio de Janeiro ins Visier der Adler geraten. Die Istanbuler bereiten dem Vernehmen nach ein erstes offizielles Angebot in Höhe von acht Millionen Euro für den zweikampfstarken Defensivakteur vor. Allerdings dürfte sich die Verhandlung mit den Brasilianern als äußerst zäh erweisen: Flamengo verlangt eine Ablösesumme von mindestens 15 Millionen Euro und möchte seinen Leistungsträger ungern unter Wert abgeben. Der 30-jährige Abwehrspieler absolvierte in der abgelaufenen Saison 27 Pflichtspiele, stand dabei 2.372 Minuten auf dem Platz und erzielte zwei Tore. Sein Arbeitspapier in Brasilien läuft noch bis zum 31. Dezember 2027, während sein Marktwert von Transfermarkt auf zwölf Millionen Euro taxiert wird.
Streichliste steht: Vincenzo Italiano plant ohne Quartett
Der neue italienische Übungsleiter greift nach dem Trainingslager in der Slowakei hart durch und sortiert vier Akteure konsequent aus. Nicht nur bei den Neuzugängen, sondern auch im aktuellen Kader herrscht Bewegung. Trainer Vincenzo Italiano hat nach der intensiven Vorbereitung in der Slowakei seine Kaderplanung weiter konkretisiert und eine endgültige Entscheidung über die Streichkandidaten getroffen. Wie aus Vereinskreisen verlautete, plant der italienische Coach künftig nicht mehr mit dem Quartett bestehend aus Elan Ricardo, Emrecan Uzunhan, Jean Onana und Can Keles. Die betroffenen Profis wurden bereits darüber informiert, dass sie in den sportlichen Planungen keine Rolle mehr spielen und sich zeitnah nach einem neuen Verein umsehen sollen. Dagegen ist die sportliche Zukunft von Joao Mario, Mohamed Al-Musrati und Tayyip Talha Sanuc weiterhin völlig offen, da das Trainerteam hier noch weitere Eindrücke sammeln möchte.

