In der Debatte um die Kaderstruktur im türkischen Oberhaus herrscht nun endgültige Klarheit. Die Türkische Fußball-Föderation (TFF) wird die geltende Ausländerregel in der Süper Lig nicht anpassen oder aufweichen. Dies bestätigte Ertugrul Dogan, Präsident der Kulüpler Birligi Vakfi (türkische Klubvereinigung), im Anschluss an intensive Beratungen mit den Verantwortlichen der TFF in deren Verbandszentrale im Istanbuler Vorort Riva. Damit steht fest, dass sämtliche Vereine für die kommende Spielzeit mit unveränderten Vorgaben bei der Kaderzusammenstellung planen müssen.

Vereinsvereinigung fügt sich der Haltung des Verbandes
Die Entscheidung der TFF ist unumstößlich, auch wenn auf Seiten der Klubs ursprünglich abweichende Vorstellungen existierten. Ertugrul Dogan stellte klar, dass eine Modifizierung der Statuten vom Tisch sei: „Grundsätzlich steht eine Änderung der Regel nicht auf der Tagesordnung. Wir hatten dazu zwar eine andere Auffassung. Unsere letzte Entscheidung dazu liegt etwa einen Monat zurück, nachdem zuvor bereits eine Regelung beschlossen worden war. Wir haben damals mit dem Verband gesprochen und die TFF hat uns mitgeteilt, dass sie ihre Entscheidung nicht ändern wird.“ Nach erneuten Konsultationen habe das Verfassungsgremium der Föderation seinen Standpunkt unmissverständlich untermauert. „Wir haben anschließend noch einmal miteinander gesprochen. Die TFF hat uns erneut bestätigt, dass sie an ihrer Entscheidung festhält. Deshalb wird es von jetzt an keine Änderungen mehr geben. Auch wir haben unsere Kaderplanung entsprechend ausgerichtet. Trabzonspor würde einer nachträglichen Änderung inzwischen ebenfalls nicht mehr zustimmen“, führte der Funktionär weiter aus.
Das bedeutet die 10+4-Ausländerregel für die Süper-Lig-Klubs
Durch das Festhalten an den Regularien bleiben die Rahmenbedingungen für Verpflichtungen aus dem Ausland klar abgesteckt. Gemäß der unverändert gültigen 10+4-Regel dürfen die Vereine der Trendyol Süper Lig auch weiterhin maximal 14 ausländische Spieler im offiziellen Kader registrieren. Die Richtlinien schreiben dabei vor, dass 10 ausländische Spieler ohne Altersbeschränkung gemeldet werden dürfen, während mindestens 4 ausländische Spieler unter 23 Jahre alt sein müssen. Sämtliche Kaderplanungen für die kommende Saison müssen somit strikt an diesem Schema ausgerichtet werden.


1 Kommentar
Je weniger Ausländer umso besser. Wir müssen die eigene Jugend fördern.
FB her sene 300 Milyon yabancılara harcıyor, trotzdem keine Champions League. Stellt euch vor, die würden jedes Jahr 300 Mille in die Jugendakademie investieren.