Der Türkische Fußballverband (TFF) hat eine offizielle Anpassung des Regelwerks für die Saison 2026/27 bekannt gegeben. Wie aus der Veröffentlichung unter dem Titel „Änderung des Wettbewerbsreglements für den türkischen Pokal der Saison 2026/27“ hervorgeht, betrifft die Neuregelung die Einsatzmöglichkeiten von Akteuren, die von ihren Vereinen nicht für die reguläre A-Mannschaftsliste gemeldet werden konnten. Künftig dürfen diese Profis unter klar definierten Rahmenbedingungen in den Partien des türkischen Pokalwettbewerbs auflaufen.
Bestimmungen für Süper Lig und 1. Lig im Detail
Die Entscheidung schafft neue Handlungsspielräume für die Klubs der beiden höchsten Spielklassen. In der offiziellen Verlautbarung formulierte der Verband die Voraussetzungen flüssig wie folgt: „Klubs der Trendyol Süper Lig und der Trendyol 1. Lig dürfen Spieler, die für die türkische A-Nationalmannschaft spielberechtigt sind, und/oder ausländische Spieler, die sie nicht für ihre A-Mannschaftsliste registrieren konnten, unter den folgenden Voraussetzungen in Spielen des türkischen Pokals einsetzen: (a) Klubs der Trendyol Süper Lig dürfen nicht mehr als 14 ausländische Spieler in den Spieltagskader aufnehmen. (b) Klubs der Trendyol 1. Lig dürfen maximal acht ausländische Spieler in den Spieltagskader aufnehmen, wobei sich gleichzeitig höchstens sechs von ihnen auf dem Spielfeld befinden dürfen.“
Stichtag 26. August 2026: Übergangsregelung schützt bestehende Verträge
Der Dachverband verknüpft die Einführung des neuen Paragrafen an einen festgelegten zeitlichen Rahmen und bestehende Kontrakte. „Diese Übergangsbestimmung gilt für Spieler, die sich mit Stand vom 26.08.2026 im Kader der Klubs der Trendyol Süper Lig und der Trendyol 1. Lig befinden und deren Verträge weiterhin gültig sind“, stellte der TFF im Zuge der Bekanntgabe unmissverständlich klar. Damit stellt die Verbandsführung sicher, dass ausschließlich bereits unter Vertrag stehende Profis von der Pokal-Sonderregelung profitieren können.

