Die Provinzdirektion für Jugend und Sport in Kütahya hat in enger Zusammenarbeit mit dem Sportverein SV Nienhagen in Hannover ein zukunftsweisendes Türkisch-Deutsches Jugendmobilitätsprogramm auf die Beine gestellt. Wie aus den offiziellen Angaben der Veranstalter hervorgeht, reiste eine 15-köpfige Jugendgruppe aus Kütahya für die Maßnahme nach Deutschland. Vor Ort absolvierten die Teilnehmer ein vielseitiges Programm mit sportlichen Aktivitäten in den Disziplinen Basketball, Radfahren, Fußball, Badminton, Volleyball und Schwimmen. Neben den sportlichen Wettkämpfen und Einheiten stand vor allem der interkulturelle Dialog im Mittelpunkt, wodurch im Rahmen organisierter Ausflüge und Veranstaltungen nachhaltige Freundschaften zwischen den Jugendlichen beider Nationen geknüpft werden konnten.

Sport als Katalysator für Verständigung und Abbau von Vorurteilen
Im Verlauf der Begegnung trafen die Athleten aus der Türkei auf die Sportler des SV Nienhagen, um auf und abseits des Spielfelds wertvolle Erfahrungen auszutauschen. Bülent Kükük, Provinzdirektor für Jugend und Sport in Kütahya, unterstrich die Tragweite der Initiative: „Das Programm, das mit dem Ziel durchgeführt wurde, selbstbewusste und weltoffene junge Menschen heranzubilden, die Unterschiede kennenlernen und Vorurteile überwinden, sowie die gesellschaftliche Teilhabe unserer Jugendlichen und ihre interkulturellen Kommunikationsfähigkeiten zu stärken, hat einmal mehr die grenzenüberwindende Kraft des Sports und der Jugend unter Beweis gestellt.“

Nachhaltige Verbindungen von Kütahya nach Europa
Nach Einschätzung der Verantwortlichen dienten die gemeinsamen Tage in Deutschland nicht nur der sportlichen Weiterentwicklung, sondern boten den Heranwachsenden direkte Einblicke in eine andere Kultur. Bülent Kükük hob hervor, dass der Sport als starkes Instrument fungiere, das junge Menschen aus verschiedenen Ländern auf einer gemeinsamen Ebene zusammenbringe. Er bekräftigte zudem, dass die Bemühungen zur Stärkung der Jugendverbindungen von Kütahya nach Europa konsequent fortgesetzt werden. Zum Abschluss des Programms zog die Organisation ein rundum positives Fazit: Die Freundschaften zwischen den türkischen und deutschen Nachwuchssportlern wurden nachhaltig gefestigt, wertvolle Alltagserfahrungen geteilt und neue kulturelle Horizonte für alle Beteiligten eröffnet.

