Süper Lig

TFF-Boss Özdemir: “Werden die Ausländerregelung im Vorstand nochmals bewerten”

Nach einem Treffen des türkischen Fußballverbandes und der Klubvereinigung erklärte TFF-Präsident Nihat Özdemir, dass man die Ausländerregelung für die Süper Lig und die Budgetlimits neu bewerten werde. Auch die Absteiger-Thematik sei erörtert worden: “Es war ein breitgefächertes Meeting mit vielen Themen. Als erstes ging es um die Beschränkung bei dem Einsatz ausländischer Spieler. Es gab den Paragraphen, wonach man mit acht Akteuren spielen darf. Als wir diese Regel beschlossen, nahmen wir als Ausgangslage die Saison 2019/20, in der im Schnitt 7,12 ausländische Profis in der Startelf standen. Darum machten wir daraus die Regelung mit acht Spielern. Diese Regelung, die wir im vergangenen Jahr um ein Jahr verschoben haben, soll auf Bitte der Vereine im Zuge der Pandemie abermals verschoben werden. Wir werden diesen Wunsch bewerten”, so der 71-Jährige.

Budgetlimits unter strenger Neubewertung

Zu den Budgetlimits sagte Özdemir indes Folgendes: “Seit 1,5 Jahren müssen die Klubs ohne Zuschauer in den Stadien zurechtkommen. Die Zuschauereinnahmen fehlen entsprechend. Und auch Werbeeinahmen im Stadion fehlen. Auch dies werden wir alles berücksichtigen und bewerten. Die ausländischen Spieler werden natürlich in ausländischer Währung bezahlt. Es gibt Fragen, ob der Umrechnungsfaktor der vergangenen Saison fixiert werden kann. Auch das werden in die Bewertung der Budgetlimits mit einfließen lassen. Wenn ein Verein schuldenfrei gewirtschaftet hat und die Bilanz sauber ist, wird er all seine Einnahmen zu hundert Prozent reinvestieren können. Sollten die Bilanzen etwas schlechter ausfallen und graue Stellen aufweisen, dürfen die Klubs zwei Drittel ihrer Einnahmen verwenden. Sehen die Bilanzen hingegen schlecht aus, darf nur ein Drittel der Einnahmen für Ausgaben und Investitionen aufgewendet werden.”

Weiter Unzufriedenheit und Probleme mit beIN – Absteiger-Thematik wird neu erörtert

Özdemir weiter: “Leider haben wir uns mit dem TV-Rechteinhaber auf 2,65 Milliarden TL (ca. 253 Millionen Euro) geeinigt. Bislang haben sie all ihre Raten überwiesen. Aber, obwohl es der letzte Tag war, haben sie ihre letzten Raten nicht ausgezahlt. Der Rechtsweg diesbezüglich ist eingeleitet. Es ist auch klar, was wir für die Saison 2021/22 erhalten werden. Wir werden hinsichtlich dessen unsere Gespräche führen. Was indes die Absteiger und Ligagrößen betrifft, haben die Klubs uns ihre Ansichten und Anträge vorgebracht. Wir hatten gesagt, dass unser Ziel wieder eine Liga mit 18 Mannschaften ist. Letzte Woche entschied sich Frankreich die Ligagröße von 20 auf 18 Teams zu reduzieren. In Europa versuchen die Ligen mit 20 Vereinen die Zahl auf 18 zu reduzieren. Es ist nicht leicht einen Saison-Spielplan mit 20 Mannschaften zu erstellen. Mit den Spielen unter der Woche und den Pokalspielen finden wir kaum Zeit. Den Pokal haben wir im K.-o.-Modus beenden können. Damit im Hinterkopf haben wir beschlossen, dass es diese Saison vier Absteiger gibt. Auch hier werden wir uns zusammensetzten und alles bewerten. Wenn es Punkte gibt, die man korrigieren muss, werden wir dies der Öffentlichkeit mitteilen.”


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