Die Generalprobe vor dem Start der neuen Saison in der Trendyol Süper Lig verlief für den amtierenden Meister Galatasaray alles andere als nach Plan. Im heimischen RAMS Park unterlagen die Gelb-Roten dem spanischen Vertreter FC Villarreal mit 1:2. Neben der Niederlage prägten ein Wutausbruch von Starstürmer Victor Osimhen, ein schneller Platzverweis für Cheftrainer Okan Buruk sowie lautstarke Fan-Proteste gegen die Vereinsführung das hochemotionale Geschehen.
Osimhen-Ausraster und früher Platzverweis für Okan Buruk
Bereits in der ersten Halbzeit gerieten Victor Osimhen und Villarreals Santiago Mourino nach einem Zweikampf heftig aneinander. Nach der hitzigen Auseinandersetzung mussten Akteure beider Teams einschreiten, um die Wogen zu glätten. Schiedsrichter Kadir Saglam ahndete den Vorfall mit der Gelben Karte für beide Beteiligten. Sportlich erzielte Victor Osimhen zwar den Treffer für die Gastgeber, doch die Tore von Ayoze Perez und Georges Mikautadze besiegelten den 2:1-Auswärtssieg für Villarreal.
Noch dramatischer verlief der Nachmittag für Cheftrainer Okan Buruk. Bereits in der fünften Minute entschied Schiedsrichter Kadir Saglam vor dem ersten Gegentreffer auf Strafstoß für die Spanier. Der Meister-Trainer protestierte daraufhin derart vehement, dass ihm der Unparteiische innerhalb kürzester Zeit zweimal Gelb und folgerichtig die Rote Karte zeigte. Der Coach verfolgte die verbleibende Spielzeit von der Tribüne aus und verließ die Arena nach Abpfiff umgehend, ohne eine Stellungnahme oder Interviews abzugeben. Damit bilanzieren die Istanbuler aus fünf Vorbereitungsspielen lediglich einen Sieg gegen Ümraniyespor, bei einem Unentschieden und drei Niederlagen.
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Fan-Unmut im Rams Park: „Vorstand, schlaft nicht! Wo sind die Transfers?“
Die Enttäuschung über die durchwachsenen Testergebnisse entlud sich in lautstarken Protesten der Anhängerschaft gegen Präsident Dursun Özbek und die Vereinsführung. Bereits vor dem Anpfiff skandierten die Zuschauer auf den Rängen geschlossen: „Dursun Özbek, wo sind die Transfers?“ Auch nach dem Schlusspfiff weigerten sich Tausende Fans, die Tribünen zu verlassen, und untermauerten ihre Forderungen energisch mit den Rufen: „Vorstand, schlaft nicht! Wo sind die Transfers?“
Abdullah Kavukcu unter Druck: Instagram-Account nach Kritik-Welle deaktiviert
Besonders Vorstandsmitglied Abdullah Kavukcu rückte in das Zentrum der Kritik. Der Frust der Anhänger fußt auf der bisherigen Ausbeute des Sommers, in dem kurz vor Saisonstart lediglich Lesley Ugochukwu auf Leihbasis verpflichtet werden konnte. Zuvor hatte der Funktionär nach einem 3:3-Unentschieden gegen Rennes öffentlich große Versprechungen abgegeben.
Kavukcu hatte betont, dass der Zusammenhalt der Schlüssel zum Erfolg sei und die Fans dem Vorstand vertrauen sollten. „Wenn wir zusammenhalten, sind wir erfolgreich. Glaubt an uns, vertraut uns. Wir werden Transfers tätigen. Wir sind stäker als jede andere Mannschaft und werden noch stärker werden. Mit besseren Transfers werden wir den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft erhöhen. Unter der Führung unseres Präsidenten sind wir davon überzeugt. Wir führen Gespräche mit sehr bedeutenden Spielern, die den Konkurrenzkampf innerhalb des Kaders verstärken werden. Wir werden Geld ausgeben und Transfers tätigen. Wir sprechen nicht ausschließlich über Leihgeschäfte. Die Transfers werden kommen. Für jede Position haben wir mindestens zehn Spieler auf unserer Liste. Wir sind von niemandem abhängig. Wenn ein Spieler nicht kommt, gibt es einen anderen“, versicherte Kavukcu damals.
Da den Ankündigungen bislang keine Vollzugsmeldungen folgten, überrollte den Funktionär nach der Pleite gegen Villarreal eine Welle kritischer Kommentare auf seinen Social-Media-Kanälen. Als Konsequenz auf die anhaltenden Proteste deaktivierte Abdullah Kavukcu schließlich seinen offiziellen Instagram-Account.



1 Kommentar
Ich habe ganz genau aus Buruks Lippen lesen können, dass er zum Schiedsrichter und ich zittiere irgendwas mit „aXanin aXi“ gesagt hat, was er eventuell noch alles gesagt hat hab ich nicht mehr rauslesen können und das in einem unbedeutenden Testspiel, ich möchte mir kaum vorstellen was er in einem Pflichtspiel so alles von sich gibt und damit ungestraft davonkommt.
Und was diesen Osihmen angeht so ist er auch ständig für einen Ausraster gut, der verhält sich in fast jedem Ligaspiel so asozial und kommt damit auch durch, das ist bei dem inzwischen auch so eine Art schlechte Gewohnheit geworden, für solche Aktionen sieht er in der Süperlig überhaupt keine gelben oder roten Karten und deshalb will diese abgewixte und total asoziale türkische Liga auch so gut wie keiner mehr ansehen.
Link:
https://www.youtube.com/shorts/joWElv-ZoyY