Im französischen Fußball steht eine historische Zäsur bevor, die das Ende einer beispiellosen Epoche markiert. Nach 14 Jahren an der Spitze der „Equipe Tricolore“ wird der langjährige Erfolgstrainer Didier Deschamps sein Amt unmittelbar nach dem Spiel um Platz drei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 gegen England offiziell niederlegen. Unter seiner Regie feierten die Bleus unter anderem den WM-Titel 2018 und erreichten zahlreiche Endrunden. Doch der Nachfolger für den prestigeträchtigen Posten steht bereits fest und verspricht weltweite Aufmerksamkeit: Die französische Fußball-Legende Zinedine Zidane übernimmt künftig die Geschicke der Nationalmannschaft. Wie die renommierte französische Sportzeitung L’Equipe berichtet, arbeitet der Verband bereits auf Hochtouren an der feierlichen Präsentation des neuen Chefcoachs, die am 1. September über die Bühne gehen soll.
Der Einstand am Bosporus: Erstes Pflichtspiel ausgerechnet im Atatürk-Stadion
Das mit Spannung erwartete Debüt des neuen Nationaltrainers wird direkt zu einer hochbrisanten Reifeprüfung auf internationalem Parkett. Der offizielle Dienstantritt von „Zizou“ erfolgt mit dem Start der neuen Saison in der UEFA Nations League. Sein allererstes Länderspiel an der Seitenlinie Frankreichs führt den Weltmeister von 1998 ausgerechnet nach Istanbul. Am 25. September trifft der Halbfinalist der Weltmeisterschaft in der ersten Runde des Wettbewerbs auf die Türkei. Diese Konstellation sorgt bereits Monate vor dem Anpfiff für eine enorme mediale Dynamik in beiden Ländern, da die türkische Auswahl im stimmungsvollen Atatürk-Stadion als echter Gradmesser für den Einstand des ehemaligen Erfolgstrainers von Real Madrid fungieren wird.

Monatelange Spekulationen beendet: Die neue Ära nimmt konkrete Formen an
Nach zahllosen Gerüchten rund um die Zukunft der Nationalmannschaft herrscht nun endlich Klarheit in Frankreichs Fußballwelt. „Nichtsdestotrotz war es ein offenes Geheimnis, dass Zinedine Zidane für diese Aufgabe bereitsteht“, kommentierten französische Medien den bevorstehenden Wechsel auf der Trainerbank. Nachdem feststand, dass Didier Deschamps seinen Vertrag bei den Bleus nicht mehr verlängern würde, war der dreifache UEFA-Champions-League-Sieger sofort der absolute Wunschkandidat. Die offizielle Bekanntgabe des neuen Jobs für den 54-Jährigen gilt in Fachkreisen nur noch als reine Formsache. Mit seiner enormen Erfahrung aus den erfolgreichen Jahren in Spanien soll der einstige Weltklasse-Spieler das Starensemble nun in eine neue, erfolgreiche Zukunft führen und die Mannschaft taktisch weiterentwickeln.

