Türkischer Fußball

Ozan Tufan: „Man sollte Senol Günes nicht die Schuld geben“


Vor dem richtungsweisenden WM-Qualifikationsspiel der Türkei gegen Norwegen am Freitag (20:45 Uhr MEZ) unterhielten sich Mittelfeldspieler Ozan Tufan und Linksverteidiger Ridvan Yilmaz im Zuge einer Pressekonferenz mit den türkischen Journalisten. Mittelfeldakteur Tufan äußerte sich dabei zu seinem neuen Trainer Stefan Kuntz und seinem Ex-Coach Senol Günes: „Wir haben unseren neuen Trainer kennengelernt. Er hat seine Forderungen und Gedanken mitgeteilt. Es herrschte eine sehr offene Atmosphäre beim Austausch. Wir werden versuchen, ihm zu helfen. Wir werden sehen, wie wir die Qualifikationsrunde bestmöglich abschließen können. Da unser Kader noch nicht vollständig war, hat er die taktischen Elemente noch ausgespart. Aktuell lag der Fokus mehr auf der mentalen Ebene. Er will die Disziplin im Vordergrund halten und jeden mental bereit sehen.“

Tufan stellt sich vor Günes

Tufan weiter: „Wir sind gut in die WM-Qualifikation gestartet und haben wichtige Spiele gewonnen. Wir waren zwar für viele nicht der Favorit, dennoch waren wir bemüht, unser eigenes Spiel zu spielen. Leider haben wir ein sehr schlechtes Match gegen die Niederlande gespielt. Es war eine Niederlage, die wir nicht wollten. Die Niederländer verfügen über sehr gute Spieler. Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Nach der EM zeigen wir ein Spiel mit Aufs und Abs. Wir haben ein frühes Gegentor kassiert und es nicht geschafft zurückzukommen. Diese Fehler dürfen wir nicht wiederholen. Unsere volle Konzentration gilt nun dem Spiel gegen Norwegen. Diese Verantwortung müssen wir alle gemeinsam schultern. Man sollte Senol Günes nicht die Schuld geben. Auf dem Feld haben wir gespielt. Wenn jemand schuld hat, dann wir alle zusammen. Wenn wir unseren Kader anschauen, sehen wir ein sehr junges Team und viele junge Spieler, die erstmals eine Europameisterschaft erlebt haben. Es war ein schwieriges Turnier mit einer besonderen Atmosphäre, in dem es nicht leicht war, zu spielen. Nun wartet das schwere Spiel gegen Norwegen auf uns. Wir wollen unser Spiel aufziehen und die Partie positiv beenden.“

Die Ausfälle von Erling Haaland und Alexander Sörloth kommentierte der Profi vom FC Watford indes folgendermaßen: „Wir sind ein Land, das motivierter auftritt, wenn es gegen solche Namen geht. Wir haben ein Team, das sich auf dem höchsten Niveau sieht. Viele Spieler sind im Ausland aktiv. Wir müssen hart trainieren und unseren Fokus ausschließlich auf unsere Aufgabe legen.“

Yilmaz von Kuntz‘ warmherziger Art angetan

Ridvan Yilmaz lobte ebenfalls die Art und Weise, wie sich Neu-Nationaltrainer Kuntz der Mannschaft vorgestellt habe und freute sich zudem auf die Rückkehr von Mitspieler Caner Erkin: „Unser Trainer hielt bei seiner Ankunft mit uns allen Einzelgespräche ab. Kuntz baut wirklich sehr gute Beziehungen zu uns auf. Es ist das erste Mal, dass ich mit einem ausländischen Trainer arbeiten werde. Er ist wirklich sehr warmherzig. Vielleicht liegt es daran, dass er lange mit jungen Spielern gearbeitet hat. Im Moment fühle ich mich viel besser. Es ist wichtig für die Türkei zu spielen, aber wichtiger ist es, dass die Türkei erfolgreich ist. Sollte ich eine Einsatzchance bekommen, werde ich alles geben. Norwegen hat wichtige Ausfälle zu verzeichnen. Wir werden versuchen unser Spieler zu spielen und zu gewinnen. Mit Caner Erkin habe ich bereits bei Besiktas zusammengespielt. Ihn hier zu sehen, hat mich sehr glücklich gemacht. Ich mag Caner Abi sehr. Wem auch immer unser Trainer den Vorzug gibt, er wird alles geben.“




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