Die Spekulationen um einen Sommer-Transfer von Baris Alper Yilmaz nehmen spürbar an Fahrt auf. Der etablierte englische Premier-League-Klub FC Everton hat sich offiziell bei Galatasaray gemeldet und ein erstes konkretes Angebot für den vielseitigen türkischen Nationalspieler eingereicht. Nachdem ein Wechsel des Flügelstürmers bereits in der vergangenen Saison im Raum gestanden hatte, könnte der Offensivakteur den amtierenden Meister der Trendyol Süper Lig in der laufenden Wechselperiode nun tatsächlich verlassen. Die Vereinsführung der Gelb-Roten zeigte sich beim ersten Vorstoß der Liverpooler jedoch unbeeindruckt.
35-Millionen-Gebot abgelehnt: Galatasaray fordert Rekord-Ablöse
Wie aus einem Bericht von HT Spor hervorgeht, hinterlegten die Verantwortlichen von Everton eine offizielle Ablösesumme in Höhe von 35 Millionen Euro für den Nationalspieler. Die Klubführung von Galatasaray lehnte diese Offerte jedoch umgehend als unzureichend ab. Dem Vernehmen nach verlangen die Gelb-Roten für einen Abgang ihres Leistungsträgers eine Rekordsumme von mindestens 50 Millionen Euro. Ein wesentlicher Grund für die hohen finanziellen Forderungen liegt auch in einer früheren Transfervereinbarung: Sollte Baris Alper Yilmaz den Verein verlassen, stehen dem ehemaligen Klub Ankara Keciörengücü vertraglich zugesicherte 20 Prozent der Ablösesumme zu. Der Spieler selbst hegt derzeit allerdings keinen akuten Wunsch, den Verein zwingend zu verlassen.
Vom Reservisten zum unverzichtbaren Leistungsträger
Die rasante Entwicklung des Allrounders bei den Gelb-Roten liest sich eindrucksvoll. In seiner Anfangszeit nach dem Wechsel von Ankara Keciörengücü zu Galatasaray wurde Baris Alper Yilmaz zwischenzeitlich sogar in die Reservemannschaft versetzt. Unter Cheftrainer Okan Buruk kämpfte er sich jedoch Schritt für Schritt zurück, etablierte sich zunächst als zweikampfstarker Linksverteidiger und setzte sich schließlich auf den Flügelpositionen im internen Konkurrenzkampf gegen Kerem Aktürkoglu durch. Inzwischen ist der dynamische Nationalspieler aus der Stammformation des Meisters nicht mehr wegzudenken.

