Besiktas

Josef de Souza möchte türkische Staatsbürgerschaft und für die Nationalmannschaft spielen


Josef de Souza wechselte im Juni 2015 für acht Millionen Euro vom FC Sao Paulo zu Fenerbahce und verbrachte drei Spielzeiten beim Klub aus Kadiköy. Nach einem zweijährigen Gastspiel in Saudi-Arabien bei Al-Ahli Dschidda kehrte der 33-Jährige im September 2020 nach Istanbul zurück und unterschrieb hier einen Vertrag bei Besiktas. Seitdem ist der Profi aus Rio de Janeiro für die „Schwarzen Adler“ aktiv. Nachdem er bereits über fünf Jahre in der Türkei verbracht hat, erklärte Josef, dass die Türkei seine zweite Heimat geworden sei, er daher die türkische Staatsbürgerschaft beantragen und sogar für die türkische Nationalmannschaft spielen möchte: „Ich habe in der Türkei mein sechstes Jahr hinter mir gelassen. Ich habe die schönsten Tage meiner Karriere in der Türkei erlebt. Mittlerweile fühle ich mich so sehr als Türke, wie ich mich als Brasilianer fühle. Dies gilt auch für meine Frau und meine Kinder. Die Geburt unseres vierten Kindes findet im Dezember in meiner zweiten Heimat statt. So wie es in der Vergangenheit schon einige Beispiele gab, möchte ich meine Gefühle offiziell machen und die türkische Staatsbürgerschaft erhalten. Es ist einer meiner größten Träume in meinem Fußballleben für die Nationalmannschaft meiner zweiten Heimat zu spielen. Ich hoffe, dass ich meine Träume verwirklichen kann. Ich möchte, dass ich und meine Familie diese Ehre erleben“, erklärte Josef im Gespräch mit der Nachrichtenagentur „DHA“.

Josef will mit Besiktas in der Liga zurückschlagen

Die vergangene Saison und die kommende Spielzeit bei Besiktas kommentierte Josef indes wie folgt: „Nach einer Vorsaison mit drei Titeln blieben wir in diesem Jahr weit hinter den Erwartungen zurück. Nachdem wir als Team von der Spitzenposition früh entfernt waren, war es wirklich schwer, sich davon zu befreien. Da wir in der kommenden Saison keine Ziele im Europapokal haben, werden wir uns nur auf die Liga konzentrieren. Wir müssen den Nachteil, nicht in Europa vertreten zu sein, in einen Vorteil umwandeln. Nach einer langen Saison verbringe ich meinen Urlaub in Brasilien. Während meiner gesamten Karriere habe ich mich stets bemüht, mein Training und meine Vorbereitungen auch im Urlaub fortzusetzen. Aber vielleicht verspüre ich erstmals in meinem Leben die Motivation und den starken Antrieb, mich schon so früh in Form zu bringen. Die täglich zunehmende Unterstützung unserer Fans hat mich an diesen Punkt gebracht. Ich danke ihnen dafür.“





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4 Kommentare

  1. 19. Juni 2022 um 17:33 —

    @LuisJigo1907

    Wenn du dich im Fußball nicht auskennst, dann frag doch einfach, bevor du so einen merkwürdigen Kommentar ablässt.

    Josef hat für Brasilien kein Pflichtspiel bestritten, klingelt da vielleicht etwas bei dir?
    Bei einer Einbürgerung wäre er für unsere Milli Takim spielberechtigt.

  2. 17. Juni 2022 um 18:00 —

    ist der besoffen ? der ist doch festgespielt für brasilien ? wie hat der sich das denn vorgestellt. Schön für ihn und Besiktas wenn er sich einbürgert aber die Nationalmanschaft kann er sich abschreiben, selbst wenn es leistungstechnisch reichen sollte. Ich meine ein Atiba hätte die letzten Jahre trotz seines Alters Safe für die Türkei Spielen können.
    Kann mir aber schon denken was er sich dachte 😀
    der sieht berkan auf der 6 und versucht es einfach mal. hat vermutlich selbst vergessen das er mal für Brassilien gespielt hat 😀

  3. 17. Juni 2022 um 10:17 —

    Wenn Josef noch 27/28 Jahre alt wäre, würde ich ihn mit Kusshand aufnehmen. Mit seinen 33 Jahren brauchen wir keinen Spieler, da wir im zentralen Mittelfeld ja sowieso überbesetzt sind.
    Die Nati braucht zwingend einen linken Verteidiger und vielleicht mal paar Back-Up Flügelspieler.
    Hinten links haben wir nur Hasan Ali Kaldirim, Umut Meras, Caner Erkin und Ridvan Yilmaz. Die ersten beiden genannten spielen nicht mal Stamm und seit Monaten nicht mehr in Form.

  4. 17. Juni 2022 um 7:27 —

    Fern von jeglicher Realität. Er ist 33! Jahre alt.

    Bei mir kann man mit solche Aussagen wie „Ich fühle mich wie ein Türke“ oder ähnliches nicht punkten.

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