Kenan Yildiz entschuldigt sich nach WM-Aus: „Ich bitte das türkische Volk um Verzeihung“
Vor dem letzten Gruppenspiel der Türkei bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 gegen die USA hat sich Kenan Yildiz mit emotionalen Worten an die Fans gewandt. Der Offensivspieler zeigte sich tief enttäuscht über das frühe Ausscheiden, entschuldigte sich beim türkischen Volk und versprach, dass die Mannschaft in den kommenden Turnieren stärker zurückkehren werde. Nach den Niederlagen gegen Australien und Paraguay ist die Nationalmannschaft bereits vor dem abschließenden Gruppenspiel ausgeschieden. Dennoch will die Auswahl von Vincenzo Montella das Turnier mit einer überzeugenden Leistung gegen den Gastgeber beenden.
„Ich entschuldige mich beim türkischen Volk“
Besonders bewegend waren die Worte des 21-Jährigen, als er auf die Enttäuschung der Fans angesprochen wurde. „Unser Land hat uns unterstützt. Ich möchte mich bei allen Fans und beim türkischen Volk entschuldigen. Es war wirklich eine große Enttäuschung. Dieses Mal haben wir es nicht geschafft. In den kommenden Turnieren werden wir alles dafür tun, unser Land wieder stolz zu machen.“ Yildiz betonte gleichzeitig, dass die Mannschaft das Turnier mit einem positiven Abschluss verlassen wolle. „Wir möchten uns mit einem guten Ergebnis verabschieden und mit erhobenem Kopf nach Hause fahren.“

„Fußball ist manchmal so“
Innerhalb der Mannschaft habe man die Gründe für das frühe WM-Aus intensiv aufgearbeitet. Dennoch sei Fußball nicht immer logisch zu erklären. „Wir sagen uns gegenseitig: Fußball ist manchmal so. Man kann gut oder schlecht spielen und trotzdem fällt das Ergebnis unterschiedlich aus. Wir haben gegen starke Gegner gespielt. Dass wir ausgeschieden sind, macht uns natürlich traurig.“ Für seine persönliche Karriere wolle er den Blick dennoch nach vorne richten. „Die Nationalmannschaft ist nicht das Einzige in meiner Karriere. Es werden noch viele weitere Spiele und Turniere kommen. Ich werde überall mein Bestes geben.“
Verletzung bremste den Offensivspieler aus
Yildiz verriet außerdem, dass er unmittelbar vor dem Turnier nicht vollständig fit gewesen sei. „Ich hatte aufgrund meiner Verletzung Schwierigkeiten. Trotzdem habe ich alles gegeben. Auch im letzten Spiel werde ich für meine Mannschaft und mein Land wieder alles investieren.“
„Die Statistiken gewinnen keine Spiele“
Der Nationalspieler verwies darauf, dass die Türkei trotz des Ausscheidens in zahlreichen Offensivstatistiken zu den besten Mannschaften des Turniers gehöre. „Wir sind nicht auf eine Weise ausgeschieden, bei der wir komplett unterlegen waren. In vielen Statistiken liegen wir sogar auf Platz eins. Wir hatten die meisten Torschüsse und gehören in vielen Bereichen zur Spitze. In beiden Spielen haben wir alles gegeben. Leider gewinnen im Fußball nicht die Statistiken. Unsere Gegner haben ihre Tore erzielt, wir nicht.“

Respekt vor den USA
Vor dem abschließenden Gruppenspiel erwartet Yildiz einen starken Gegner. „Die USA verfügen über eine sehr gute Mannschaft. Ich kenne einige ihrer Spieler persönlich. Sie werden sicherlich Veränderungen vornehmen. Auch wir werden uns entsprechend darauf einstellen.“ Von der erwarteten großen Kulisse im SoFi Stadium lässt sich der Offensivspieler nicht beeindrucken. „Sie haben die vielen Zuschauer angesprochen. Solche Stadien kenne ich bereits von Galatasaray. Wir sind auf diese Atmosphäre vorbereitet und werden unser Bestes geben.“
Can Uzun, Druck und die Zukunft
Auch über Can Uzun sprach der 21-Jährige und machte deutlich, wie eng die Beziehung zwischen den beiden Nationalspielern ist. „Ich mag Can sehr. Er ist für mich wie ein Bruder. Natürlich würde ich ihn gerne häufiger spielen sehen. Aber diese Entscheidungen trifft allein unser Trainer.“ Auf die hohe Erwartungshaltung gegenüber jungen Spielern angesprochen, erklärte Yildiz: „Schon als Zehnjähriger träumt man davon, große Turniere zu spielen. Fußball ist der schönste Sport der Welt. Natürlich entsteht dadurch Druck. Damit müssen wir schon in jungen Jahren umgehen lernen.“
Fokus auf einen versöhnlichen Abschluss
Trotz des bereits feststehenden Ausscheidens richtet sich der gesamte Fokus der türkischen Nationalmannschaft nun auf das letzte WM-Spiel gegen die USA. Für Kenan Yildiz geht es dabei nicht mehr um das Weiterkommen, sondern darum, den Fans noch einmal eine Leistung zu zeigen, die Hoffnung für die kommenden Turniere macht und das Vertrauen in diese junge Mannschaft stärkt.


1 Kommentar
Kenan ist kein Leader.
Nicht nur weil er kein Türkisch kann sondern seine Antworten allgemein.
Solche Fragen wie ob seine Vereinskarriere Schaden nimmt aus diesem WM Debakel sollte er einfach wegwischen.
Ich fand seine Antwort irgendwie Scheiss auf die Milli meine Vereinskarriere läuft tutti frutti
Bitte nicht mehr zur PK in Zukunft und einen Intensiv Sprachkurs für den Bengel!