Türkischer Fußball

WM-Quali: Türkei-Coach Senol Günes gibt maximale Punkteausbeute als Ziel vor!

Am Mittwochabend um 20:45 Uhr geht es für die Türkei in der WM-Qualifikation im vierten Gruppenspiel gegen Montenegro weiter. Die türkische Nationalmannschaft führt die Gruppe G nach Siegen gegen die Niederlande (4:2) und Norwegen (3:0) sowie einem Remis gegen Lettland (3:3) mit sieben Punkten an. “Bizim Cocuklar” möchten im Vodafone Park von Besiktas ihre weiße Weste wahren und mit einem Sieg die Tabellenführung behaupten, wie auch Nationaltrainer Senol Günes in der obligatorischen Pressekonferenz zu Wort brachte: „Wir wollen in den Matches im September die maximale Punktausbeute von neun Punkten erreichen und weiterhin Gruppensieger bleiben. Ich kenne die Euphorie, das Talent und den Charakter des Teams und das, was sie bisher geleistet hat. Wir haben das nötige Vertrauen, den Mut, die Qualität und die Energie. Dennoch müssen wir klug und geduldig spielen.“

Montenegro „ein technisch gutes Team“ – Für Günes „spielt das keine Rolle“

Die montenegrinische Auswahl beschrieb der 68-jährige Übungsleiter mit den Worten: „Unser Gegner ist ein technisch gutes und körperlich robustes Team, welches das Passspiel beherrscht. Sie haben ihre ersten beiden Spiele gewonnen und hätten auch gegen Norwegen als Sieger vom Platz gehen können. Sie verfügen über talentierte und erfahrene Spieler in Fußball-Europa. Stevan Jovetic hatte zuletzt eine Verletzung und ich weiß nicht, ob er es rechtzeitig schafft. Das spielt aber alles keine Rolle. Mit unseren Fans im Rücken werden wir ein gutes Spiel abliefern. Ich denke, dass die Türkei in Katar mit dabei sein wird. Bezüglich der morgigen Mannschaftsaufstellung kann ich noch nichts sagen. Ich kann lediglich verraten, dass Mert Müldür von Anfang an spielen wird. Ansonsten denke ich nicht, dass wir, egal ob vorne oder hinten, Probleme haben.“

Günes kritisiert Entscheidung der Engländer

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat der englische Profifußball eine gravierende Maßnahme beschlossen. So dürfen die Nationalspieler der englischen Klubs, die sich Anfang September auf Länderspielreise befinden würden, England nicht verlassen, sofern die jeweilige Nation von den Briten auf der „Roten Liste“ gelistet ist. Betroffen davon ist auch die türkische Nationalmannschaft, da die Türkei zu jener Nation gehört, die auf der „Roten Liste“ steht. Somit kann Nationaltrainer Günes zumindest gegen Montenegro nicht auf seine Legionäre um Cagar Söyüncü (Leicester), Ozan Tufan (Watford), Ozan Kabak (Norwich) und Halil Dervisoglu (Brentford) zurückgreifen. Diese Entscheidung der Engländer kritisierte der einstige Besiktas-Coach: „Vier Spieler können aus England nicht zu den Spielen kommen. Eine Entscheidung, die ich absolut nicht richtig finde. Tatsächlich sehen wir, wie sehr sich die Pandemie auf den Fußball ausgewirkt hat. Auch das ist Diskriminierung. Norwegen konnte beispielsweise sein Heimspiel nicht zu Hause bestreiten. Auch bei uns gibt es ein Problem. Europäische Teams haben ein solches Problem nicht. Ich denke, dass sie in den letzten beiden Spielen zum Kader dazustoßen werden, mehr kann ich dazu aktuell nicht sagen.”


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