Die Kulisse im Tüpras-Stadion hätte kaum eindrucksvoller sein können: Vor etwa 20.000 begeistert feiernden Anhängern präsentierte Besiktas seinen neuen Starstürmer. Der serbische Nationalspieler Dusan Vlahovic unterzeichnete im Rahmen einer pompösen Zeremonie einen Dreijahresvertrag beim Istanbuler Traditionsklub. Wie aus der Berichterstattung hervorgeht, wohnten neben Vereinspräsident Serdal Adali zahlreiche Vorstandsmitglieder und Offizielle dem Spektakel bei. Als der 26-jährige Angreifer gemeinsam mit der Vereinsführung die Tribünen betrat, entfachte die Menge einen lautstarken Empfang. Der Neuzugang richtete direkt emotionale Worte an die Ränge und schloss seine Ansprache mit einer vielumjubelten Ansage ab.
Präsident Serdal Adali betont Besiktas-Strahlkraft
Vereinspräsident Serdal Adali ergriff auf dem Podium als Erster das Wort und hob die historische Bedeutung dieses Transfers hervor: „In der Geschichte von Besiktas gab es sehr große Spieler, viele Weltstars trugen dieses glorreiche Trikot. Heute haben wir mit Dusan Vlahovic einen der größten Stürmer Europas für unser Besiktas gewonnen. Unser Versprechen haben wir erneut eingelöst, dass wir Spieler verpflichten, die sich niemand hätte vorstellen können. Dieser Transfer wurde durch den Wunsch unserer Fans, die Arbeit unseres Trainerstabs, den Einsatz von uns allen, aber vor allem durch die Strahlkraft von Besiktas realisiert.“ Dabei betonte der Präsident ausdrücklich, dass auch die Haltung des Spielers selbst eine entscheidende Rolle gespielt habe.

Geduld gefordert trotz glanzvollem Saisonauftakt
Neben der Begrüßung des neuen Angreifers blickte der Klubchef auf die aktuellen sportlichen Erfolge sowie die anstehenden Aufgaben in der Liga und auf europäischer Ebene. Adali erklärte weiter: „Ich heiße unseren neuen Adler Dusan Vlahovic in seinem Zuhause willkommen. Ich gratuliere unserer Mannschaft, die hier gestern Abend mit einer überlegenen Leistung und einem schönen Sieg eine Runde weitergekommen ist. Ich glaube fest daran, dass wir Besiktas und unser Land in Europa bestmöglich repräsentieren werden.“
Dennoch mahnte der Funktionär vor dem bevorstehenden Ligastart zur Gelassenheit und erinnerte daran, dass man eine ganz neue Saison mit einem neu formierten Team beginne. Trotz aller Star-Power sei Eingewöhnungszeit nötig: „Wir dürfen keinesfalls in Nachlässigkeit verfallen. Wir müssen am Boden bleiben und dieser neu formierten Mannschaft die nötige Zeit geben. Auch wenn sie aus hochkarätigen Spielern besteht, durchläuft unser Team weiterhin einen Anpassungsprozess. Ich bitte Sie im Namen unserer Spieler um Zeit und Geduld in dieser Phase. Bitte unterstützen Sie das Team vom ersten Pfiff bis zum letzten Spiel.“

Dusan Vlahovic will den Meistertitel nach Istanbul holen
Anschließend übernahm der serbische Toptorjäger das Mikrofon und drückte seine große Freude über den Wechsel an die Bosphorus-Küste aus. Dusan Vlahovic bedankte sich überschwänglich für den warmherzigen Empfang am Flughafen sowie die Unterstützung im Stadion: „Ich bin sehr stolz, hier zu sein. Ich danke jedem Einzelnen für sein Kommen und für die herzliche Begrüßung am Flughafen. Ich werde auf dem Platz mein Ganzes geben, volle 100 Prozent für Sie investieren. Ich danke allen, die an diesem Transfer beteiligt waren. Es ist für mich eine große Ehre, beim ältesten und größten Klub der Türkei zu sein. Für das größte Ziel, die Meisterschaft, werde ich alles geben.“ Zum Abschluss seiner Rede sorgte der Stürmer für Jubelstürme auf den Rängen, als er mit der Ansage schloss: „Seid ihr bereit? Es geht los!“

Vertragsunterzeichnung und Stimmungstest auf dem Rasen
Direkt im Anschluss an die offiziellen Erklärungen setzte der serbische Nationalstürmer seine Unterschrift unter das Arbeitspapier, das ihn offiziell für drei Jahre an die Schwarz-Weißen bindet. Nach dem formalen Akt betrat der Angreifer den Rasen des Tüpras-Stadions, um den direkten Kontakt zur Fankurve zu suchen. Der 26-jährige Neuzugang stimmte die traditionellen Anfeuerungsrufe an und beförderte präparierte Bälle vom Spielfeldrand direkt auf die Tribünen. Mit einer weiteren Gesangseinlage zusammen mit den Rängen endete die Präsentation im Stadion.

