Im renommierten Grimaldi Forum in Monaco wurden die Paarungen für die neu strukturierte Ligaphase der UEFA Europa League der Saison 2026/27 gezogen. Die Ziehung, die vom ehemaligen Profifußballer Sebastian Rode durchgeführt wurde, bescherte Besiktas ein äußerst namhaftes Teilnehmerfeld. Die Schwarz-Weißen, die aus Lostopf 4 in den Wettbewerb mit insgesamt 36 Mannschaften gingen, treffen in der ersten Phase des Turniers auf Olympique Marseille, Bayer 04 Leverkusen (A), Union Saint-Gilloise, Celtic Glasgow (A), Crystal Palace, Omonia Nikosia (A), Hapoel Beer Sheva und die TSG 1899 Hoffenheim. Das große Endspiel der diesjährigen Europa-League-Saison findet am Mittwoch, den 26. Mai 2027, im Frankfurt Stadion in Frankfurt am Main statt.
Serdal Adali sieht gute Chancen und kündigt Verstärkungen an
Im Anschluss an die Ziehung im Fürstentum äußerte sich Besiktas-Präsident Serdal Adali gegenüber den anwesenden Pressevertretern positiv zur Losentscheidung und gab Einblicke in die Kaderplanung des Klubs. „Es ist weder eine sehr schwierige noch eine sehr leichte Auslosung. Wir werden so gut wir können kämpfen. Unsere Heimspiele wollen wir mit der Unterstützung unserer Fans gewinnen. Hoffen wir auf das Beste. Wir sind eine sehr gute Mannschaft geworden und werden noch besser werden. Wir können mit unseren Gegnern sehr gut mithalten. Besonders die Spiele in Deutschland werden sich nicht wie Auswärtsspiele anfühlen. Dort haben wir eine sehr große Fangemeinde. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden wir die Ligaphase erfolgreich abschließen“, erklärte der Klubchef zuversichtlich.

Bezüglich weiterer Aktivitäten auf dem Transfermarkt stellte der Präsident klar, dass die Kaderplanung noch keineswegs abgeschlossen sei. „Wir führen den Transferprozess entsprechend dem Plan unseres Trainerteams durch. Wir haben die Spieler verpflichtet, die wir wollten. Wir könnten noch auf ein oder zwei Positionen Transfers tätigen. Wir haben eine völlig neue Mannschaft. Auch der Eingewöhnungsprozess ist wichtig. Hoffentlich überwinden wir diese Phase in kurzer Zeit und beginnen, das Besiktas zu sehen, von dem wir träumen“, betonte Serdal Adali flüssig. Gleichzeitig blickte der Vereinspräsident auf den Dämpfer in der Playoff-Runde gegen FK Kauno Zalgiris zurück: „Im gestrigen Spiel war eine gewisse Nachlässigkeit zu spüren, die aus dem komfortablen Ergebnis des Hinspiels resultierte. Unsere Neuzugänge werden mit der Mannschaft ins Training einsteigen. Ich denke, dass wir eine gute Mannschaft sind. Ich wünsche unserer Vereinsgemeinschaft und unseren Fans eine glückliche Saison.“
Önder Özen setzt das erste Punkteziel für die Ligaphase
Auch Besiktas-Fußballdirektor Önder Özen ordnete die schwere der Aufgaben im Gespräch mit dem TV-Sender A Spor direkt ein. „Die UEFA Europa League hat in den vergangenen beiden Spielzeiten den Abstand zur Champions League deutlich verkleinert und gleichzeitig den Abstand zur Conference League erheblich vergrößert. Das können wir an unserer Auslosung erkennen. Es gibt sehr schwierige Gegner. Man könnte sagen, dass es gewissermaßen eine halbe Champions-League-Auslosung ist. Unser erstes Ziel ist es, hier mindestens zehn Punkte zu holen und unseren Weg fortzusetzen. Ich hoffe, dass unser Trainerteam und meine Spieler diese Stärke auf den Platz bringen“, analysierte der Sportdirektor die Voraussetzungen für das Erreichen der nächsten Runde.


2 Kommentare
Hartes Losziehung finde ich
Alle türkischen Teams kriegen schwierige Auslosungen und nur Fener kriegt Mickey Mouse Gegner in der CL und am Ende werden die wahrscheinlich am wenigsten reißen