Bei Fenerbahce läuft die Suche nach einem weiteren namhaften Angreifer auf Hochtouren. Während die Verhandlungen um Spitzenstürmer immer intensiver werden, kristallisieren sich an mehreren Fronten wegweisende Entwicklungen heraus. Im Fokus der Gelb-Dunkelblauen stehen dabei die Personalien Vangelis Pavlidis, Romelu Lukaku und das brasilianische Ausnahmetalent Endrick.
Benfica pocht bei Vangelis Pavlidis auf Ausstiegsklausel
Im Werben um den griechischen Nationalstürmer Vangelis Pavlidis von Benfica hat der portugiesische Traditionsklub eine unmissverständliche Haltung eingenommen. Wie Sportreporter Yagiz Sabuncuoglu bei NTV mitteilte, suchen die Klubs intensiv nach Lösungen, doch die Verhandlungen gestalten sich extrem kompliziert. „Bei Fenerbahçe wird derzeit ausschließlich nach einem Mittelstürmer gesucht. Da die anvisierten Spieler ein sehr hohes Niveau haben, sind diese Transfers nicht einfach. Greenwood, Asensio … Das sind Transfers, die viel Arbeit erfordern. Im Zusammenhang mit dem Pavlidis-Transfer gab es eine Reise nach Madrid, weil sein Berater Arturo Canales dort lebt. Bei dieser Reise wurde Fenerbahçe außerdem Nunez angeboten. Fenerbahçe zeigt derzeit jedoch kein Interesse an Nunez“, berichtete der Journalismus-Experte.
Die Fronten zwischen den Vereinen sind im Fall des 27-jährigen Angreifers verhärtet. „Um noch einmal auf Pavlidis zurückzukommen: Benfica steht wie eine Mauer. Sie kommen uns in keiner Weise entgegen und machen sich Sorgen darüber, ob sie einen neuen Mittelstürmer finden würden, falls sie Pavlidis abgeben. Pavlidis ist für Benfica sehr wichtig. Er ist ein Spieler, der in einer Saison 30 Tore erzielt oder es kontinuierlich schafft, auf eine entsprechende Anzahl an Torbeteiligungen zu kommen. Benfica sagt: ‚Zahlt die Ausstiegsklausel, dann könnt ihr ihn haben.‘ Dass Fenerbahçe diese Ausstiegsklausel bezahlt, ist ausgeschlossen, das ist nicht möglich“, stellte der Branchenkenner klar.
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Romelu Lukaku will in die Süper Lig: Angebot an Beşiktaş und Fenerbahçe
Auf der Suche nach Verstärkung im Sturmzentrum gibt es unterdessen positive Signale von einer internationalen Marke: Der belgische Rekordtorschütze Romelu Lukaku drängt auf einen Wechsel an die Süper-Lig-Spitze. Der 33-jährige Angreifer, der bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in sechs Spielen drei Tore und eine Vorlage für Belgien verbuchen konnte, ehe die Auswahl im Viertelfinale mit 1:2 gegen Spanien ausschied, sucht eine neue Herausforderung.
Der Angreifer wurde in den vergangenen Wochen bereits aktiv auf dem türkischen Markt angeboten. „Romelu Lukaku wurde Besiktas vor etwa einem Monat angeboten. Lukaku möchte in die Süper Lig kommen. Er will definitiv kommen. Vielleicht befinden wir uns in der Saison, in der ein Wechsel so wahrscheinlich ist wie schon lange nicht mehr. Wohin er letztlich gehen wird, weiß ich derzeit nicht. Er wurde nicht nur Besiktas, sondern auch Fenerbahce angeboten“, enthüllte der Reporter die Wechselabsichten des Angreifers.
Endrick entscheidet sich gegen Türkei-Wechsel – Roma im Rennen
Eine Absage setzte es für den Klub aus Kadıköy hingegen bei den Planungen rund um Endrick. Nach Aussagen von Fenerbahçe-Präsident Aziz Yildirim und Vorstandsmitglied Cihan Kamer stand der junge Brasilianer von Real Madrid hoch im Kurs für ein Leihgeschäft. Da die Königlichen nach der Verpflichtung von Yan Diomande offen für eine Ausleihe sind, damit das Ausnahmetalent regelmäßige Spielpraxis erhält, schien ein Deal im Bereich des Möglichen.
Der Angreifer hat seine Zukunftsentscheidung jedoch getroffen. Der Brasilianer kann sich einen Wechsel in die Türkei nicht vorstellen. Statt eines Engagements in der Süper Lig zieht es das Talent nun wohl in eine andere europäische Top-Liga, wobei der AS Rom intensiv um die Dienste des Offensivspielers wirbt.


