Bei einem Medien-Termin unterstrich Fenerbahce-Cheftrainer Ismail Kartal seinen unerschütterlichen Glauben an den Triumph in der Trendyol Süper Lig. Wie aus einem Gespräch des Übungsleiters mit Medienvertretern hervorgeht, blickt das Trainerteam äußerst optimistisch auf den weiteren Saisonverlauf. Der Cheftrainer betonte dabei die hervorragende Stimmung innerhalb der Mannschaft und den gemeinsamen Wunsch, den Titel zu gewinnen: „Meine Spieler glauben als Mannschaft an die Meisterschaft. Die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft ist gut und die Energie im Team ist sehr positiv. Hoffentlich werden wir am Ende der Saison gemeinsam Meister. In dieser Saison ist mein Glaube an die Meisterschaft sehr groß. Genau wie unser Präsident glaube auch ich daran, dass wir in diesem Jahr Meister werden. Wir wollen diesen Zusammenhalt bis zum Saisonende aufrechterhalten und Meister werden.“
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Hohes Leistungsniveau im Kader und Fokus auf taktische Ausrichtung
Der erfahrene Übungsleiter ging detailliert auf die taktische Ausrichtung ein und erklärte, dass die Mannschaft den Gegner früh unter Druck setzen, zu Fehlern zwingen und im Angriff ein geordnetes Positionsspiel aufziehen wolle. Bezüglich der Kaderzusammenstellung und der aktuellen Regularien äußerte sich Kartal wie folgt: „Ich versuche immer, unter Berücksichtigung der aktuellen Bedingungen und der uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu sprechen. Der Verband hat die 10+4-Regel. Mit diesem Kader können wir bis zur Wintertransferperiode weitermachen. Das Niveau unserer Mannschaft ist ziemlich gut. Zwischen den Spielern, die auf denselben Positionen spielen, gibt es keine großen Unterschiede. Lukaku war körperlich im Vergleich zu Muriqi etwas im Rückstand, aber auch daran arbeiten wir. Gleichzeitig erhöht diese Situation den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft.“ Zudem ergänzte der 65-Jährige, dass in Europa strategischere Duelle anstehen. Der verletzte Abwehrspieler Mert Müldür wird voraussichtlich innerhalb von vier bis fünf Wochen wieder genesen sein.

Arbeitsintensive Analysen und Erfolge bei Standardsituationen
Der Coach betonte das enorme Potenzial in seinem Aufgebot sowie den hohen zeitlichen Aufwand, den sein Team auf dem Verbandsgelände in Samandira betreibt. „Wir stehen ständig mit unserem Präsidenten im Austausch. Mein Team und ich verbringen einen Großteil unserer Zeit in Samandira. Die Zeiten, in denen man im Fußball das Training leitet und anschließend nach Hause geht, sind vorbei. Wir müssen Überstunden machen. Wir haben sehr viel Arbeit. Das Training planen, das absolvierte Spiel analysieren, den Gegner beobachten, gegen den man in der jeweiligen Woche spielt, all das der Mannschaft erklären und anschließend in der Praxis auf dem Platz umsetzen. Bislang haben wir sechs Tore nach Standardsituationen erzielt. Sie alle sind das Ergebnis unserer Arbeit. Jeder hat seinen eigenen Aufgabenbereich“, erläuterte der Cheftrainer ausführlich. Er fügte hinzu, dass die Liga in dieser Spielzeit extrem umkämpft sei und die Klubs im Meisterschaftsrennen im Vergleich zu den Vorjahren wohl mehr Punkte liegen lassen werden.

Schnelle Ballrückeroberung und individuelle Entwicklung
Ein zentraler Schwerpunkt in den Trainingseinheiten bleibt das Ballbesitzspiel sowie die direkte Reaktion nach Ballverlusten. Ismail Kartal stellte klar, dass man die Zeit bis zur Balleroberung konsequent verkürzen wolle: „Wir arbeiten am Ballbesitzspiel und an unserer Reaktion nach Ballverlusten. Wir versuchen, die Zeit bis zur Balleroberung zu verkürzen. Es ist nicht einfach, einige Spieler, die daran nicht gewöhnt sind, daran anzupassen. Es sind sehr hochwertige Spieler, aber ihre Spielstile sind unterschiedlich. Natürlich wünscht man sich, dass alles sofort funktioniert, aber so ist Fußball nicht. Man muss aus den Eigenschaften jedes Einzelnen etwas formen. Wir sind auf einem guten Weg.“
Personalien Asensio, Lukaku und Mert Hakan Yandas
Auch zu einzelnen Leistungsträgern äußerte sich der Coach im Detail. Über den spanischen Star Marco Asensio sagte der Übungsleiter: „Asensio ist in guter Verfassung. Seine Stimmung ist sehr gut. Im Testspiel werden wir ihn von Beginn an einsetzen. Ich denke, dass er sich bis zum Spiel gegen Caykur Rizespor bestmöglich vorbereiten und seinen Platz in der Mannschaft einnehmen kann.“

In Bezug auf den Erwartungsdruck beim Traditionsklub richtete der Cheftrainer klare Worte an seine Akteure: „Ich sage meinen Spielern, dass sie ihre Ohren verschließen und sich auf ihr Spiel konzentrieren sollen. Manchmal versuchen sie es auf die schwierigere Art, weil sie sich beweisen wollen. Sie müssen gut sein, damit wir erfolgreich sein können. Die Verantwortung übernehme zunächst ich. Das hier ist Fenerbahce, hier muss jeder erfolgreich sein. Diese Mannschaft muss in jedem Spiel gut kämpfen und guten Fußball spielen. Wir versuchen, ihnen das ständig zu vermitteln.“ Ergänzend hielt der Coach fest, dass Mert Hakan Yandas nach langer Pflichtspielpause körperlich wieder ein gutes Niveau erreicht habe und Topstürmer Romelu Lukaku als vorbildlicher Profi in Kürze seine absolute Bestform erreichen werde.

Rückhalt für Ederson und reibungslose Zusammenarbeit in der Führung
Angesprochen auf den brasilianischen Torhüter Ederson gab der Trainer Einblicke in die internen Gespräche: „Ich habe zu Saisonbeginn mit ihm gesprochen. Er sagte mir, dass er glücklich sei, und wir haben ihm mitgeteilt, dass wir ihm vertrauen. Ich habe ihm gesagt, was ich von ihm erwarte. Mit seinen Erfolgen ist auch sein Selbstvertrauen gestiegen. Nach allem, was passiert ist, sind seine bisherigen Leistungen ziemlich gut, und er selbst ist ebenfalls sehr glücklich.“ Abschließend hob der Cheftrainer die hervorragende Kooperation mit Fußballdirektor Oguz Cetin hervor und erwähnte, dass der Transfer des jungen Innenverteidigers Kojo Oppong durch die tatkräftige Unterstützung des ehemaligen Spielers Alexander Djiku realisiert werden konnte.




1 Kommentar
Unnötigste PK ever.
Der sollte echt weniger regen und mehr arbeiten. Wenn man so beschissen in die Liga startet und nach 6 Spieltagen noch auf Platz 6 rumchillt, sollte man kein Druck aufbauen von wegen ja wir werden meister und glauben dran.
Klar, uns trennen nur 3 punkte von platz 1&2, aber trotzdem… Weniger reden, mehr machen.
Und keine Sau, interessiert sich für MHY. Den will niemand jemals wieder für Fener auf dem Platz oder auf der Bank sehen. Der hatte noch nie die Qualität für den Verein und wird sie nach so langer Pause mit Sicherheit nicht plötzlich entwickelt haben