Die große Bühne im 1907-Tribünenbereich des Fenerbahce-Chobani-Stadions war Schauplatz für ein emotionales Comeback, das die Fan herzen höher schlagen lässt. Sechs Jahre nach seinem Abschied kehrt der kosovarische Nationalstürmer Vedat Muriqi zu den Gelb-Marineblauen zurück. Im Rahmen einer feierlichen Dreifach-Präsentation, bei der auch die hochkarätigen Neuzugänge Nathan Ake und Mason Greenwood ihre Arbeitspapiere unterzeichneten, stand der bullige Angreifer im Mittelpunkt des Interesses. Im anschließenden Gespräch mit den anwesenden Medienvertretern machte der Rückkehrer unmissverständlich klar, dass er trotz reiflicher Auslandserfahrung kein bisschen von seiner altbekannten Mentalität eingebüßt hat.
Die unübertroffene Dimension von Fenerbahce: Stolz und Kampfgeist
Der Angreifer spürt die enorme Bedeutung des Klubs und stellt den kollektiven Erfolg in der Trendyol Süper Lig über persönliche Bestmarken. „Es erfüllt mich mit großem Stolz, wieder hier zu sein. Für dieses Trikot zu kämpfen, ist eine Ehre. Schon an meinem ersten Tag habe ich erkannt, wie groß Fenerbahce ist. Ich habe inzwischen für mehrere große Vereine gespielt, aber die Größe von Fenerbahce ist kaum vergleichbar – mit seinen Fans, den Trainingsanlagen, dem Stadion und der Atmosphäre. Ich möchte genauso kämpfen wie damals, viele Tore erzielen und meinen Beitrag dazu leisten, dass wir Meister werden“, erklärte der sichtlich bewegte 31-Jährige zu Beginn der Fragerunde. Für den Torjäger ist das Saisonziel damit von der ersten Sekunde an klar definiert.

Der Reifeprozess des Knipsers: Dieselbe Gier wie vor sechs Jahren
Im direkten Vergleich zu seiner ersten Amtszeit in Istanbul sieht sich der kosovarische Nationalspieler heute in einer ganz anderen sportlichen Rolle. Auf den Unterschied zwischen dem früheren und dem aktuellen Stürmer angesprochen, verwies der Offensivakteur auf seine Entwicklung im europäischen Spitzenfußball. Als er damals zum Verein gewechselt sei, sei er gerade einmal 25 Jahre alt gewesen. Ohne anderen Vereinen zu nahe treten zu wollen, so der Kosovare, sei dieser Klub der erste echte Spitzenverein seiner Karriere gewesen. „Heute bin ich viel erfahrener, aber mein Ehrgeiz und mein Wille sind dieselben wie vor sechs Jahren“, betonte der Angreifer mit festem Blick.

Verletzungspech im Trainingslager: Medizinische Abteilung arbeitet am Comeback
Ein kleiner Wermutstropfen trübt die aktuelle Euphorie, da der Neuzugang die ersten Vorbereitungsspiele verletzungsbedingt verpasst hat. Der Torjäger laboriert derzeit an den Folgen einer unglücklichen Blessur, die er sich im Trainingslager in Topuk Yaylasi zugezogen hatte und die einen Einsatz in den Testspielen verhinderte. „Es war eine unglückliche Verletzung – etwas, das sich kein Fußballer wünscht. Ehrlich gesagt ist sie in einer ziemlich unglücklichen Situation passiert. Einen genauen Termin für mein Comeback kann ich noch nicht nennen. Aber meine Behandlung verläuft sehr gut. Gemeinsam mit der medizinischen Abteilung und dem Trainerteam werden wir den Zeitpunkt meiner Rückkehr festlegen“, gab der Stürmer ein ehrliches Update zu seinem aktuellen Fitnesszustand.

Starke Visitenkarte aus Spanien: Stolz auf den Triumph hinter den Weltstars
Der Angreifer wechselt mit der Empfehlung einer absolut herausragenden Saison im spanischen Oberhaus zurück an den Bosporus. Mit großem Selbstbewusstsein blickt der Neuzugang auf seine Zeit bei RCD Mallorca zurück, wo er die Spielzeit auf einem historischen Platz zwei in der Torjägerliste der La Liga beendete. „Ich hatte eine gute Saison. Angesichts der Weltklassespieler in der La Liga war das sicherlich eine der Überraschungen der vergangenen Spielzeit. Zwischen Spielern wie Kylian Mbappe, Robert Lewandowski und Lamine Yamal Zweiter der Torjägerliste zu werden, macht mich stolz“, rekapitulierte der Stürmer seine Treffsicherheit. Ein konkretes Torziel für die neue Spielzeit verweigert er jedoch bewusst aus Teamgeist: „Das Wichtigste ist, dass Fenerbahce Meister wird. Selbst wenn ich kein einziges Tor schieße, aber Fenerbahce den Titel gewinnt, wäre ich glücklich. Ich werde versuchen, meinen Mitspielern sowohl auf als auch neben dem Platz bestmöglich zu helfen.“


1 Kommentar
Bis alle 3 Neuzugänge auf dem Platz stehen werden meiner Ansicht nach minimum 4 Wochen vergehen, gegen den polnischen Verteter in der CL Qualifikation werden wir keinen dieser Spieler auf dem Platz sehen, da müssen jetzt andere in die Bresche springen und das Ding für uns in beiden Partien klar machen.
Was Vedat angeht, so bin ich nach wie vor der Ansicht, dass diese hohe Ablöse von 15 Millionen Euro für einen inzwischen 32 jährigen Spieler absoluter Wahnsinn waren, für das Geld hätte man einen sehr viel jüngeren Stürmer verpflichten müssen zumal man nach einem weiteren Ü30er Stürmer Ausschau hält.
Und wenn der zweite Stürmer eine Ablöse zwischen 25 bis 35 Millionen Euro kostet, haben wir für zwei Ü30er Stürmer eine Ablöse von ca. 40 bis 50 Millionen Euro bezahlt, das wäre ja Wahnisnn hoch 2 oder etwa nicht?
Neyse yapacak birsey yok…..ich will mich wg. dem Scheiss nicht wieder aufregen…..