Im Rahmen einer zukunftsweisenden internationalen Kooperation wird der Spanische Supercup 2027 in der Türkei ausgetragen. Wie Turki Alalshikh, Vorsitzender des Verwaltungsrats der saudischen General Entertainment Authority (GEA), offiziell bekannt gab, übernimmt die staatliche Eventmarke Riyadh Season das Hauptsponsoring des prestigeträchtigen Turniers in Istanbul. Diese wegweisende Vereinbarung folgt nur wenige Tage nach der Unterzeichnung des Mekka-Abkommens zur gemeinsamen Verteidigung, das neben Sicherheitsfragen auch die strategische Zusammenarbeit zwischen Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei stärkt. Der Sportfunktionär nutzte die Ankündigung, um sich ausdrücklich für die politische Rückendeckung bei Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan zu bedanken.
Große Pläne für Istanbul: Turki Alalshikh kündigt Überraschungen an
Die Organisation Riyadh Season ist ein staatlich gefördertes Kultur-, Unterhaltungs- und Tourismusfestival, das im Rahmen der saudischen Entwicklungsstrategie Vision 2030 jährlich in Riad stattfindet. Nach Aussage der Verantwortlichen markiert der Kontrakt im Fußball nur den Auftakt einer noch intensiveren Partnerschaft beider Nationen. Turki Alalshikh unterstrich die historische Tragweite des Deals: „Ich bin sehr glücklich. Dies ist nur der Beginn einer großartigen Beziehung. Als ich mich vor eineinhalb Monaten in Istanbul mit meinem Bruder Bilal Erdogan getroffen habe, haben wir versprochen, dass wir viele Überraschungen mitbringen werden.“
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Neben dem Dank an die eigene Staatsführung um König Salman und Kronprinz Mohammed bin Salman betonte der GEA-Chef die Schlüsselrolle der türkischen Entscheidungsträger: „Darüber hinaus möchte ich Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan meinen Dank für seine gesamte Unterstützung und seine Anweisungen aussprechen, diese Veranstaltung in Istanbul auszurichten und hier Großes zu vollbringen. Ebenso danke ich meinem Bruder Bilal Erdogan, der in jeder Phase dieses Prozesses seinen Beitrag geleistet, dafür gesorgt hat, dass die Arbeiten abgeschlossen wurden, und die Organisation in Istanbul erleichtert hat.“
Der Funktionär versprach den Fußballfans ein Spektakel der Extraklasse und blickte bereits voller Vorfreude auf das Rahmenprogramm vor Ort: „Wir versprechen, dass wir eine großartige Veranstaltung auf die Beine stellen werden, die ein großer Erfolg sein wird. So Gott will, werden wir uns im Februar zu einer fantastischen Nacht voller Überraschungen treffen, an der auch Künstler teilnehmen werden. Ich möchte noch einmal betonen, dass dies nur der Anfang vieler Überraschungen zwischen zwei großen Ländern ist, deren tief verwurzelte Beziehungen Hunderte, ja sogar Tausende Jahre zurückreichen.“

Austragung im Atatürk-Olympiastadion mit vier Top-Klubs
Das Mini-Turnier wird im Rahmen einer Vereinbarung zwischen dem Königlich Spanischen Fußballverband (RFEF) und dem Unternehmen Sela in enger Kooperation mit dem Türkischen Fußballverband (TFF) organisiert. Als Spielstätte dient das traditionsreiche Atatürk-Olympiastadion in Istanbul, das bereits mehrfach als Kulisse für Endspiele der UEFA Champions League fungierte. Die kommerziellen Rechte sowie die gesamte operative Durchführung obliegen dabei dem saudischen Unternehmen Sela.
Auf dem Rasen dürfen sich die Zuschauer auf ein hochkarätiges Teilnehmerfeld der spanischen Eliteklasse freuen: Die Spitzenklubs FC Barcelona, Real Madrid, Real Sociedad und Atletico Madrid werden in der Metropole um den ersten Titel des Jahres kämpfen. Die genauen Termine des Spielplans sowie sämtliche Einzelheiten zum Ticketverkauf sollen in den kommenden Wochen offiziell bekannt gegeben werden.


