Der Vorsitzende des Zentralen Schiedsrichterausschusses (MHK), Dr. Ferhat Gündogdu, ist mit Wirkung zum 3. Oktober 2026 offiziell von seinem Amt zurückgetreten. In einer schriftlichen Erklärung seiner Rechtsvertreter wurde bekannt gegeben, dass dieser Schritt erfolgt sei, um weiteren Schaden vom Türkischen Fußballverband (TFF) abzuwenden und den Fortgang der juristischen Aufarbeitung nicht zu belasten. Dem Schritt gingen Ermittlungen der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft in der sogenannten „Schiedsrichter-Akte“ voraus, in deren Verlauf am 29. September 2026 insgesamt sieben Funktionäre festgenommen worden waren.
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Entscheidung des Haftrichters und rechtliche Einordnung
Zur juristischen Lage informierten die Anwälte von Ferhat Gündogdu detailliert über die Beschlüsse der Justizorgane: „Im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen hat das 5. Istanbuler Friedensstrafgericht den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Untersuchungshaft hinsichtlich der Straftatbestände Amtsmissbrauch und Bedrohung abgelehnt. Hinsichtlich des Straftatbestands der unrechtmäßigen Erfassung personenbezogener Daten wurde hingegen Untersuchungshaft angeordnet.“

Die Verteidigung zeigte sich zuversichtlich bezüglich des weiteren Verfahrensverlaufs und untermauerte die Beweggründe für die Amtsniederlegung: „Das Gerichtsverfahren wird von uns als seinen Rechtsvertretern mit größter Sorgfalt verfolgt. Wir sind fest von der Unschuld unseres Mandanten überzeugt und davon, dass er in naher Zukunft seine Freiheit wiedererlangen wird. Um jedoch zu verhindern, dass der Türkische Fußballverband während der laufenden Ermittlungen Schaden nimmt, und um den Ablauf des Gerichtsverfahrens nicht zu beeinträchtigen, ist unser Mandant mit Wirkung zum 03.10.2026 von seinem Amt als Vorsitzender des Zentralen Schiedsrichterausschusses zurückgetreten.“ Das entsprechende Schreiben sei dem Verband bereits zugestellt worden.

Türkischer Fußballverband bestätigt Demission offiziell
Auch die Verbandsführung des TFF bestätigte den Eingang des Rücktrittschreibens und gab eine offizielle Stellungnahme ab. Darin heißt es seitens des Dachverbandes: „Aufgrund der laufenden Ermittlungen hat der Vorsitzende des Zentralen Schiedsrichterausschusses, Dr. Ferhat Gündogdu, unserem Verband schriftlich mitgeteilt, dass er von seinem Amt zurücktritt, damit das Gerichtsverfahren ordnungsgemäß durchgeführt werden kann und die Arbeit des Zentralen Schiedsrichterausschusses nicht beeinträchtigt wird.“

Hintergründe der Festnahme und Aussagen zu den Vorwürfen
Auslöser der Festnahme waren die Anschuldigungen des Schiedsrichterassistenten Kerem Ersoy, der Beschwerde gegen die Ausschussführung eingelegt hatte. In seinen Vernehmungen bei der Polizei wies Ferhat Gündogdu die Anschuldigungen bezüglich Mobbing zurück und äußerte sich konkret zu dem Fall: „Ich erfuhr, dass unser Schiedsrichterassistent namens Kerem Ersoy sich gegenüber seinen Freunden mehrmals abfällig über die Führung des TFF und des MHK geäußert hatte. Ich teilte dies auch seinem Vater mit, der ehemaliger Schiedsrichter ist. Damals hätte ich im Rahmen meiner Befugnisse dafür sorgen können, dass seine Schiedsrichterkarriere beendet wird, aber ich habe das nicht getan.“ Zudem betonte der Ex-MHK-Chef nachdrücklich, während seiner gesamten Amtszeit niemanden unter Druck gesetzt oder gemobbt zu haben.




2 Kommentare
Gebt Trabzon endlich den Meisterpokal aus 2011. Lan sizde utanma yok mu? Wie viele Kugeln wollt ihr noch kassieren? Euer Trikot ist sternelos, wird aber nie kugellos sein!
Das nächste Mal bitte die Kugeln mit Mayo oder Ketchup servieren für diese Şikeci 😂
şike mike bla bla bla. tam schulabbrecher brauchst du geschichtsunterricht😂?
akins aussage wurde damals unter druck erzwungen. ts hat jeden weg probiert. tff vorstand, tahkim, europäischer gerichtshof für menschenrechte,
uefa disziplinarkammer, uefa berufungsinstanz, cas 2017, fifa 2018, cas 2019, schweizer bundesgericht 2020. überall abgelehnt. 2020 musste trabzon fenerbahçe noch 17.000 franken verfahrenskosten zahlen.
2011 rechtmäßiger meister fenerbahce.