Serdal Adali packt über die Verhandlungen mit dem Superstar aus
Die Transferaktivitäten auf dem türkischen Markt erreichen in diesen Tagen ihren absoluten Höhepunkt und sorgen für ein enormes mediales Echo weit über die Landesgrenzen hinaus. Der spektakuläre Wechsel des ägyptischen Superstars Mohamed Salah zu Besiktas steht offenbar unmittelbar vor dem Abschluss. Im Gespräch mit dem bekannten Journalisten Candas Tolga Isik bezog Vereinspräsident Serdal Adali nun erstmals ausführlich Stellung zum aktuellen Stand des Transferpokers und lüftete das Geheimnis um die fortgeschrittenen Verhandlungen. Nach den vorliegenden Informationen soll der Offensivakteur nach seinem Abschied vom FC Liverpool einen lukrativen 1+1-Jahresvertrag bei den Schwarz-Weißen unterzeichnen.

Nachbesserungen der Berateragentur: Harte Linie der Vereinsführung im Millionen-Poker
Trotz der grundsätzlichen Einigung mit dem Spieler kam es auf der Zielgeraden der Verhandlungen zu unerwarteten Komplikationen hinter den Kulissen. „Beim Salah-Transfer ist noch nichts endgültig entschieden. Nachdem Berichte veröffentlicht wurden, wonach der Wechsel bereits perfekt sei, haben die Berater plötzlich versucht, die vereinbarten Summen auf astronomische Höhen anzuheben. Das haben wir nicht akzeptiert. Die Gespräche laufen weiter. Wir schätzen Salah sehr und sind uns mit dem Spieler in allen Punkten einig“, stellte Vereinsboss Adali den genauen Ablauf der Gespräche unmissverständlich klar. Der Klubchef signalisierte deutliche Kompromisslosigkeit gegenüber den nachträglichen Forderungen der Beraterseite. „Jeder sollte jedoch wissen, dass für uns die Interessen von Besiktas an erster Stelle stehen. In diesem Sinne führen wir die Verhandlungen fort. Unsere Fans können beruhigt sein“, so der Präsident weiter.

Defensiv-Verstärkung aus Brasilien: Leo Pereira zieht es an den Dolmabahce-Palast
Neben dem globalen Fokus auf den ägyptischen Weltstar arbeiten die Kaderplaner im Hintergrund akribisch an der Stabilisierung der Hintermannschaft. Parallel zu den Offensiv-Verhandlungen treibt der Traditionsklub die Verpflichtung eines neuen Abwehrchefs voran. Berichten des Sportsenders beIN SPORTS zufolge hat der Verein den brasilianischen Innenverteidiger Leo Pereira vom Traditionsverein Flamengo Rio de Janeiro bereits erfolgreich von einem Engagement am Bosporus überzeugt. Aktuell laufen die Verhandlungen zwischen den beteiligten Vereinen bezüglich der Ablosemodalitäten auf Hochtouren. Sobald die Vereinsführung aus Rio de Janeiro grünes Licht für den Transfer erteilt, soll der Defensivspezialist einen langfristigen 3+1-Jahresvertrag bei den Adlern unterschreiben.
Großangriff auf die Meisterschaft: Der Kaderumbau ist noch nicht abgeschlossen
Der Traditionsverein hat im laufenden Sommer bereits erhebliche finanzielle Mittel in die Hand genommen, um ein titelfähiges Team aufzustellen. Für die anstehende Spielzeit hat sich der Klub bereits namhaft verstärkt und Akteure wie Salih Oezcan, Alexander Nübel, Leandro Trossard, Ilhan Fakili, Kassoum Outtara und Dogan Alemdar unter Vertrag genommen. Nach einer erfolgreichen Finalisierung des Deals mit dem ägyptischen Nationalstürmer soll das Transferfenster jedoch keineswegs geschlossen werden, da die sportliche Leitung weiterhin eine Verstärkung für das Zentrum der Innenverteidigung anvisiert. Im Gegenzug steht der deutsche Abwehrspieler Felix Uduokhai laut Medienberichten vor einem vorzeitigen Abschied aus Istanbul, da mehrere europäische Klubs loses Interesse bekunden, wenngleich offizielle Angebote für den Innenverteidiger bislang ausstehen.


2 Kommentare
In einer Liga in der ein Osihmen, Greenwood und eventuell ein Salah spielen muss beIN Sports mehr als nur 200 Millionen Euro für die Übertragungsrechte bezahlen und der einzige Mann der das lösen kann ist Aziz Yildirim.
Das hat er seinerzeit als Vorsitzender der Klubvereinigung bewiesen, als er die Übertragungsrechte auf 500 Millionen Dollar erhöht hat, die anderen Pfeifen, Vollpfosten und Schwachmaten wie IHO, Özbek und Co. sind hier nämlich absolut inkompetent und nutzlos.
Haa, außerdem kann ich mich nicht daran erinnern, dass ein GS’li als TFF Präsident oder Funktionär irgendeinen positiven Einfluss auf die Übertragungsrechte beim Rechteinhaber ausgeübt haben, ich meine wieso sollten sie sich auch für andere türkische Vereine einsetzen, die Schwarzgelder fließen ja immer noch in Strömen oder?
Jedenfalls habe ich gelesen, dass Aziz Yildirim hier die Arbeiten für die Erhöhung der TV Gelder aufgenommen hat, da werden dann am Ende alle türkischen Vereine davon profitieren.
Haa, Süperlig’de Fenerbahce Sampiyon oluyorsa Ligin degeri 500 Million Dollara cikiyor, digerleri oluyorsa 200 Million Ayvo’ya düsüyor bu aci bir gercektir…..
Da sollte man jetzt nicht geizen.
Da manipulierst du halt 3-4 Spiele mehr und wettest darauf.
Nicht wahr?