Unerwartete Wende bei der Trainersuche: Besiktas kurz vor Einigung mit Oliver Glasner
Die intensive Fahndung nach einem neuen sportlichen Leiter am Bosporus hat eine spektakuläre und völlig überraschende Wendung genommen. Nachdem der Istanbuler Traditionsklub Besiktas in den vergangenen Wochen mit einer Vielzahl internationaler Trainerkandidaten verhandelt hatte, schien der Prozess zeitweise ins Stocken geraten zu sein. Doch hinter den Kulissen wurde nun ein neuer Spitzenkandidat aufgebaut, mit dem die Vereinsführung bereits eine weitgehende Übereinkunft erzielen konnte. Der Fokus der Schwarz-Weißen richtet sich ab sofort auf den englischen Spitzenfußball, von wo ein europäischer Erfolgscoach in die Trendyol Süper Lig gelotst werden soll.
Geheimverhandlungen führen zum Durchbruch am Verhandlungstisch
In den vergangenen Wochen bestimmten vor allem die Namen von Filipe Luis, Razvan Lucescu und Carlos Vicens das mediale Interesse im Umfeld der „Schwarzen Adler“. Da mit diesen Kandidaten jedoch letztendlich keine wirtschaftliche oder sportliche Einigung erzielt werden konnte, orientierten sich die Verantwortlichen kurzfristig um. Einem aktuellen Bericht der türkischen Tageszeitung Sözcü zufolge hat sich die Vereinsführung nun vollends auf den österreichischen Erfolgstrainer Oliver Glasner festgelegt. Die Gespräche mit dem 51-jährigen Übungsleiter wurden streng geheim gehalten und stehen nun unmittelbar vor dem erfolgreichen Abschluss, sodass eine offizielle Bekanntgabe zeitnah erfolgen könnte.
Der erfahrene Taktiker steht aktuell noch beim Premier-League-Klub Crystal Palace unter Vertrag, wo er in den vergangenen rund 2,5 Jahren eine äußerst erfolgreiche Ära geprägt hat. Unter seiner Regie feierte die britische Mannschaft beachtliche Erfolge, zu deren absolutem Höhepunkt der Gewinn der UEFA Conference League zählt. Da der laufende Kontrakt des Österreichers in London zum 30. Juni offiziell ausläuft, wäre der Erfolgscoach für die kommende Saison ablösefrei auf dem Markt verfügbar. Diese günstige vertragliche Konstellation rief die Vereinsführung der Istanbuler auf den Plan, die die Verhandlungen in den vergangenen Tagen massiv forcierte.
Finanzielle Details und der Kampf gegen europäische Konkurrenz
Um den renommierten Fußballlehrer von einem Engagement in der Türkei zu überzeugen, habe die Führungsriege um Vereinspräsident Serdal Adali ein finanziell extrem lukratives Gesamtpaket geschnürt. Den Berichten zufolge saßen die Klubverantwortlichen bereits persönlich mit dem Österreicher am Verhandlungstisch und offerierten ihm einen zukunftsträchtigen 2+1-Jahres-Vertrag. Dieses Angebot beinhaltet ein astronomisches Jahresgehalt von glatten fünf Millionen Euro, womit der Trainer zu den absoluten Spitzenverdienern der gesamten Liga aufsteigen würde. Die beiden Parteien haben sich im Zuge dieser Gespräche bereits auf eine fundamentale Grundsatzvereinbarung geeinigt.
Trotz der weit fortgeschrittenen Verhandlungen ist der Wechsel an den Bosporus allerdings noch nicht gänzlich in trockenen Tüchern, da der Österreicher durch seine internationalen Erfolge auch das Interesse anderer europäischer Schwergewichte geweckt hat. Insbesondere der italienische Traditionsverein AC Mailand soll die Situation um den taktisch versierten Trainer ganz genau beobachten und ihn als potenzielle Option für die eigene Bank auf dem Zettel haben. Sollte es jedoch in sprichwörtlich letzter Minute keine unerwarteten Überraschungen oder ein dazwischengrätschendes Angebot aus der Serie A geben, gilt es als extrem wahrscheinlich, dass der gefragte Österreicher in der kommenden Spielzeit die sportliche Leitung bei Besiktas übernehmen wird, um den Klub zurück zu alter Dominanz zu führen.



1 Kommentar
Falls Glasner wirklich kommt, hat Besiktas einen Trainer mit internationalem Titel. Stallone wartet derweil noch auf seinen ersten fehlerfreien Kommentar über zwei Sätze.
Glaube nicht, dass das wahr ist, jedoch schon präventiv (falls wahr): Herzlichen Glückwunsch für den türkischen Fußball. Deutsche Disziplin und Wissensvermittlung ist nie schlecht.