Süper Lig

Bülent Korkmaz: „Merih und Caglar schon jetzt besser als ich“

Antalyaspor-Trainer Bülent Korkmaz lobte die beiden Innenverteidiger-Ausnahmetalente Merih Demiral und Caglar Söyüncü in den höchsten Tönen. Vor dem Heimspiel der „Skorpione“ am Samstag, den 19. Oktober (14:00 Uhr MEZ), gegen Aufsteiger Genclerbirligi, hielt der 50-jährige Trainer eine Pressekonferenz ab.

Milli Takim-Erfolge erfüllen Korkmaz mit stolz

Dabei schwärmte der frühere Abwehrstar des türkischen Rekordmeisters Galatasaray von seinen „Nachfolgern“ Demiral und Söyüncü und der türkischen Elf: „Ich bin stolz auf unsere Nationalmannschaft und unsere Milli Takim-Spieler. Es ist ein großartiges Ergebnis Weltmeister Frankreich einmal zu schlagen, auswärts ein Remis zu holen und die Gruppe anzuführen. Als ehemaliger Nationalspieler bin ich überglücklich und sehr stolz über den derzeitigen Erfolg.“

„Merih und Caglar schon jetzt besser als ich“

Damals habe er selbst ein starkes Abwehr-Tandem im Defensivzentrum mit Alpay Özalan gebildet, erinnerte sich Korkmaz. Angesprochen auf die Vergleiche mit Merih Demiral sagte Antalyas Übungsleiter Folgendes: „Merih wird sehr häufig mit mir verglichen. Aber meiner Meinung war ich einer der besten Verteidiger meiner Zeit, jedoch hat mit Merih schon übertroffen und ist bereits jetzt besser als ich. Das gleiche gilt für Caglar Söyüncü. Beide Akteure spielen und beweisen sich in stärkeren Ligen und verfügen über mehr Talent als ich damals“, so Korkmaz.

Lob von einem ehemaligen Elite-Spieler

Dieses Lob sollte man ernst nehmen, schließlich weiß Korkmaz wovon er spricht. 2002 wurde er mit der Türkei WM-Dritter. Mit 102 Länderspielen (zwischen 1990 – 2005) liegt er auf derzeit noch auf Platz drei der türkischen Rekordnationalspieler. Mit Galatasaray errang der beinharte Defensivspezialist acht Süper Lig-Meisterschaften, sechs nationale Pokal- und zwei Supercup-Siege. Außerdem gewann der gebürtig aus Malatya stammende Coach als Spieler mit „Gala“ im Jahr 2000 den UEFA-Pokal und den europäischen Supercup.

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Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion