Am ersten Spieltag der neuen Trendyol Süper Lig-Saison kassierte Fenerbahce eine überraschende 1:2-Niederlage bei Genclerbirligi. Im Anschluss an die Begegnung fand Fenerbahce-Generalsekretär Mahmut Uslu drastische Worte bezüglich der Leistung des Schiedsrichtergespanns. Wie der Klubfunktionär deutlich machte, fühlt sich der Traditionsverein benachteiligt und verweist auf entscheidende Szenen, die aus Sicht der Gelb-Marineblauen anders hätten bewertet werden müssen. Mahmut Uslu kritisierte zudem die Ansetzungen im Hinblick auf den internationalen Wettbewerb: „Fenerbahce hat am Dienstag ein Playoff-Spiel in der Champions League. Es wurde um eine Verlegung gebeten, aber auch das haben sie nicht gemacht. Heute haben wir jedoch gesehen, dass sich ihre Denkweise genauso fortsetzt. Heute wurden uns zwei Elfmeter nicht gegeben.“
Verweigerter Strafstoß und Rote Karte erzürnen die Klubführung
Der Generalsekretär konkretisierte eine der strittigen Szenen im gegnerischen Sechzehnmeterraum und berief sich dabei auf das Regelwerk des Fußballs. Nach Ansicht der Vereinsführung lag bei einer Aktion des Gegners ein klares Handspiel vor, das zwingend eine spürbare Bestrafung nach sich hätte ziehen müssen. „Bei dem von Talisca geschossenen Ball ist der Arm sehr weit draußen. Elfmeter und Rote Karte. So steht es im Regelbuch“, schimpfte Uslu über die ausgebliebene Entscheidung der Unparteiischen.
Der beste Live-Sport an einem Ort – nur auf DAZN
Scharfe Warnung an die Liga: Fenerbahce droht mit Gegenmaßnahmen
Mit Blick auf die verbleibende Spielzeit forderte der Funktionär Chancengleichheit und kündigte an, dass der Klub die Schiedsrichterentscheidungen nicht mehr klaglos hinnehmen werde. Uslu unterstrich mit deutlichen Worten, dass der Verein notfalls zu drastischen Mitteln greifen wird: „So kann diese Liga nicht weitergehen. Solche Dinge dürfen nicht mehr passieren. Wir werden jede erdenkliche Maßnahme ergreifen. Wir werden alles tun, was Ihnen nur in den Sinn kommt.“
Abschließend hob er hervor, dass das Präsidium für faire Rahmenbedingungen kämpfen werde, um den Titelkampf auf sportlicher Ebene auszutragen. Uslu erklärte energisch: „Wir sind für ein Jahr gekommen und wollen unter gleichen Bedingungen antreten. Bis jetzt waren die Bedingungen nicht gleich. Sämtliche Zweikämpfe wurden gegen uns gepfiffen. So kann diese Liga nicht weitergehen. Natürlich aus unserer Sicht. Wir respektieren die anderen Mannschaften.“



1 Kommentar
Wieder nur am rumheulen diese Mannschaft nicht mehr normal