Die europäische Motorsport-Welt blickt gespannt auf den Bosporus: Der Große Preis der Türkei kehrt offiziell in den Rennkalender der FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft zurück. Wie der türkische Minister für Kultur und Tourismus, Mehmet Nuri Ersoy, bekannt gab, konnte mit den Verantwortlichen der Königsklasse des Motorsports eine wegweisende Einigung erzielt werden. Demnach sieht eine fünfjährige Vereinbarung vor, dass die Motoren im Istanbul Park von der Saison 2027 bis einschließlich zum Ende der Saison 2031 wieder dröhnen werden.
Spitzentreffen im Atatürk-Kulturzentrum zur Vorbereitung
Um die Weichen für die Umsetzung zu stellen, trafen sich Kultur- und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy und Jugend- und Sportminister Osman Askin Bak im renommierten Atatürk-Kulturzentrum. Bei dieser hochkarätig besetzten Arbeitsphase ging es vor allem darum, den gesamten Vorbereitungsprozess zu strukturieren, die Koordination der beteiligten Behörden abzustimmen sowie erste nationale und internationale Werbemaßnahmen zu koordinieren. Wie das Ministerium für Kultur und Tourismus mitteilte, soll das Event nach den allerhöchsten Standards organisiert werden, um der weltweiten Strahlkraft der Rennserie gerecht zu werden.

Minister Mehmet Nuri Ersoy verkündete den bahnbrechenden Erfolg anschließend auch über seine sozialen Netzwerke. „Wir haben uns mit Jugend- und Sportminister Osman Askin Bak getroffen, um die Vorbereitungen für den Großen Preis der Türkei zu bewerten, der ab 2027 im Istanbul Park stattfinden wird. Die Arbeiten werden konsequent fortgesetzt, um die Erfahrung der Türkei bei internationalen Großveranstaltungen wieder mit der Begeisterung für die Formel 1 zu verbinden. Im Rahmen des abgeschlossenen Fünfjahresvertrags wird der Istanbul Park bis zum Ende der Saison 2031 Formel-1-Rennen austragen“, betonte der Minister stolz.
Breite Allianzen aus Politik und Motorsportverband
An den detaillierten Planungen im Atatürk-Kulturzentrum nahmen zahlreiche hochrangige Vertreter teil. Neben Timucin Güler, dem Generaldirektor für Öffentlichkeitsarbeit, und Sinan Seha Türkseven, dem Generaldirektor der Agentur für Tourismusförderung und -entwicklung, waren auch Prof. Dr. Veli Ozan Cakir als Generaldirektor für Sportdienstleistungen sowie Dr. Mehmet Ata Öztürk, Präsident der Spor-Toto-Organisation, anwesend. Zudem brachten sich Prof. Dr. Süleyman Sahin vom Ministerium für Jugend und Sport sowie die Verbandsspitze des türkischen Automobilsportverbandes (TOSFED) um Präsident Eren Üclertopragi und Generalsekretär Serhan Acar aktiv in die Gespräche ein.
Anknüpfen an erfolgreiche Motorsport-Historie
Der Istanbul Park genießt unter Fahrern und Fans seit jeher Kultstatus. Die Türkei fungierte bereits in den Perioden von 2005 bis 2011 sowie während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 als hochgeschätzter Austragungsort. Die langfristige Rückkehr von 2027 bis 2031 soll nun nicht nur die Position des Landes als erstklassiger Gastgeber globaler Großevents nachhaltig festigen, sondern auch das internationale Ansehen der Metropole Istanbul weiter steigern.

