Haciosmanoglu bezieht Stellung: Klare Entscheidung zu Montella nach dem WM-Aus
Nach dem vorzeitigen Ausscheiden der türkischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 haben die Diskussionen über die Zukunft von Vincenzo Montella deutlich zugenommen. Nun hat sich TFF-Präsident Ibrahim Haciosmanoglu öffentlich geäußert und dabei ein klares Signal gesendet. Vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen die USA stellte sich der Verbandschef den Fragen der Medien. Dabei sprach er über die Enttäuschung nach dem frühen Turnier-Aus, verteidigte die Leistungen der Mannschaft und stellte sich demonstrativ hinter den Nationaltrainer.
„Mit diesen Zielen sind wir nicht zur Weltmeisterschaft gekommen“
Haciosmanoglu machte keinen Hehl daraus, wie schmerzhaft das Ausscheiden für alle Beteiligten sei: „Wir sind nicht mit diesen Zielen zur Weltmeisterschaft angereist. Gott hat es uns nicht bestimmt. Unsere Herzen schmerzen. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass es unsere eigenen Jungs waren, die uns überhaupt hierhergebracht haben. Viele von ihnen sind noch sehr jung. Diese Spieler werden uns auch bei den kommenden Turnieren tragen. Deshalb müssen wir hinter ihnen stehen.“ Der Verbandspräsident betonte, dass die aktuelle Enttäuschung nichts an seinem Vertrauen in die Mannschaft ändere. Gerade jetzt brauche die junge Generation Unterstützung statt zusätzlicher Kritik.

„Diese Mannschaft hat in zwei Spielen 65 Schüsse abgegeben“
Besonders deutlich widersprach Haciosmanoglu der Einschätzung, die Türkei habe bei der Weltmeisterschaft schlecht gespielt: „Man kann den Trainer fachlich kritisieren. Aber jeder hat gesehen, wie knapp manche Situationen waren. Der Ball ging Zentimeter am Pfosten vorbei. Wenn der Schuss von Merih am Ende ins Tor gegangen wäre, würden wir heute über ganz andere Dinge sprechen.“ Anschließend verwies der TFF-Präsident auf eine Statistik, die seiner Meinung nach zeige, dass die Mannschaft keineswegs chancenlos gewesen sei: „Diese Mannschaft hat in zwei Spielen 65 Torschüsse abgegeben. Hat sie wirklich schlecht gespielt? Natürlich gibt es Dinge, die verbessert werden müssen. Genau dafür sind unser Trainerstab und unsere Spieler da.“

Klare Rückendeckung für Vincenzo Montella
In den vergangenen Tagen waren immer wieder Spekulationen über mögliche Trainerkandidaten und eine Trennung von Vincenzo Montella aufgekommen. Haciosmanoglu machte jedoch deutlich, dass er von einem solchen Schritt nichts hält: „Wir werden unseren Trainer unterstützen und wir werden unsere Spieler unterstützen. Die Nationalmannschaft ist kein Verein. Man kann hier nicht einfach 15 Spieler austauschen oder den Trainer wechseln und glauben, damit seien alle Probleme gelöst.“
Der Verbandschef warnte zudem vor kurzfristigem Denken und verwies auf die Bedeutung von Kontinuität: „Auch im Vereinsfußball sieht man immer wieder, dass fehlende Kontinuität zu Misserfolgen führt. Man kann nicht ständig alles verändern. Man kann nicht einfach den Trainer austauschen, den Präsidenten austauschen oder die komplette Mannschaft austauschen.“

„Wir tauschen unsere Weggefährten nicht aus“
Besonders emotional wurde Haciosmanoglu, als er auf die anhaltenden Spekulationen um Montellas Zukunft angesprochen wurde: „Seit zwei Tagen werden Namen anderer Trainer genannt. Aber jeder, der unseren Charakter kennt, weiß eines ganz genau: Wir tauschen die Menschen, mit denen wir gemeinsam einen Weg gegangen sind, niemals gegen diejenigen aus, die wir erst unterwegs treffen.“ Für den TFF-Präsidenten steht fest, dass die Erfolge der vergangenen Jahre gemeinsam erreicht wurden und deshalb auch gemeinsam an den kommenden Aufgaben gearbeitet werden müsse.
„Wenn dieser Trainer und diese Spieler in den vergangenen zwei Jahren diese Erfolge erreicht haben, dann werden wir auch jetzt zu ihnen stehen. Das türkische Volk wird ebenfalls hinter ihnen stehen. Und ich bin überzeugt, dass uns genau diese Mannschaft in Zukunft wieder große Erfolge schenken wird.“ Mit diesen Aussagen hat Haciosmanoglu die Diskussionen um eine mögliche Trennung von Montella vorerst beendet. Die Botschaft des Verbandspräsidenten ist eindeutig: Trotz des enttäuschenden WM-Aus genießt der italienische Nationaltrainer weiterhin das volle Vertrauen der Verbandsführung.


3 Kommentare
Was soll der Vollpfosten Haciosmanoglu sonst sagen? Wir werden Montella nach dem USA Spiel feuern? Sonst kommt der Italiener noch darauf, im letzten Spiel gegen die USA, solche Nichtsnutze wie Altay Bayindir, Kaan Ayhan, Oguz Aydin oder Samet Akaydin einzusetzen damit wir komplett abgeschossen werden.
Nach der WM muss man sich hinsetzen und ein Fazit aus dem ganzen Turnier ziehen. Wahrscheinlich darf ein Montella tatsächlich bleiben, weil dann solche Aussagen kommen wie „Ja wir haben doch über 100 mal auf das gegnerische Tor geschossen“ oder „Wir hatten einfach über die ganze Zeit Pech gehabt“.
Dass Länder wie Curacao oder Kap Verde es geschafft haben gegen Länder wie Spanien und Ecuador nicht zu verlieren und gar Tore vorweisen können, ist für mich wirklich ein Tritt in die Weichteile.
Nach 24 Jahren schafft man es endlich sich für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren, wo sogar noch 8 weitere Teams sich für die nächste Runde qualifizieren können, neben den Gruppensiegern. Und wir kriegen es nicht gebacken ein Punkt zu gewinnen oder ein Tor zu schießen.
Wahrscheinlich kommen alle aus unserer Gruppe weiter und wir treten die Rückreise nach Hause an. Das wäre wirklich der Gnadenstoß.
Bevor Terim oder ein anderer türkischer Trainer kommt lieber Montella behalten
Hacıosman = Ali Kopie
Montella = Ismail Kopie
Botox-Kaptan = Mert Hakan Kopie
Lionel Balon = Şımarık Çoçuk Emre Mor Kopie
Richtig unsympathischer Haufen!