Trabzonspor untermauert einmal mehr ihren Ruf als exzellente Talentschmiede und Verhandlungsmeister auf dem internationalen Transfermarkt. In den vergangenen Jahren hat der Traditionsklub immer wieder mit hohen Transfererlösen für Aufsehen gesorgt, und nun folgt der nächste wirtschaftliche Paukenschlag. Durch den fixen Wechsel von Christ Inao Oulai zur AC Florenz hat der türkische Erstligist die höchste Ablösesumme erzielt, die der Verein jemals für einen ausländischen Akteur eingenommen hat. Wie die Bordeauxrot-Blauen in einer offiziellen Mitteilung an die Offenlegungsplattform KAP bekannt gaben, fließen enorme Summen in die Klubkasse, wodurch der Abgang ein historisches Ausmaß annimmt.
Für den festen Transfer von Christ Inao Oulai erhält der Klub eine garantierte Ablösesumme von 26 Millionen Euro. Hinzu kommen leistungsabhängige Bonuszahlungen von bis zu 4,061 Millionen Euro, wodurch das Gesamtvolumen des Transfers auf bis zu 30,061 Millionen Euro steigen kann. Darüber hinaus sicherte sich das Management eine Beteiligung von zehn Prozent an der Netto-Ablösesumme eines möglichen zukünftigen Weiterverkaufs des Spielers durch die Italiener. Mit diesem Geschäft ist der Mittelfeldmann offiziell der teuerste ausländische Abgang der Vereinsgeschichte.
Ugurcan Cakir bleibt die unangefochtene Nummer eins der Rekordtransfers
Obwohl der Deal mit den Italienern neue Maßstäbe im Bereich der ausländischen Profis setzt, wird der absolute Spitzenwert des Klubs auf nationaler Ebene gehalten. Den höchsten Transfererlös der gesamten Vereinsgeschichte erzielte der Klub nämlich mit dem spektakulären Verkauf von Starkeeper Ugurcan Cakir an den Ligakonkurrenten Galatasaray. Nach Angaben des Vereins umfasst dieser Transfer eine garantierte Ablösesumme von 33 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer sowie erfolgsabhängige Bonuszahlungen in Höhe von drei Millionen Euro. Damit beläuft sich das Gesamtvolumen dieses Geschäfts auf stolze 36 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer und stellt den bis heute unerreichten Vereinsrekord dar. Christ Oulai reiht sich somit direkt hinter dem Nationaltorhüter auf dem finanziellen Podium des Klubs ein.
Nachgänger steht bereit: Chibuike Nwaiwu zieht das Interesse Europas auf sich
Nach den erfolgreichen Verhandlungen mit Florenz richten die Verantwortlichen ihren Blick bereits auf das nächste begehrte Juwel im Kader. Nach den lukrativen Transfergeschäften der jüngsten Vergangenheit richtet sich die Aufmerksamkeit des Vorstands nun voll und ganz auf den Innenverteidiger Chibuike Nwaiwu. Berichten zufolge beobachtet der Vorstand das intensive Interesse mehrerer europäischer Vereine an dem jungen Abwehrspieler sehr aufmerksam. Die sportliche Leitung ist sich des Marktwertes des Defensivspezialisten bewusst. Sollte es in den kommenden Wochen zu einem konkreten Angebot und einem anschließenden Wechsel kommen, rechnet die Vereinsführung auch in diesem Fall mit einer erheblichen Ablösesumme, die die Kassen weiter füllen dürfte.

