Bei Fenerbahce laufen die Personalplanungen für die kommende Saison auf absoluten Hochtouren. Nachdem eine Verpflichtung von Rafael Leao nicht realisiert werden konnte, richtet die Vereinsführung den Blick auf den nächsten spektakulären Namen aus dem europäischen Spitzenfußball. Wie aus einem Bericht von The Sun hervorgeht, haben Vertreter der Gelb-Marineblauen bereits erste Gespräche mit dem Berater von Marcus Rashford geführt. Der Vertrag des englischen Nationalspielers bei Manchester United läuft zwar noch bis 2028, jedoch zeichnet sich ab, dass der englische Rekordmeister nicht zwingend an einer Verlängerung interessiert ist. Nachdem ein angestrebter Wechsel zum FC Barcelona scheiterte, weil die Katalanen stattdessen Karim Adeyemi verpflichteten, liegt die Zukunft des Offensivstars offen. Der Cheftrainer von Manchester United, Michael Carrick, will seine finale Entscheidung erst nach Auswertung der Leistungen des 28-jährigen Stars im Trainingslager fällen. Marcus Rashford bringt die Erfahrung aus 506 Pflichtspielen für United mit, in denen er 161 Tore erzielte und 99 Vorlagen beisteuerte.
Frust im Guirassy-Poker: Aziz Yildirim nimmt Nicolas Jackson ins Visier
Parallel zu den Spekulationen um die Flügelposition drängt der Klub auf die Verstärkung für das Sturmzentrum. Nachdem sich die Verhandlungen um Serhou Guirassy zäh gestalten, zeigt sich Klubchef Aziz Yildirim zunehmend frustriert über das kompromisslose Auftreten von Borussia Dortmund. Zwar besteht mit dem Spieler seit Längerem Einigkeit, doch der zähe Verlauf veranlasste die Führung, eine hochkarätige Alternative zu prüfen. Wie die Tageszeitung Soezcue berichtet, ist Nicolas Jackson von Chelsea ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Der 25-jährige Senegalese, der aus demselben Heimatland wie die einstigen Fansympathieträger stammt und auch auf dem Flügel eingesetzt werden kann, wird von den Anhängern bereits mit Moussa Sow verglichen. Fenerbahce strebt eine Ausleihe mit Kaufoption an, während der englische Klub für den Angreifer eine feste Ablösesumme von 50 Millionen Euro aufruft. Die Gespräche laufen intensiv weiter.
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Premier-League-Offerte für Jayden Oosterwolde und Vorbereitung des Cherif-Abgangs
Um Platz im Ausländerkontingent zu schaffen und die von Aziz Yildirim angekündigten Neuzugänge wie den Stürmer ideal einzugliedern, prüft Fenerbahce derzeit eingehende Offerten für den bestehenden Kader. Laut einem Bericht von Sabah betrifft dies insbesondere Jayden Oosterwolde. Obwohl der 25-jährige Niederländer nach der Rückkehr von Cheftrainer Ismail Kartal eingeplant war, bringt ihn ein konkretes Angebot ins Grübeln. Der Premier-League-Klub Crystal Palace bereitet dem Vernehmen nach eine offizielle Offerte in Höhe von 20 Millionen Euro vor. Der Abwehrallrounder, der 2023 von Parma nach Istanbul wechselte und seitdem in 111 Spielen (drei Tore, eine Vorlage) auflief, steht dem Vorstoß aus London aufgeschlossen gegenüber.
Ebenfalls Bewegung gibt es in der Personalie Sidiki Cherif. Die Zukunft des 19-jährigen Sturmtalents gilt als ungewiss, da lukrative Anfragen aus Katar und Saudi-Arabien vorliegen. Wie Milliyet berichtet, würden sowohl Trainer Ismail Kartal als auch die Vereinsführung einem Verkauf des Franzosen zustimmen, sofern adäquater Ersatz bereitsteht. Sollte der Abgang vollzogen werden, plant Fenerbahce eine Verpflichtung von Bertug Yildirim von RAMS Basaksehir, um den Angriff nominell neu aufzustellen.

Absagen an Saudi-Arabien: Sofyan Amrabat und Anthony Musaba vor dem Wechsel
Keine Rolle in den sportlichen Samstags-Planungen von Ismail Kartal spielt hingegen Sofyan Amrabat. Der marokkanische Mittelfeldakteur fordert einen Verbleib im europäischen Spitzenfußball und hat laut Africafoot eine grundsätzliche Einigung mit Real Betis erzielt. Während der arabische Klub Al-Ittihad Club eine Ablösesumme von 12 Millionen Euro sowie ein stattliches Gehalt bietet, wies der Spieler sämtliche Offerten aus den Golfstaaten kategorisch zurück. Da Fenerbahce jedoch eine Ablöse von 20 Millionen Euro aufruft, verhandeln die Klubs weiter um eine Annäherung.
Ebenfalls vor dem Abschied steht Anthony Musaba. Der 25-jährige Niederländer, der in der Winterpause der Saison 2025/26 unter der damaligen Führung von Sadettin Saran für eine festgelegte Ausstiegsklausel von 5 Millionen Euro von Samsunspor verpflichtet worden war, spielt in den aktuellen Überlegungen keine tragende Rolle mehr. Nach Informationen von ABC Deportes hat der spanische LaLiga-Aufsteiger Deportivo La Coruna konkrete Verhandlungen aufgenommen, um den Flügelstürmer zu verpflichten und damit Platz im Kader von Fenerbahce freizumachen.



2 Kommentare
Laut Aziz hat man schon jetzt 138 Millionen Euro ausgegeben. Wofür? Ich sehe keine Verstärkung! Greenwood ist Schrottwood und spielt nur halbherzig. Vedat hat zweimal trainiert und „hat fertig“.
Jedes Jahr dasselbe:
Schlussendlich wird Ikincibahçe wieder 300 Millionen Euro ausgegeben ohne den Kader verstärkt zu haben.
Am Ende ist wieder „Yapı“ Schuld. Sir Okan hebt grinsend den Pokal in die Höhe. Kestane und Ermenium stehen weinend vor der Tür und schreien „Aziz Başkan bizi bırakma.“